09.03.2020 - Topkomfortabel, bärenstark und obendrein noch freundlich zur Umwelt – so sieht Audi sein Spitzenmodell A8 L 60 TFSI e Quattro. Luxuslimousinen sieht man am häufigsten in vornehmem Schwarz, doch diese gibt sich very British: „Goodwoodgrün“ nennt Audi die Individuallackierung und verlangt von den Kunden auch gleich 3100 Euro extra dafür. Doch wer ein Auto für einen sechsstelligen Listenpreis bestellt, den schrecken solche Petitessen nicht. Die Außenfarbe ist Programm beim Topmodell aus Ingolstadt, denn es prangt ein „E“ auf dem amtlichen Kennzeichen. Im Alltag bedeutet das nicht nur abgasfreies Fahren im Teilzeit-Modus, sondern in vielen Gemeinden auch Vorrechte beim Parken oder der Benutzung der Busspur.
06.03.2020 - Nach dem e-Crafter und dem Abt e-Caddy bietet Volkswagen nun auch den Transporter 6.1 als Elektrofahrzeug an. Er wird ebenfalls in Kooperation mit Abt gebaut. Beim Abt e-Transporter 6.1 Modell handelt es sich um den Bulli mit langem Radstand und 6,7 Kubikmetern Ladevolumen. Als Kombi oder als Caravelle befördert das umgerüstete Fahrzeug bis zu neun Personen.
03.03.2020 - Es verursacht heftiges Kopfschütteln, wenn man sieht, wie Jürgen Resch, einer der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), eine Millionenstadt wie Köln mit einem drohenden Fahrverbot für Dieselautos vor sich hertreibt. Zugegeben, mit der Luftqualität, insbesondere, was einst die Stickoxidbelastung angeht, sah es in der Domstadt nicht besonders rosig aus. Der von der EU festgelegte Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde in einigen Vierteln der Stadt deutlich überschritten. Jüngste Messwerte aber zeigen, dass sich die Situation erheblich verbessert hat.
01.03.2020 - Den Anfang machte vor knapp sechs Jahren der Franzose Jean Todt, als er eine Rennserie für Formelwagen mit Elektromotor ins Leben rief. Die hieß zunächst FIA-Formel-E-Meisterschaft und später nach dem Titelsponsor der Serie ABB-FIA-Formel-E-Meisterschaft. Ab der diesjährigen Saison erhält sie offiziell das Weltmeisterschaftsprädikat der FIA und läuft unter dem Namen ABB-FIA-Formel-E-Weltmeisterschaft. Ab 2021 wird es dann gleich zwei weitere neue Rennserien mit E-Autos geben, eine für batteriebetriebene Tourenwagen, eine andere für elektrische Buggys mit der spektakulären Bezeichnung „Extreme E“. Sie wurde von denselben Leuten erdacht, die hinter der Formel E stehen.
28.02.2020 - Derzeit sind rund 800.000 der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge älter als 30 Jahre. Um die 500.000 davon haben ein H-Kennzeichen (Stand zum 1. Januar 2019 laut Kraftfahrtbundesamt: 756.000 Fahrzeuge sind älter als 30 Jahre, 474.000 davon haben ein H-Kennzeichen). „Autos mit H-Kennzeichen sind meist sehr gepflegt und technisch sicher unterwegs“, sagt Marco Oehler, stellvertretender Technischer Leiter der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ), bei der Präsentation der Oldtimer-Mängelstatistik für 2019.
27.02.2020 - Die Modellpflege des Renault Espace kommt zum Preis ab 42.250 Euro in der Basisausstattung Life auf den Markt. Die Preise für die Versionen Limited und Initiale Paris starten in Verbindung mit dem Turbobenziner TCe 225 EDC GPF bei 44.800 und 51.700 Euro. Der rundum modernisierte Espace ist ab sofort bestellbar.
26.02.2020 - Im Jahr 2019 ist der Bestand an Elektroautos weltweit auf rund 7,9 Millionen gestiegen – ein Plus von 2,3 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Neuzulassungen wuchs gegenüber 2018 jedoch nur geringfügig. Mit insgesamt 3,8 Millionen E-Autos liegt China weltweit auf Platz eins, gefolgt von den USA mit knapp 1,5 Millionen. In beiden war die Wachstumsrate der Neuzulassungen rückläufig. In Deutschland entwickelte sich der Markt dagegen weiter positiv, wenn auch auf niedrigerem Niveau: Hierzulande rollten Ende 2019 knapp 231.000 Stromer über die Straßen.
24.02.2020 - Vor vielen Jahren überraschte der damalige Volkswagen-Patriarch Ferdinand Piëch die automobile Welt mit seiner Vision, dass die damals gerade übernommene spanische Marke Seat im Spielfeld von Alfa Romeo antreten solle. Nun, die folgenden Modelle der Spanier versetzten die Italiener nicht in Angst und Schrecken, doch inzwischen haben sich die Verhältnisse gründlich verändert. Alfa Romeo ist nur noch ein Schatten vergangener Grandezza, und Seat gehört zu den erfolgreichen Marken im Volkswagen-Konzern. Seit zwei Jahren spielt nun auch der sportliche Seat-Ableger Cupra im Segment der sportlichen Kompaktmodelle stark auf.
20.02.2020 - Volkswagen präsentiert auf der Oldtimermesse Techno-Classica in Essen (25.–29.3.2020) einen fahrfähigen Elektro-Bulli auf Basis des T2. Zugelassen wurde der Quasi-Vorgänger des geplanten ID Buzz im April 1978 auf die Berliner Verkehrsbetriebe. Das 1977 gebaute Fahrzeug wurde seinerzeit im Bereich Entwässerungswerke eingesetzt und trug den Slogan „Wir fahren mit Strom – umweltfreundlich“ als Aufdruck auf dem Wagen.
20.02.2020 - Kia feiert auf dem Autosalon (3.–15.3.20200) die Publikumspremiere des Sorento der vierten Generation. Obwohl das SUV mit 4,81 Metern nur einen Zentimeter länger geworden ist, wächst der Radstand um dreieinhalb Zentimeter auf 2,82 Meter. Das verdankt der Sorento nicht zuletzt der neuen Plattform, deren kompakt strukturierter Motorraum kürzere Karosserieüberhänge ermöglicht. Zudem wird das Modell hybridisiert: Der 1,6-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer wird mit einem 60 PS (44 kW) starken Elektromotor zusammengeführt. Das Gesamtsystem mobilisiert 230 PS (169 kW) und bis zu 350 Newtonmeter Drehmoment. Später soll noch ein Plug-in-Hybrid folgen.
19.02.2020 - Lexus gilt als einer der Hybridvorreiter. Auf dem Automobilsalon in Genf (3.–15.3.2020) wird die Toyota-Tochter nicht nur den UX 300e als erstes reines Elektroauto der Marke vorstellen, sondern mit dem LF-30 Electrified Concept auch gleich noch in die weitere Zukunft blicken. Der für autonomes Fahren ausgelegte Flügeltürer ist knapp 5,10 Meter lang und beschleunigt dank 544 PS (400 kW) in 3,8 Sekunden auf Tempo 100. Als Höchstgeschwindigkeit gibt Lexus 200 km/h an, für die Reichweite 500 Kilometer. Als Antrieb dienen vier Radnabenmotoren. Da die vorderen und die hinteren Einheiten unabhängig voneinander angesteuert werden, fährt die Studie je nach Situation mit Front-, Heck- oder Allradantrieb.