15.10.2024 - Autos werden immer teurer? Nicht bei Mini: Die Kultmarke aus dem Hause BMW senkt die Listenpreise deutlich – teils um mehrere tausend Euro. Hintergrund ist die Einführung des Agenturmodells zum 1. Oktober. Seither sind alle Mini-Händler „Agenten“, betreiben also eine Agentur im Namen des Herstellers. Die Marke BMW will dem Beispiel folgen. Nachteil für den Kunden: Er kann nicht mehr verhandeln. Die Preise sind Festpreise. Eine andere Marke hat das bereits vorgemacht – auch ohne Agenturmodell. (aum)
15.10.2024 - Nach Kushaq und Slavia bringt Skoda ein drittes Modell in Indien auf den Markt, das eigens für den Subkontinent konzipiert wurde. Der Kylaq, der Anfang November auf der Auto India offiziell vorgestellt wird, nutzt mit seinen 3995 Millimetern Länge einen Steuervorteil für Fahrzeuge unter vier Metern Länge. Das kleine SUV wird von einen 1,0-Liter-Motor mit 115 PS (85 kW) und 178 Newtonmetern Drehmoment angetrieben. Die Kraft wird wahlweise über ein Sechs-Gang-Getriebe oder eine Automatik übertragen. Für den hohen Komfortanspruch stehen unter anderem sechsfach verstellbare belüftete Vordersitze. (aum)
15.10.2024 - Mit Einführung des neuen Modelljahrgangs erweitert Fiat das Programm beim Doblò um den Easy Pro. Die ausschließlich als Kastenwagen mit kurzem Radstand sowie Sechs-Gang-Handschaltung lieferbare Basisversion des Lieferwagens wird zu Preisen ab 22.253 Euro (brutto) angeboten. Neben dem 110 PS (81 kW) starken Benziner ist ein Turbodiesel mit 102 PS (75 kW) für 24.038 Euro verfügbar. (aum)
15.10.2024 - Der Umstieg der Bundesbürger auf Elektroautos ist nach dem Wegfall der staatlichen Kaufprämie Ende 2023 extrem ins Stocken geraten. Nur 3,9 Prozent aller Fahrzeugwechsel von Juli bis September 2024 stiegen Privatpersonen, die bislang ein Auto mit Verbrennungsmotor hatten, auf einen Pkw mit reinem Elektroantrieb um. Das ist das Ergebnis des E-Barometers der HUK-Coburg-Versicherung, das heute veröffentlicht wurde.
15.10.2024 - Die Honda CB 750 Hornet war einer der Stars der Kölner Intermot vor zwei Jahren. Nachdem zwischenzeitlich auch die CB 500 die klangvolle Modellzusatzbezeichnung aus der Markenhistorie erhalten hat, schieben die Japaner jetzt noch als Neuheit für nächstes Jahr die CB 1000 Hornet nach. Als Antrieb dient der Vierzylinder aus der 2017er Fireblade, der in der großen „Hornisse“ 152 PS (112 kW) bei 11.000 Umdrehungen in der Minute leistet und 104 Newtonmeter Drehmoment liefert. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Honda mit 230 km/h an.
15.10.2024 - Mit dem Inster wird Hyundai in Kürze ein preisgünstiges Elektroauto auf den Markt bringen. Als zweite Variante des Kleinwagens wurde nun der Inster Cross angekündigt. Er zeichnet sich durch einen optisch etwas robusteren Auftritt außen wie innen aus. Die Stoßfänger an Front und Heck wurden neu gestaltet, auch die 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit speziellem Design und geprägte schwarze Verkleidungen setzen eigenständige Akzente. Zudem verfügt der Inster Cross serienmäßig über eine Dachreling und ist auch im exklusiven Farbton Amazonas Green Matte erhältlich.
15.10.2024 -
Die Ladeinfrastruktur für Elektroautos an deutschen Autobahnen ist nach wie vor verbesserungswürdig. Zu diesem Urteil kommt der ADAC, der 40 Rastanlagen entlang der wichtigsten Autobahnrouten getestet hat. Während an drei Tankstellen überhaupt keine Möglichkeit bestand, den Stromspeicher wieder aufzufüllen, zeigten die übrigen erhebliche Unterschiede, die sich, so der Automobilclub, „auf den Komfort und die Praxistauglichkeit der E-Mobilität auf Langstreckenfahrten auswirken“.
14.10.2024 - Mahle wird gemeinsam mit Valeo Elektromotoren für höhere Leistungen entwickeln. Es handelt sich um eine magnetfreie E-Achse, die in Fahrzeugen mit Leistungen von 220 kW bis 350 kW (300 bis 476 PS) zum Einsatz kommen soll. Mit dem „iBEE“ genannten System (Inner Brushless Electrical Excitation – innere bürstenlose elektrische Energieübertragung) wollen die beiden Unternehmen Leistung und Effizienz magnetfreier E-Motoren auf ein neues Niveau heben.
14.10.2024 - Im Mai 2023 durchsuchen zwei Dutzend Beamte Werkstätten, Büros und Privaträume der Firma Kienle Automobiltechnik. Der Geschäftsführer Klaus Kienle gilt als einer der besten Restauratoren weltweit für eine Ikone der deutschen Automobilkunst: den Mercedes 300 SL. Die Behörden werfen Kienle gewerbsmäßigen Betrug vor. Konkret geht es um einen SL aus dem Jahr 1961. Dessen Wert: rund 1,6 Millionen Euro. Kienle soll den Flügeltürer als Fälschung verkauft haben. Der Fall sorgt in der Welt der Luxus-Klassiker für Aufregung. Handelt es sich um einen Einzelfall oder steckt mehr dahinter? Dieser Frage geht morgen eine Dokumentaion im SWR Fernsehen nach, die von 21 bis 21.45 Uhr ausgestrahlt wird.
14.10.2024 - Mit dem „Herbstglühen“ hat bei etwas stürmischem Wetter die Motorsport-Arena in Oschersleben das Ende der diesjährigen Oltimersaison eingeläutet. Umrahmt wurde das gestrige Treffen von Rennen der NATC-Serie. Trotz des nicht gerade einladenden Wetters fanden sich im Innenfeld rund 500 ältere Fahrzeuge vom Motorrad über Pkw und Traktoren bis hin zur historischen Feuerwehr zusammen, darunter viele ältere Fahrzeuge östlicher Herkunft. Den Besuchern wurden neben einem bunten Unterhaltungsprogramm auch Läufe des Norddeutschen ADAC-Börde-Tourenwagen-Cups geboten. Die Rennserie kehrt am 8. und 9. November zum Finale wieder in die Motorsport-Arena zurück. Zuvor findet vom 25. bis zum 27. Oktober noch die DMV Goodyear Racing Days in Oschersleben statt. (aum)
14.10.2024 - Mit dem Aion V bringt der chinesische Staatskonzern GAC sein erstes Auto nach Europa. Das 4,60 Meter lange SUV feiert heute seine Premiere auf dem Pariser Autosalon (–20.10.). Der jüngste Neuzugang aus China hebt sich beim Design nicht von der in diesem Segment inzwischen international verbindlichen Formensprache und passt sich nahtlos in das Straßenbild ein. GAC verspricht je nach Variante eine elektrische Reichweite von bis zu 750 Kilometern und einen Verbrauch von 12,8 kWh auf 100 Kilometer. Die Ladeleistung beträgt 170 kW.
14.10.2024 - Nicht nur die Sprache hat sich geändert, auch die Bedeutung: Aus der „Mondial de l’Automobile“ wurde die „Mondial Paris Motor Show“. Immerhin blieb das Pariser Selbstverständnis vom Zentrum der zivilisierten und automobilisierten Welt im Namen erhalten. Doch von heute an bis Sonntag wird sich in den Hallen an der Porte de Versailles zeigen, ob es der Messe mit einstmals strategischer Bedeutung gelingt, nicht auf das Niveau einer Regionalmesse abzurutschen. Die extremen Pariser Parkgebühren für Interessenten von außerhalb und Aussteller werden die Besucherzahlen der Messe sicher nicht in die Höhe treiben.