02.12.2019 - Wenn es mit dem Volkswagen nicht funktioniert, dann geht man eben mit dem kooperationswilligeren Partner eine Liaison ein. Der Crafter, er markiert bei der traditionsreichen Nutzfahrzeugabteilung des VW-Konzerns in Hannover die Spitze des Modellangebots, wird im polnischen Wrzenia gebaut und wäre keine schlechte Basis für Kastenwagenausbauten oder Plattform für teilintegrierte Reisemobile. Aber, wie die Unternehmensführung unlängst selbst eingestehen musste, gestaltet sich die Zusammenarbeit mit den niedersächsischen Ingenieuren bisweilen schwierig für die Reisemobilhersteller. Immer mehr greifen deshalb auf das Schwestermodell des Crafter, den MAN TGE zu, der beim traditionsreichen Brummi-Produzenten die Rolle des Einsteigermodells im Transportgeschäft übernimmt.
01.12.2019 - Alle guten Dinge sind zwar, wenigstens meint das der Volksmund, drei, doch auch die vier hat ihre guten Seiten – vor allem, wenn sie als Quartett für den automobilen Antrieb verantwortlich ist. Nach seiner Premiere als Ein-Liter-Dreizylinder-Turbo spendiert Skoda jetzt seinem kleinsten SUV, der in der Marketing-Sprache als City-Crossover auf den Markt rollt, einen halben Liter mehr Hubraum und einen zusätzlichen Zylinder. Das Ergebnis ist eine Motorisierung mit satten 150 PS (110 kW), die sich nicht allein in der Stadt bewährt.
01.12.2019 - Mit dem Modell Podium bietet Recaro erstmals einen von der FIA zertifizierten Rennsitz an, der auch über eine Straßenzulassung verfügt. Die aus carbonfaserverstärktem Kunststoff gefertigte Schale ist laut Hersteller mit rund sechs Kilogramm Gewicht (inklusive Bezug) die leichteste im Segment. Der Recaro Podium verfügt über eine Dreifach-Gurtöffnung in der Rückenlehne. Durch die beiden unteren können Vier-Punkt-Gurte wie etwa die Hosenträgergurte von Schroth geführt werden, in straßenzugelassenen Fahrzeugen ist die Nutzung von Drei-Punkt-Gurten möglich. Im GT-, Tourenwagen- und Clubsport ist die Recaro Podium für den Einsatz von Vier-, Fünf- und Sechs-Punkt-Gurten sowie für den Einsatz von HANS-Systemen (Head and Neck Support) ausgelegt.
29.11.2019 - BMW und Great Wall Motors haben heute den ersten Spatenstich für ein gemeinsames Werk zum Bau von Elektroautos gefeiert. Das Joint Venture Spotlight Automotive in Zhangjiagang in der Provinz Jiangsu wird ab 2022 den künftigen Mini E produzieren. Geplant sind außerdem mehrere Modelle von Great Wall. Mit rund 3000 Mitarbeitern wird das Werk nach der Anlaufphase über eine Standardkapazität von bis zu 160000 Fahrzeugen pro Jahr verfügen. Beide Partner sind jeweils zur Hälfte am Unternehmen beteiligt und investieren zusammen insgesamt umgerechnet rund 650 Mio. Euro (mehr als fünf Milliarden CNY). Beide Autohersteller wollen zudem gemeinsam Fahrzeuge im weltweit größten Markt für Elektromobilität entwickeln. (ampnet/jri)
29.11.2019 - Die einen bauen ein Elektrofahrzeug komplett neu konzipiert um die Batterie herum, die anderen verpflanzen einen Elektroantrieb in eine bestehende Karosserie: Vespa wäre nicht Vespa, wenn das Unternehmen nicht den zweiten Weg gewählt hätte. Die Elettrica (Vorsicht, nur mit einem c) trägt das Small-Body-Kleid der Primavera. Batterie, Steuergerät und die Triebsatzschwinge wurden so entworfen, dass alles in den vorhandenen Rahmen und unter das bekannte Blech passt. Deshalb gibt es zum Beispiel auch keinen Wechselakku.
27.11.2019 - Gebannt schaut die Auto-Welt nach Wolfsburg: VW legt den Golf neu auf. Im Dezember kommt die achte Generation des niedersächsischen Bestsellers zu den Händlern. Wer nicht mehr als den Einstiegspreis von knapp 20 000 Euro zahlen will, muss sich jedoch noch gedulden. Die mit kleinen Dreizylinder-Benzinern bestückten Basismodelle sind erst im nächsten Frühjahr zu haben. Bis dahin markiert der 1,5 TSI mit 130 PS (96 kW) den Einstieg in die Baureihe.
27.11.2019 - Es ist der Versuch, das Kompaktsegment nochmals etwas anders anzugehen: der GLB von Mercedes-Benz, das größte Fahrzeug auf Basis der kompakten MFA-Architektur. Damit ist er - zumindest optional - ein veritabler Siebensitzer. Ursprünglich hatten sich die Designer den GLB als kleines G-Modell vorgestellt, Befragungen ergaben jedoch, dass die Kundschaft es konventioneller liebt.
27.11.2019 - Es hat seinen Grund, dass Audi den neuen RS6 Avant in Kalifornien vorstellt: Dort kehrt das Modell nach jahrelanger Auszeit zurück, denn die Amerikaner finden wieder Geschmack am Kombi. In Europa handelt es sich ohnehin um das beliebteste Karosseriekonzept in dieser Klasse, und ein Stufenheckmodell gibt es schon lange nicht mehr. Dafür die Fließhecklimousine RS7 - aber der RS6, der übrigens mit der gleichen Frontmaske aufwartet wie der RS7, sieht vielleicht noch interessanter aus.
26.11.2019 - Das Trio ist komplett: Nach Volkswagen (Up) und Seat (Mii) hat nun auch Skoda die vollelektrische Version des Citigo vorgestellt. Das erste E-Serienmodell in der 124-jährigen Geschichte der Marke rollt im kommenden Jahr zu den Kunden.
25.11.2019 - Fendt hat mit einem Bianco Selection 465 SFB den 250 000. Wohnwagen gebaut. 1970 verließ der erste Caravan das Mertinger Unternehmen. Aus anfänglich bescheidenen Stückzahlen ist heute einer der weltweit größten Wohnwagenhersteller geworden. Der Jubiläums-Caravan wird auf den kommenden Camping-Messen in Leipzig, Stuttgart, Hannover, Hamburg und Nürnberg ausgestellt. (ampnet/jri)
22.11.2019 - Deutschlands günstigstes SUV ist weiter auf Erfolgskurs: Von Januar bis Oktober wurden in Deutschland 24 165 Dacia Duster abgesetzt. Das sind mehr Fahrzeuge als im gesamten Vorjahr. Das Modell ist damit auch der Bestseller der rumänischen Renault-Tochter und belegt im Kompakt-SUV-Segment einen Marktanteil von 5,4 Prozent im deutschen C-SUV-Segment.
Mit 36,2 Prozent war in den vergangenen zehn Monaten mehr als jeder dritte in Deutschland neu zugelassene Dacia ein Duster.
22.11.2019 - Volkswagen hat in seinem Nutzfahrzeug-Werk in Hannover eine der konzernweit modernsten Decklackanlagen in Betrieb genommen. Energie- und Materialverbrauch sinken damit deutlich. Die gesamte Anlage ist barrierefrei, so dass dort auch Menschen im Rollstuhl arbeiten können.
Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat 70 Millionen Euro in die Lackierstraße investiert. Die Anlage ist 280 Meter lang, 27 Meter breit und 25 Meter hoch. Bis zu 490 Fahrzeuge erhalten hier pro Tag auf zwei parallelen Arbeitssträngen den farbigen Basislack und den finalen Klarlack.