22.04.2022 - Die Renault-Gruppe hat im ersten Quartal knapp 552.000 Fahrzeuge abgesetzt (einschließlich leichter Nutzfahrzeuge). Das sind 17,1 Prozent weniger als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Dennoch ging der Umsatz nur um 2,7 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro zurück. Die Kernmarke kam auf 348.732 Auslieferungen (minus 19,7 Prozent), während Dacia mit 127.915 Zulassungen um 5,8 Prozent zulegte. Der Sportwagenmarke Alpine steigerte ihre Verkäufe mit 709 Einheiten um 76,2 Prozent. Der Absatz von Lada brach nicht zuletzt wegen des Ukraine-Krieges um ein Drittel auf knapp 60.600 Fahrzeugen ein.
Die vier größten Märkte für den französischen Autokonzern sind das Heimatland (104.145 Pkw und Nfz.), Russland (75.104 Einheiten), Italien 38.918 Fahrzeuge) und Deutschland (37.382 Neuzulassungen). Dahinter folgen die Türkei, Brasilien und Indien. (aum)
22.04.2022 - Mercedes-Benz stellt in der nächsten Woche die Zahlen für das erste Quartal vor und wir bringen einen Abschlussbericht zur New Yorker Automesse. Matthias Knödler testet den Mercedes-AMG GT 63 S E Performance und klärt die Frage, was die Hybridisierung der potenten Sportlimousine bringt. Außerdem führen die Stuttgarter eine neue Klasse ein: die T-Klasse. Dahinter verbirgt sich der Lieferwagen Citan als familienfreundlicher Hochdachkombi.
22.04.2022 - Ferrari öffnet den 296 GTB zum zweisitzigem „Berlinetta-Spider“. Als 296 GTS (Gran Turismo Spider) hat der Supersportwagen ein versenkbares Hardtop, so dass in geschlossenem Zustand die Silhouette die des GTB ähnlich ist. Das zweiteilige Dach lässt sich bei Geschwindigkeiten von bis zu 45 km/h in 14 Sekunden ein- und ausfahren. Bei versenktem Verdeck sind Kabine und Heck durch eine höhenverstellbare Scheibe getrennt, die auch bei hohen Geschwindigkeiten guten Komfort garantiert. Ein Fenster im hinteren Teil der wegen des Verdecks geänderten Motorabdeckung erlaubt auch bei offenem Fahrzeug einen Blick auf den Motor. Das Fahrgestell wurde für den 296 GTS neu konstruiert und optimiert, um die Torsions- und Biegesteifigkeit zu verbessern.
22.04.2022 - Nach coronabedingten Niedrigstwerten zu Beginn des vergangenen Jahres hat die Zahl der Verkehrsunfälle in Deutschland wieder zugenommen. Nach vorläufigen Daten des Statitischen Bundesamtes starben im Februar 151 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen. Das sind 25 mehr als im Februar 2021, dem Monat mit den bislang wenigsten Verkehrstoten seit der Wiedervereinigung. Die Zahl der Verletzten stieg gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich um 27 Prozent auf 20.600.
22.04.2022 - Nachdem sich abzeichnet, dass die Förderung von Plug-in-Hybriden Ende des Jahres ausläuft und die Prämie für Elektroautos ab kommendem Jahr reduziert wird, garantiert Hyundai Privatkunden bei schneller Entscheidung den Bonus in bisheriger Höhe. Wer sich bis Ende April für einen Ioniq 5, bis 31. Mai für den Tucson Plug-in-Hybrid oder bis 30. Juni für einen Kona Elektro, Ioniq Elektro oder Santa Fe PHEV entschiedet, der erhält die Förderung in voller Höhe. Verbunden ist damit eine Auslieferungsgarantie bis spätestens Ende des Jahres.
21.04.2022 - 6,7 Millionen Gebrauchtwagen haben im vergangenen Jahr den Besitzer gewechselt. Das geschah meist von privat an privat und ist nicht ganz ohne Risiko. Wer auf der sicheren Seite bleiben möchte, der greift am besten auf einen Musterkaufvertrag zurück. Der lässt sich auf den Internetseiten der meisten Versicherer herunterladen.
21.04.2022 - Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat im vergangenen Jahr rund 7,9 Millionen Fahrzeughauptuntersuchungen vorgenommen. 298.338 davon entfielen auf Autos und Motorräder, im Alter von 30 Jahren und mehr. Die Zweiräder schnitten bei der Mängelquote hervorragend ab, während die Personenwagen leicht dahinter bleiben. Für fast 18.990 Fahrzeuge erstellte die Prüf- und Sachverständigenorganisation dabei so genannte Oldtimer-Gutachten, die die Voraussetzung für das H-Kennzeichen sind. Den Marktanteil in diesem Bereich baute die GTÜ auf 17,7 Prozent aus.
21.04.2022 - Der polnische Bushersteller Solaris wird bis zum nächsten Frühjahr an zwei private bayerische Betriebe je fünf wasserstoffbetriebene Urbino 12 Hydrogen liefern. Sie werden in der Region Glonn und Hofolding in Oberbayern eingesetzt. Der Wasserstoff wird in fünf Tanks mit einer Gesamtkapazität von 1560 Litern gespeichert, die für mindestens 350 Kilometer Fahrt reichen. Die Busse verfügen zusätzlich über eine Traktionsbatterie, die die Brennstoffzelle bei Strombedarfsspitzen unterstützt. Zudem sind die Fahrzeuge mit einer Toter-Winkel-Überwachung ausgestattet. Das „Mobil Eye Shield“-System beinhaltet auch Spurhaltung und Verkehrszeichenerkennung.
21.04.2022 - Die Elektromobilität wird im Zeitraum bis 2030 noch zu keiner nennenswerten Treibhausgasminderung führen. Diese Prognose vertreten jetzt 175 Wissenschaftlerinnern und Wissenschaftler in einem offenen Brief an das EU-Parlament und den EU-Rat. Sie verlangen eine offene Diskussion mit dem Hinweise auf Technologien, die sofort Einfluss auf das Klima nehmen können und gleichzeitig die Abhängigkeit von Öl- oder Gasimporten verringen.
21.04.2022 - Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ging im vergangenen Jahr erfreulicherweise weiter zurück – nicht zuletzt, weil die persönliche Mobilität wegen der Corona-Pandemie eingeschränkt war. Eine wesentliche Ursache für schwere bis sehr schwere Unfälle insbesondere auf Landstraßen blieb jedoch das Überholen. Unfallforscher warnen daher auch immer wieder davor, die Risiken beim Überholen nicht zu unterschätzen - zumal Studien gezeigt haben, dass die Zeitersparnis in der Regel deutlich geringer ist als angenommen.
21.04.2022 - Im Frühjahr besteht ein erhöhtes Risiko, dass Fahrzeuge durch Marderbisse beschädigt werden. Das kann unter Umständen zu hohen Reparaturkosten führen. Für die Regulierung der Schäden durch Marderbisse gaben die Versicherungen im Jahr 2020 rund 90 Millionen Euro aus, was durchschnittlich mehr als 400 Euro pro Schaden entspricht. Die Statistik des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zeigt auch, dass das Risiko im Mai am höchsten ist. Während die orangenen Hochvoltkabel von Elektroautos mehrfach geschützt sind, ist die Bordelektronik von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren deutlich anfälliger. Hyundai bietet Kunden gleich mehrere Lösungen an.
20.04.2022 - BMW bringt im November die siebte Generation der 7er-Reihe auf den Markt, die nicht nur für den mittlerweile typisch riesigen Kühlergrill, sondern erstmals auch für die Elektroversion i7 steht. Weitere Neuerungen: Die Luxuslimousine gibt es nur noch mit langem Radstand. In Europa erfolgt die Markteinführung zunächst ausschließlich mit dem BMW i7. Er krönt ab kommendem Jahr außerdem in der Topversion M70 x-Drive die gesamte Baureihe und wird mit über 441 kW (600 PS) und mehr als 1000 Newtonmetern Drehmoment der bislang stärkste für die Straße zugelassene BMW. Er beschleunigt mit zwei Motoren an der Vorder- und an der Hinterachse in unter vier Sekunden auf 100 km/h.