23.09.2019 - Der Volkswagen Touareg war bei seinem Debüt im Jahre 2002 einer der anspruchsvollsten Geländewagen überhaupt. Als Speerspitze von Ferdinand Piëchs Plan, VW als Premium-Marke zu positionieren, bot er ungeahnten Luxus, sensationelle Geländeeigenschaften und eine überlegene Motorenpalette: Den oberen Abschluss bildete ein V10 TDI, der seine 313 PS Leistung aus nicht weniger als fünf Litern Hubraum holte. Später legten die Wolfsburger weiter nach: Mit einem auf 351 PS erstarkten V10 TDI im R50 – und einer Spitzenversion, die von einem 450 PS starken W12-Ottomotor angetrieben wurde.
23.09.2019 - Er sieht aus wie ein Schwede, heißt auch so und stammt dennoch aus den USA: der neue Volvo S60 läuft ausschließlich im neu eröffnetem Werk Charleston im US-Staat South Carolina vom Band. Die Produktionsstätte ist kein Zufall, liegen die Hauptabsatzmärkte der klassischen Stufenhecklimousine doch immer noch in Amerika und Asien. In Europa, und vor allem in Deutschland fristet der Viertürer dagegen im Vergleich zu seinem Kombi-Pendant V60 ein Nischendasein. Folgerichtig flog nun auch noch der im Rest der Welt ungeliebte Diesel aus dem Programm, was die Verkaufschancen hierzulande nicht gerade steigern wird.
22.09.2019 - Gelegentlich hat der Großmeister der knappen Worte tatsächlich große Worte gemacht. Die waren allerdings im ersten Moment oft nicht zu begreifen. So antwortete der kürzlich verstorbene Ferdinand Piëch 2011 auf die Frage eines Reporters der Tageszeitung „Die Welt“, wann denn endlich das Ein-Liter-Auto auf den Markt käme, ultraknapp dies: „In 13“. Einen Moment später schob er ein weiteres dürres Wort hinterher: „Großserie!“ Sollte heißen: Von 2013 an wird VW ein Ein-Liter-Auto im Angebot haben, das wie der Golf zu Tausenden vom Band laufen wird. Einen Wagen also, der nicht mehr als einen Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht. Ohne Zweifel super Aussichten – wenn es so gekommen wäre. Dann hätte der Konzern vermutlich heute noch ein Auto im Programm, das hervorragend in diese von Klimagebrüll geprägte Zeit passen würde.
21.09.2019 - Ford hat ein System entwickelt, bei dem Fahrzeugsensoren und -kameras frei von Insekten bleiben. Das ist vor allem für die reibungslose Umfelderfassung selbstfahrender Autos von Bedeutung. Ford bündelt die Sensoren und Radartechnologie seiner autonomen Versuchsfahrzeuge im so genannten „Tiara“-Modul. Während der Fahrt wird es durch verschiedene Schlitze in der Nähe des Kameraobjektivs kontinuierlich entlüftet. Dadurch entsteht ein kräftiger Luftstrom, der die Insekten vom Sensor selbst ablenkt.
20.09.2019 - Die Große Koalition hat heute in Berlin ihr mit Spannung erwartetes Klimapaket ausgepackt. Jetzt muss es die parlamentarischen Hürden nehmen. Am Tag der Veröffentlichung hat es weltweite Klimaproteste gegeben. Auch in Berlin. Mit dem Klimapaket hatten sie, wenn überhaupt, allerdings nur indirekt zu tun. Schon im Vorfeld des Klimafreitags wurde die Debatte über den Schutz der Umwelt äußerst hitzig und zum Teil mit blank liegenden Nerven geführt. Im Fokus: das Automobil.
20.09.2019 - Das Klimapaket ist geschnürt. Nach einer 18stündigen Mammutsitzung haben sich Regierungsparteien CDU, CSU und SPD heute in Berlin auf einen milliardenschweren Katalog geeinigt, um die Kohlendioxid (CO2)-Emissionen in Deutschland bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 um 55 Prozent zu senken. Damit sollen dann endlich die Klimaziele der Europäischen Union erfüllt werden.
20.09.2019 - Rund die Hälfte der Fahrzeuge, die im Jahr 2030 über die Straßen rollen, sind heute schon im Fahrzeugbestand – die überwiegende Mehrzahl davon mit Verbrennungsmotoren. Also kann die Elektromobilität allein die Klimaziele des Verkehrs nicht erreichen. Es braucht Kraftstoffe für die Verbrenner, die nicht aus Erdöl hergestellt werden und die Kohlendioxidbelastung drücken – die sogenannten e-Fuels.
20.09.2019 - Design differenziert. Wenn auch nicht immer zum Guten, wie der koreanische Autobauer Ssangyong in der Vergangenheit mit so eigenwilligen Kreationen wie dem SUV Kyron, dem Pick-up Actyon oder dem Van Rodius demonstrierte. Inzwischen sind die Formen gefälliger, und auch in Sachen Qualität und Ausstattung nähert sich der drittgrößte koreanische Autobauer der Konkurrenz an. Bestes Beispiel: das neue Kompakt-SUV Korando, mit dem der deutsche Importeur ab 28. September vor allem den heimischen Mitstreitern Hyundai Tucson und Kia Sportage, aber auch Nissan Qashqai, Seat Ateca oder Opel Grandland X ein wenig in die Parade fahren will.
19.09.2019 - Der Volkswagen-Konzern beginnt mit der Unterstützung von Klimaschutzprojekten, um derzeit noch unvermeidbare CO2-Emissionen zu kompensieren. Dabei konzentriert sich das Unternehmen zunächst auf Waldschutz und Wiederaufforstung. Erstes Projekt ist das „Katingan Mataya Forest Protection“-Programm auf der indonesischen Insel Borneo. Damit soll der Kohlendioxidausstoß aus der Lieferkette, der Herstellung und der Auslieferung des VW ID 3 sowie weitere Emissionen aus anderen Bereichen ausgeglichen werden.
18.09.2019 - Daimler hat mit dem chinesischen Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology Co. Limited (CATL) eine weltweite Liefervereinbarung über Batteriemodule für elektrische Lastwagen getroffen. CATL wird Lithiumionen-Batteriemodule für mehrere E-Trucks von Daimler liefern, die ab 2021 in Serie gehen sollen. Dazu zählen der Mercedes-Benz e-Actros, der Freightliner e-Cascadia und der Freightliner e-M2. Daimler übernimmt dabei die Entwicklung der Batteriesysteme und die Montage der Batteriepakete im Mercedes-Benz-Werk Mannheim sowie im Werk in Detroit (Michigan) in den USA. (ampnet/jri)
18.09.2019 - Warum fährt jemand mit einem erdgasgetriebenen Auto von Shanghai nach St. Petersburg? Weil es geht. Doch haben Aktionen wie diese bisher nicht das Aufsehen erregt, das zu einer massenhaften Nachfrage von Erdgas-Pkw hätte führen können. Die Initiative „Blue Corridor Tour“, die jetzt in Berlin Station machte, will das zügig ändern.
18.09.2019 - Wer kein SUV mag, dem bleibt als Alternative ein Crossover. Auch diese Fahrzeugart boomt derzeit. Ford hat daraus die „Active“-Familie gemacht. Nach dem Ka+ und dem Fiesta bekam auch der Focus ein wenig mehr Bodenfreiheit und die üblichen Attribute wie schwarze Radhausverkleidungen und Seitenschweller sowie einen angedeuteten silberfarbenen Unterfahrschutz vorne wie hinten.