2021-01-06 14:26:00 Automobile

In eigener Sache: Unser Blick nach vorn

Liebe Leser,

ist es Ihnen im letzten Jahr aufgefallen? Im Ringen um die Zukunft der Mobilität rücken die Einschläge näher. Das Auto wird als Störfaktor behandelt, Industriemanager scheinen mit einem Fuß im Gefängnis zu stehen. Eine im Halbdunkel vorbereitete massive Verschärfung der Straßenverkehrsordnung scheitert lediglich an der Inkompetenz der Beamten. Und technologische Wunschvorstellungen werden zum Dogma erhoben.

Der Überblick über Zahlen und Fakten wird immer schwieriger, die Mobilitätsplanung des einzelnen zur Herausforderung. Informationsquellen ändern sich: Die klassischen Printmedien führen Rückzugsgefechte, die Budgets werden schmaler. Gleichzeitig werden neue Kanäle gezogen, direkt von den Vertriebsabteilungen zum Kunden. Eine journalistische Einordnung und Aufbereitung findet dort nicht mehr statt. Und wo es sie noch gibt, wird sie ihren eigenen Ansprüchen auf Objektivität und Fairness nicht immer gerecht.

Vor diesem Hintergrund will die Autoren-Union Mobilität die Berichterstattung über Autos und Mobilität auf eine neue Ebene heben – umfassend, kritisch und zukunftsfähig. Dafür haben wir uns vor kurzem zusammengetan: Zehn Motorjournalisten mit unterschiedlichen Biographien, aber dem gleichen hohen Anspruch an Geschwindigkeit, Gründlichkeit und Stil. Die Themen werden uns nicht ausgehen – auch langfristig.

2021 wird ein Jahr der Prüfungen und Herausforderungen. Dabei werden wir die sachliche Berichterstattung über das Automobil ausbauen – und Kollegen wie Industrie als zuverlässige Informationsquelle dienen. Wir freuen uns auf die Zukunft!
Jens Meiners, Chefredakteur

Veröffentlicht am 06.01.2021

In eigener Sache


 
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Fotos: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
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