2001 - Aktuelle Meldungen

15.10.2019 - Für eine Straße ist sie mit ihren 92 Jahren noch vergleichsweise jung. Und doch hätte sie eine ganze Menge über die Berühmtheiten zu erzählen, die im Laufe der Zeit diese Fahrbahn unter ihre Räder genommen haben. Was mag wohl Großbritanniens Premierminister Sir Neville Chamberlain durch den Kopf gegangen sein, als er sich hier auf den Weg zum Treffen mit Adolf Hitler im September 1938 im Hotel Dreesen auf der anderen Rheinseite machte? Dort sollte das Münchener Abkommen vorbereitet werden. Oder wie laut hat der sowjetische Generalsekretär Leonid Breschnew geflucht, als er 1973 in einer komplizierten Kurve – selbst voll des guten Wodkas – sein Gastgeschenk, ein Mercedes-Cabrio, bis zur Unkenntlichkeit verschrottete?
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01.10.2019 - Uwe Wagner (54), bisher Leiter Forschung und Entwicklung Automotive OEM und Industrie, ist neuer Schaeffler-Vorstand für Forschung und Entwicklung. Er folgt auf den bisherigen Technologievorstand und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer (65). Er wurde nach 18 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand verabschiedet, wird dem Unternehmen aber noch für eine gewisse Zeit beratend zur Verfügung stehen.
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22.09.2019 - Gelegentlich hat der Großmeister der knappen Worte tatsächlich große Worte gemacht. Die waren allerdings im ersten Moment oft nicht zu begreifen. So antwortete der kürzlich verstorbene Ferdinand Piëch 2011 auf die Frage eines Reporters der Tageszeitung „Die Welt“, wann denn endlich das Ein-Liter-Auto auf den Markt käme, ultraknapp dies: „In 13“. Einen Moment später schob er ein weiteres dürres Wort hinterher: „Großserie!“ Sollte heißen: Von 2013 an wird VW ein Ein-Liter-Auto im Angebot haben, das wie der Golf zu Tausenden vom Band laufen wird. Einen Wagen also, der nicht mehr als einen Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht. Ohne Zweifel super Aussichten – wenn es so gekommen wäre. Dann hätte der Konzern vermutlich heute noch ein Auto im Programm, das hervorragend in diese von Klimagebrüll geprägte Zeit passen würde.
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05.08.2019 - Tausende Fans und Enthusiasten strömten auch in diesem Jahr wieder zu den „Classic Days“ am Wasserschloss Dyck. Die Klassikerveranstaltung vor den Toren Düsseldorfs zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass das „alte Eisen“ nicht nur zur Schau gestellt wird, sondern bei diversen Showläufen auf dem knapp drei Kilometer langen Rundkurs auch in seinem Element zu erleben ist. Doch auch Automobile von heute und Motorsportklassiker von morgen fanden sich am Schloss ein. „Eine geile Veranstaltung“, befand dann auch Rennfahrer-Legende Hans-Joachim Stuck.
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01.08.2019 - Neben den Fahrzeugen aus der Sammlung der Autostadt fährt Volkswagen bei den Classic Days auf Schloss Dyck (2.–4.8.2019) weitere Fahrzeuge aus der Markenhistorie auf. So wird beim Sonderlauf „Volkswagen-Vielfalt“ ein VW-Porsche 914/4 von 1974 an den Start gehen. Er steht stellvertretend für das 50-jährige Jubiläum der von 1969 bis 1976 gebauten Zweisitzer-Modellreihe.
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30.07.2019 - Wilhelm Emperhoff (57), bisher in der Konzern-Geschäftsführung verantwortlich für den Geschäftsbereich Filtration und Motorperipherie, die Division Mechatronik und das Profit Center Pumpen, wird mit Jahresbeginn 2020 Leiter des neu gegründeten Geschäftsbereichs Elektronik und Mechatronik bei Mahle. Dieser umfasst künftig die bisherige Division Mechatronik, das Profit Center Kompressoren sowie das Profit Center Pumpen. Als Emperhoffs Nachfolger wurde Martin Weidlich (48) in die Konzern-Geschäftsführung bestellt.
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01.07.2019 - Thomas Djuren (46) ist zum Vertriebsleiter von Kia in Deutschland berufen worden. Er kommt von Jaguar Land Rover und tritt als Director Sales die Nachfolge von Christoph Stadler an, der zum Landmaschinenhersteller Massey Ferguson gewechselt ist.
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30.06.2019 - Bereits in den 1930er Jahren kennzeichnete der Superb bei Skoda das Spitzenmodell. Den Abschluss der Sechs-Zylinder-Baureihe markierten die seltenen Superb OHV der Nachkriegsserie. Zwischen 1946 und 1949 entstanden lediglich 158 Exemplare. Eines dieser Fahrzeuge, ein Exemplar aus dem Jahr 1948 mit einer Karosserie aus dem Werk Kvasiny, hat jetzt nach dreijähriger Renovierung seinen Platz im Skoda-Museum in Mladá Boleslav gefunden.
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12.04.2019 - Der Name Giulietta erreicht bei Alfa Romeo in diesen Tagen das Rentenalter. Auf dem Turiner Salon stellte das Unternehmen im April 1954 erstmals ein Auto unter diesem Namen vor, ein ansehnlicher Kompaktwagen mit 1,3-Liter Hubraum und 53 PS. Er läutete beim Turiner Autobauer die Massenproduktion ein und lief bis 1964 genau 131 775 mal vom Band. Es folgten 13 Jahre Pause bis 1977 die nächste Giulietta als Mittelklasse-Limousine mit einer Vielzahl von Motorvarianten auftauchte und 1985 das Zeitliche segnete - wegen ihres Designs zu Recht, wie damals die öffentliche Meinung lautete. Es sollte ein Vierteljahrhundert dauern, bis sich das Unternehmen zum dritten Mal an den traditionsreichen Namen heranwagte.
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11.04.2019 - Der neue von FCA und ENI entwickelte Kraftstoff A20 wurde bis vor wenigen Wochen in fünf Fiat 500 aus der Flotte des Carsharing-Dienstes ENI Enjoy in Mailand getestet. Innerhalb von 13 Monaten wurden die Fahrzeuge zusammen rund 9000 Mal ausgeliehen und legten etwa 50 000 Kilometer zurück. Aufgrund der höheren Oktanzahl des neuen Kraftstoffs waren die Fiat 500 leistungsfähiger, erzeugten aber gleichzeitig weniger Emissionen.
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09.04.2019 - Am Dienstag lief das dreimillionste Motorrad, eine BMW S 1000 RR, aus dem BMW Group-Werk Berlin vom Band. Seit genau 50 Jahren werden Motorräder in Spandau gefertigt. In den vergangenen 50 Jahren hat BMW in den Berliner Standort investiert und die Anzahl der Arbeitsplätze fast versechsfacht. Heute arbeiten 2100 Mitarbeiter in der Berliner Produktion.
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08.04.2019 - Sie gilt als Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts: Künstliche Intelligenz (KI) – oder englisch Artificial Intelligence (AI) – wird die nahe, mittlere und ferne Zukunft prägen und eine ähnlich umwälzende Rolle spielen wie einst die Dampfmaschine für die erste industrielle Revolution. Künstliche Intelligenz ist das Thema des Wissenschaftsjahrs 2019, soeben ausgerufen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin. Das Ziel: Jeder soll am Ende des Jahres wissen, was KI ist und welche Auswirkungen sie auf unser aller Leben und Arbeiten hat. Unser Autor Hans-Robert Richarz stellt in zunächst sechs Folgen den Stand der Technik in allen Facetten dar.
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