2035 - Aktuelle Meldungen

Die EU rudert zurück: Der Ausstieg aus dem Ausstieg?
07.11.2022 - Es ist erst wenige Tage her, dass die EU mit großer Geste das Aus des Verbrennungsmotors für Pkw proklamiert hat: Ab 2035 sollen auf dem gesamten Kontinent nur noch Elektroautos zugelassen werden, klimaneutrale e-Fuels sollten nicht anerkannt werden. Ein Herzensprojekt grüner Politik schien damit unwiderruflich fixiert. Eine Hintertür hielt man sich allerdings offen: Die für 2026 geplante „Überprüfung“ der Maßnahmen. Jetzt wird klar: Spätestens dann könnte alles noch einmal ganz anders kommen. Binnenmarktkommissar Thierry Breton jedenfalls ließ in einem Interview mit dem „Brussels Playbook“ der Webseite „Politico“ die Alarmglocken schrillen.
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Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
31.10.2022 - Während die EU-Kommission sich mit dem EU-Parlament darauf einigt, ab 2035 nur noch emissionsfreie Autos zuzulassen, bleibt bei uns das Leserinteresse gemischt, mit deutlichem Schwerpunkt bei schnellen Benzinern, aber auch mit deutlichen Elektro-Beimischungen. Wir werden sehen und kommentieren, wie sich die Dinge bis zum Revisionstermin für das Verbot im Jahr 2026 entwickelt.
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Wortklauberei (39): Etikettenschwindel
30.10.2022 - Ab 2025 sollen also Verbrennungsmotoren verboten werden. Die Vereinbarung von EU-Kommission und EU-Parlament gilt als nächster Schritt, den Kontinent bis 2050 klimaneutral umzugestalten. Nun können sich die Fundamentalisten in den Ministerien, in der EU-Kommission und bei den diversen Lobbygruppen zurücklehnen und genießen. Ihr Ziel, einer Zeitenwende im Verkehr scheint schon fast erreicht. Oder sind wir alle Opfer eines Etikettenschwindel?
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Verbrenner-Aus in Europa: Eine Hintertür bleibt noch offen
28.10.2022 - Trotz wachsender Zweifel an der Elektromobilität: Die Elektro-Lobby hat sich in der EU noch einmal durchgesetzt. In einem „Trilog“-Verfahren haben EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Ministerrat entschieden, ab 2035 die Neuzulassung von Pkw, die im Betrieb auch nur ein Gramm CO2 ausstoßen, zu verbieten. Klimakommissar Frans Timmermans lobt den ersten Schritt des Verbotspakets „Fit for 55“: „Die Einigung sendet ein starkes Signal an Verbraucher und die Industrie.“
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Uniti fordert klares Signal zu e-Fuels
26.10.2022 - Vertreter von EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Ministerrat werden morgen in Brüssel im Trilog den Verordnungsentwurf zur CO2-Flottenregulierung für neue PKW und leichte Nutzfahrzeuge verhandeln. Aus Sicht von Uniti, dem Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, müssen klimaneutrale Kraftstoffe darin verankert werden. „Es bedarf jetzt eines regulativen Signals, dass E-Fuels langfristig im Straßenverkehr eingesetzt werden können“, so Europa-Geschäftsführer Matthias Plötzke.
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Ford sichert sich nachhaltigen Stahl
25.10.2022 - Ford will auch durch die Verwendung von CO2-neutral erzeugtem Stahl sein Ziel der Klimaneutralität in Europa bis 2035 erreichen. Daher hat das Unternehmen ein Memorandum of Understanding mit der Salzgitter Flachstahl GmbH, Tata Steel in den Niederlanden und Thyssen-Krupp unterzeichnet. Alle drei Zulieferer planen, ihre Produktion von nachhaltig erzeugtem Stahl in den kommenden Jahren zu erhöhen. Er soll bei Ford erstmals ab kommendem Jahr beim Bau des neuen vollelektrischen Crossovers verwendet werden. (aum)
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Nur Brandenburg hängt im Osten nicht zurück
19.10.2022 - Am Mittwoch hat das Europäische Parlament in Straßburg für mehr Ladestationen und alternative Tankstellen etwa für Strom, Wasserstoff oder alternative Kraftstoffe für Autos, Lastwagen, Züge und Flugzeuge ausgesprochen. Die neuen Vorschriften sollen Teil des Fit for 55-Pakets für 2030 sein, mit dem die EU ihre Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 55 Prozent gegenüber dem Stand von 1990 senken will.
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Apps und die Ladesäule bringen dem Parkhaus Umsatz
29.09.2022 - Apcoa Parking, mit 1,8 Millionen Einstellplätzen an über 12.000 Standorten in 13 Ländern der führende europäische Parkraumbetreiber, will bis zum Jahr 2035 bis zu 100.000 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge in seinen Parkhäusern installieren. Geplant ist der Ausbau mit 11- bis 22-kW-Ladestationen. Parallel dazu werden Partner aus der Automobilindustrie sowie Energieversorger und Ladeinfrastrukturanbieter über 1000 zusätzliche Schnellladesäulen quer über das dichte Standortnetz von Apcoa-Parkhäusern einrichten.
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Polestar: „Das Verbrennerverbot muss früher kommen”
20.09.2022 - Polestar wirft der Autoindustrie und der Politik vor, nicht genug für den Klimaschutz zu tun und fordert ein früheres Aus für den Verbrennungsmotor. Die Verbraucher seien längst bereit dazu und würden ein schnelleres Verbot begrüßen, heißt es mit Verweis auf eine Studie. Diese zeige, dass ein Drittel der Befragten ein Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor bis 2030 befürworten. Dieser Wert steige auf 47 Prozent an, wenn explizit nach einem Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor bis 2035 gefragt wird.
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Dacia gibt sich ein Manifest und den Bigster
16.09.2022 - Als Dacia vor inzwischen 18 Jahren in den Renault-Konzern aufgenommen wurde, herrschte eine deutliche Distanz zwischen den beiden Marken. Auf den damals noch glitzernden Automobilmessen lag ein gefühlt unendlich tiefer Graben zwischen den Ständen, beschränkte sich die Kommunikation mit dem rumänischen Ableger auf das absolut notwendige Maß. Dacia war damals vor allem eins – billig, einfach und alles andere als attraktiv. Das hat sich in den vergangenen Jahren gründlich geändert.
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„Ein Schritt zu bezahlbarer CO2-neutraler Mobilität“
15.09.2022 - Nach dem Willen des EU-Parlaments soll der Anteil erneuerbarer Kraftstoffe nicht biologischen Ursprungs im Verkehrssektor bis zum Jahr 2030 mindestens 5,7 Prozent betragen. Der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (Uniti) hat diese Entscheidung begrüßt. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn sagte, das schaffe Planungssicherheit sowohl für Produzenten als auch für Anwender und werde Anreize für den weiteren Markthochlauf der e-Fuels schaffen. Damit werde ein Schritt zu bezahlbarer CO2-neutraler Mobilität vollzogen. Uniti unterstützt zudem den ebenfalls vom EU-Parlament beschlossenen Mindestanteil für in der Industrie verwendeten grünen Wasserstoff von 50 Prozent bis 2030 bzw. 70 Prozent bis zum Jahr 2035. (aum)
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