Herbstreiseverkehr erreicht Höhepunkt
Zu den beliebtesten Reisezielen zählen die Wanderregionen der Alpen und der Mittelgebirge sowie die Küsten von Nord- und Ostsee. Bei stabilem Wetter muss auch auf den Straßen zu Naherholungsgebieten rund um die Ballungsräume mit höherem Verkehrsaufkommen gerechnet werden. Für zusätzliche Behinderungen sorgen auch die rund 1.300 Autobahnbaustellen in Deutschland sowie der Berufsverkehr am Freitagnachmittag.
Ein besonderes Nadelöhr droht im Norden. Der Elbtunnel in Hamburg (A7) ist am Wochenende für 55 Stunden vollständig gesperrt. Urlauberinnen und Urlauber mit Ziel Nordsee sollten daher großräumig ausweichen. In Nordrhein-Westfalen sorgt zudem eine langfristige Sperrung für Behinderungen: die A59 bei Düsseldorf ist in Fahrtrichtung Köln ab sofort für acht Monate gesperrt.
Auch auf den Hauptreiserouten in den Alpenländern muss mit stockendem Verkehr gerechnet werden. Betroffen sind vor allem die Tauern-, Inntal-, Rheintal-, Fernpass-, Brenner- und Gotthard-Route. Zudem können Grenzkontrollen zu weiteren Verzögerungen führen. Der Schwerpunkt der Kontrollen auf deutscher Seite liegt bei der Einreise aus Österreich. Auch an den Grenzen zu Polen, Tschechien, Frankreich und der Schweiz wird verstärkt kontrolliert. Insbesondere an den Übergängen A4 Ludwigsdorf (Görlitz), A11 Pomellen (Stettin), A12 Frankfurt (Oder) und A15 Forst müssen Autofahrer mit Wartezeiten rechnen. Weitere Informationen finden Sie auf www.adac.de. (aum)
Veröffentlicht am 13.10.2025

