07.03.2023 - Die weltweit tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler Gruppe erreichte im Geschäftsjahr 2022 einen Umsatz von 15,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 13,9 Milliarden Euro), ein Plus von (währungsbereinigt) um 9,4 Prozent. Das Ergebnis lag vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) bei 974 Millionen Euro (Vorjahr: 1220 Millionen Euro), das EBIT vor Sondereffekten bei 1046 Millionen Euro (Vorjahr: 1222 Millionen Euro). Dies entspricht einer EBIT-Marge vor Sondereffekten von 6,6 Prozent (Vorjahr: 8,8 Prozent).
07.03.2023 - Deutz ist nicht nur ein Traditionsunternehmen, sondern auch ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Jetzt spricht Technik- und Vertriebsvorstand Dr. Markus Müller Klartext: Zum Verbrennungsmotor gibt es in vielen Bereichen auch in Zukunft keine Alternative, doch die Lieferantenbasis erodiert bereits. Die Märkte außerhalb Europas werden wichtiger. Und Deutz profitiert von der Konsolidierung des Marktes. Müller sprach mit unserem Autor Jens Meiners.
06.03.2023 - Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wiederholte bei der Pressekonerenz nach Abschluss der Kabinettsklausur im brandenburgischen Hotel Meseberg die Forderung der Bundesregierung nach einem Konzept für den Einsatz klimaneutraler Kraftstoffe nach 2035. Scholz wies auf eine entsprechende Vereinbarung mit EU-Kommission hin, nach der die EU den Weg für solche e-Fuels und andere klimafreundlich Kraftstoffe aufzeigen muss. Liege dieser Vorschlag vor, könne Deutschland zustimmen, erklärte der Bundeskanzler.
06.03.2023 - Nachdem Berlin sein Veto angedroht und Brüssel seine eigentlich für morgen geplante Entscheidung vertagt hat, rücken synthetische und biobasierte Kraftstoffe wieder stärker in den Blickpunkt einer ausschließlich auf Elektromobilität fokussierten Klimadebatte bei der CO2-Reduzierung im Straßenverkehr. Während Mineralölverbände positiv auf die neu angestoßene Debatte reagieren, sind Verbraucher vor allem wegen der möglichen Kraftstoffkosten verunsichert. Die Bundesregierung rechnet derzeit mit rund 4,50 Euro für einen Liter e-Fuel. Ein Unternehmen, das den alternativen Kraftstoff bald in Berlin anbieten will, spricht von fünf bis sechs Euro. Das Handelsblatt schreibt sogar von zehn Euro. Andere nennen weit niedrigere Zahlen.
06.03.2023 - Mit dem noch jungen Tonale geht Alfa Romeo den Weg zum Plug-in-Hybriden. Das kompakte SUV der italienischen Traditionsmarke kommt jetzt mit einer Systemleistung von 206 kW (280 PS) auf die Straßen und mit einer Akku-Füllung elektrisch bis zu 80 Kilometer weit. Die Preisliste für die Spitzenversion der Baureihe beginnt bei 51.000 Euro. Aber auch in den beiden übrigen Modellen Giulia und Stelvio tut sich was, sie bekommen neue Gesichter und neue Cockpits.
06.03.2023 - Der ab sofort lieferbare neue ASX von Mitsubishi stammt aus der Renault-Nissan-Mitsubishi-Allianz und ist der Zwillingsbruder des Renault Captur. Äußerlich unterscheidet sich der Crossover von seinem französischen Bruder nur an geringfügig an dem Markenlogo an der Front und dem Schriftzug am Heck. Die Preise für den ASX, der nur mit Vorderradantrieb erhältlich ist, beginnen bei 24.690 Euro für den 91 PS (67 kW) starken 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbobenziner. Alle anderen Antriebe sind elektrifiziert.
06.03.2023 - Die kommende Woche wird spannend, weil sich gegen das Verbot des Verbrennungsmotors eine Front bildet – in Deutschland der Verkehrsminister, sein Parteivorsitzender und die Fachleute, die dem Verbrenner abschwören mussten und jetzt wieder die Stimme erheben, die Ministerpräsidentin von Italien, die bulgarische Regierung und ein paar Top-Manager der Automobilindustrie. Der Shitstorm wird gewaltig sein, die heimliche Freude aber auch.
05.03.2023 - Elektrofahrzeuge schneiden bei ihrer ersten Hauptuntersuchung (HU) sehr unterschiedlich ab. Das zeigt eine Sonderauswertung des aktuellen TÜV-Reports der vier gängigen Modelle BMW i3, Nissan Leaf (ZE1), Renault Zoe und Tesla Model 3. Die Prüfer fanden besonders häufig Mängel bei den Bremsen und am Fahrwerk. Schlusslicht mit den meisten Mängeln an der Bremse war das Tesla Model 3.
04.03.2023 - Auto und Motorrad bleiben mit Abstand die beliebtesten Fortbewegungsmittel der Deutschen. Mehr als zwei Drittel aller Wege werden damit zurückgelegt. Das ist eines der bis ins Jahr 2051 reichenden „Gleitende Langfrist-Verkehrsprognose“ von Intraplan, die Bundesverkehrsminister Volker Wissingam am Freitag in Berlin vorlegte. Danach wird der Verkehr überall in Deutschland zulegen, besonders stark im Güterbereich.
03.03.2023 - Nach einem leichten Minus im Januar in ähnlicher Höhe hat der deutsche Pkw-Markt im Februar mit 206.210 Neuzulassungen um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat wieder zugenommen. Das ergibt für die ersten beiden Monate unterm Strich das Vorjahresniveau, wobei vor allem die Nachfrage nach Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen deutlich zurückging. 67,1 Prozent aller Neuzulassungen entfielen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes im Februar auf gewerbliche Nutzer. Das ist ein Anstieg um 6,5 Prozent. Private Neuwagen gingen hingegen um 4,1 Prozent zurück.
03.03.2023 - Die schwedische EU-Ratspräsidentschaft hat heute die ursprünglich für den 7. März angesetzte Abstimmung über ein Neuzulassungsverbot für Verbrenner-Pkw ab dem Jahr 2035 vorerst abgesagt. Das nutzt der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen (UNITI) noch einmal für die alternativen Kraftstoffe – die sogenannten e-Fuels – zu argumentieren und nach Ansicht des Verbands, der 90 Prozent der deutschen Mineralölunternehmen vertritt, falsche Aussagen zu Preisen und Effizienz synthetischer, grünstrombasierter Kraftstoffe zu widerlegen.
03.03.2023 - Befürworter gaben sich nach der Abstimmung im EU-Parlament nur wenig Mühe, ihren Triumph über das sogenannte „Verbrennerverbot“ zu verbergen. Gemeinsam, fraktions- und länderübergreifend war der batterieelektrische Personenwagen als einziger Ausweg aus der Klimakrise festgeschrieben worden. Doch jetzt regt sich offener Widerstand in Deutschland, Italien, Bulgarien, bei Verbänden und Herstellern. Ein Shitstorm braust über das Land. Jetzt sollte jeder gewappnet sein. Deswegen hier noch einmal die entscheidenden Argumente: