09.01.2026 - Vor wenigen Wochen haben Alfa Romeo und Maserati das Projekt Bottegafuoriserie gestartet. Es beschäftigt sich mit der Entwicklung exklusiver Kleinserien und Individualisierungsprogrammen, der Restaurierung klassischer Fahrzeuge sowie Aktivitäten im Motorsport. Auf der Brüssel Motor Show (–16.1.) können Besucher ab heute das erste Ergebnis sehen: den Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio „Luna Rossa“.
08.01.2026 - Neben Toyota bietet in Europa lediglich Hyundai einen Brennstoffzellen-Pkw an. Nun startet die zweite Generation des Nexo, bei dem der Wasserstoff im Tank Reichweiten von bis zu 826 Kilometern ermöglicht. Der Elektromotor leistet 150 kW (204 PS) und beschleunigt den Nexo in 7,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der Einstiegspreis des SUV beträgt 69.900 Euro, die höhere Ausstattungsstufe „Prime“ gibt es für 77.550 Euro.
07.01.2026 - Mit neuem Namen in das neue Motorsportjahr: Ab sofort firmieren das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum von Toyota und die in Köln ansässige Tochtergesellschaft Toyota Gazoo Racing Europe unter der Bezeichnung Toyota Racing GmbH. Unter diesem Namen wird die Marke auch in der Langstreckenweltmeisterschaft mit dem aktualisierten Hypercar TR010 Hybrid antreten. Seit 2016 fuhr das Team unter dem Namen Toyota Gazoo Racing, der auch weiterhin für das Rallye- und das Kundensportprogramm der Marke verwendet wird. Damit soll die Nähe des GR Yaris Rally 2 und des GR Supra GT4 zu den Serienfahrzeugen unterstrichen werden. (aum)
06.01.2026 - Hyundai hat auf der heute begonnenen Consumer Electronics Show in Las Vegas (–9.1.) den „Best of Innovation Award“ in der Kategorie Robotic erhalten. Ausgezeichnet wurde das Modell Mob ED, dessen kommerzielle Vermarktung noch in diesem Quartal beginnen soll. Der Mobile Eccentric Droid (kurz Mob ED) ist eine KI-gestützte Mobilitätsplattform für verschiedene Anwendung. Es gibt zwei Ausführungen: Basic (ferngesteuert) und Pro (autonom).
06.01.2026 - Das softwaredefinierte Fahrzeug (SDV) ist für ZF keine Vision. Mit seinem Chassis 2.0 verbindet der Automobilzulieferer smarte Aktuatoren wie die Steer- oder Brake-by-Wire-Technologie mit Software und künstlicher Intelligenz. Auf der heute begonnenen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentiert der Technologiekonzern mit „AI Road Sense“ und „Active Noise Reduction“ gleich zwei neue Entwicklungen.
06.01.2026 - Bei Renault kann der neue Twingo E-Tech elektrisch bestellt werden. Er ist zunächst nur in der höheren der beiden Ausstattungen zu Preisen ab 21.590 Euro verfügbar. Im Frühjahr kann dann auch die Basisversion für 19.990 Euro geordert werden. Der E-Twingo knüpft sowohl designerisch als auch funktional an das legendäre Ur-Modell an. Er wird von einem 60 kW (82 PS) starken Elektromotor angetrieben. Die 27,5-kWh-Batterie steht für eine Normreichweite von bis zu 262 Kilometern (WLTP).
06.01.2026 - Im letzten Monat des Jahres stiegen die Neuzulassungen gegenüber dem Dezember 2024 um 9,7 Prozent auf 246.439 Pkw. Das ergibt Jahresbilanz von rund 2,9 Millionen Neufahrzeugen aus, was einer Steigerung von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 66,1 Prozent (minus 0,6 Prozent) der Neuwagen wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes gewerblich und 33,6 Prozent (+5,1 %) privat zugelassen. Bei fast jedem fünften Neufahrzeug handelte es sich um ein Elektroauto. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß aller erstmals zugelassenen Pkw sank im vergangenen Jahr um 11,7 Prozent auf 105,8 Gramm pro Kilometer. Das sind 14 Gramm weniger als vor einem Jahr.
06.01.2026 - ZF und Qualcomm Technologies kooperieren künftig bei der Entwicklung skalierbarer Fahrerassistenzsysteme (ADAS), die Rechen- und Wahrnehmungsfähigkeiten auf Basis Künstlicher Intelligenz kombiniert. Die leistungsstarke und flexible Plattform für automatisiertes Fahren bietet skalierbare ADAS-Lösungen für eine Vielzahl von Fahrzeugtypen und Automatisierungsniveaus bis Level 3 und schlüsselfertige Systeme für Automobilhersteller. ZF bietet ADAS-Funktionen an, die etwa 25 Sicherheits-, Komfort- und Parkfunktionen umfassen, darunter als fortschrittlichste Funktion das Hands-off Navigate on Autopilot (NOA). Fahrzeughersteller können aus einem Pool von Funktionen individuell, modular und skalierbar die Funktionen auswählen, die sie für eine bestimmte Fahrzeugserie verwenden möchten. Diese Funktionen sind auch als eigenständige Software-as-a-Product verfügbar.
04.01.2026 - Im Jahr 2022 erhielt Inceptio Technology als erstes Unternehmen in China eine Genehmigung für öffentliche Testfahrten mit fahrerlosen autonomen Lastwagen. Dort nutzen bereits elf Modelle von fünf verschiedenen Herstellern die Technologie im Praxistest. Nun blickt das Unternehmen nach Europa. Wir sprachen mit Julian Ma, CEO und Mitgründer von Inceptio Technology, über die Unterschiede zum autonomen Fahren von Pkw und über die Entwicklung und Einführung im Transportbereich.
02.01.2026 -
Der ehemalige BMW-Tuner Alpina aus Buchloe im Allgäu ist jetzt offiziell Teil des Münchener Automobilkonzerns. Die neue Marke wird unter dem Namen BMW Alpina geführt und steht für Performanceautomobile und feine Materialien. Hinzu kommt ein exklusives Angebot an Veredelungsmöglichkeiten. Der neue Markenschriftzug, der sich an der asymmetrischen Form aus den 1970er-Jahren orientiert, wird künftig zentral am Heck der Alpina-Fahrzeuge platziert.
31.12.2025 - Auch 2025 beendet unsere Redaktion das Jahr wieder mit einem ganz persönlich geprägten Rückblick. Was war aus automobiler Sicht top, was eher ein Flop? Dass es dieses Mal einige Überschneidungen gibt, spricht für sich. Wir sind jedenfalls gespannt auf 2026.
30.12.2025 - Die sieben „Lost & Found“-Büros der Österreichischen Bundesbahnen sind für viele Fahrgäste oft die Retter in der Not, wenn wichtige Gegenstände wie Handy, Schlüssel oder EC-Karten verlorengehen. Im Schnitt 85 Fundstücke pro Tag tauchten in diesem Jahr bei der ÖBB auf. Entweder werden sie von Bahnmitarbeitern im Zug oder im Bahnhof gefunden oder von ehrlichen Findern gemeldet und abgegeben. Insgesamt waren es 2025 bislang 31.037 Gegenstände, darunter auch einige Kuriositäten. Während die Zahl der verlorenen Dinge etwas höher als im Vorjahr lag, betrug die Rückgabequote unverändert 38 Prozent. Alle Gegenstände, die nicht in einem Lost-&-Found-Büro von ihrem Besitzer wieder abgeholt werden, landen im offiziellen Fundbüro.