Anwalt - Aktuelle Meldungen

Polo saniert sich in Eigenverwaltung
03.02.2026 - Das Amtsgericht Mönchengladbach hat für Polo planmäßig das Eigenverwaltungsverfahren eröffnet. Damit können die nächsten Sanierungsschritte umgesetzt werden. Der operative Geschäftsbetrieb des insolventen Motorradzubehöranbieters läuft ohne Einschränkungen weiter. Alle Filialen sowie der Online-Shop sind geöffnet. Auch die Löhne und Gehälter der rund 650 Mitarbeiter in Deutschland sind gesichert und werden ab diesem Monat wieder aus dem laufenden Geschäftsbetrieb bezahlt.
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Falsche Angaben kosten Knaus Tabbert 6,4 Millionen Euro
06.01.2026 - Es kehrt keine Ruhe ein bei Knaus Tabbert. Führten Ende 2024 noch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft auf dem Werksgelände zur Entlassung und Anklage gegen zwei Vorstände wegen Bestechlichkeit und Korruption in Millionenhöhe, musste der Reisemobil- und Wohnwagenhersteller zum Ende des abgelaufenen Jahres im Zuge der üblichen Börsenpflichtmeldung die Zahlung einer Geldstrafe von 6,4 Millionen ankündigen. Sie war wegen Betrugs von der Staatsanwaltschaft Stuttgart verhängt worden, weil das Unternehmen aus Jandelsbrunn beim Gewicht ihrer Reisemobile falsche Angaben gemacht hat. Das Strafgeld sei bereits im Wirtschaftsplan für 2026 eingeplant, teilte Knaus Tabbert mit.
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US-Studie: Tesla-Modelle halbieren im Winter ihre Reichweite
05.12.2024 - Eine Studie der US-amerikanischen Anwaltsvereinigung Vaziri Law Group hat eine Übersicht der unzuverlässigsten Elektroautos im Winter veröffentlicht. Dabei wurden für jedes EV-Modell Daten zu vier Hauptkriterien gesammelt: Verifizierter Reichweitenverlust im Winter, Unfälle im Winter (3-Jahres-Zeitraum), Ladezeit (10 bis 80 Prozent) mit Gleichstrom-Schnellladung und nutzbare Batteriekapazität. Aus der Kombination dieser Werte wurde schließlich die Unzuverlässigkeit im Winter errechnet. Danach ist der Nissan Leaf mit einem Ergebnis von 77,59 Punkten das unzuverlässigste Elektrofahrzeug im Winter. Dicht gefolgt von den Tesla-Modellen Y, X und S, die bei Minus-Graden allesamt ihre Reichweite halbieren.
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Ratgeber: Bußgeldfalle rotes X
07.09.2024 - In den vergangenen Tagen sorgte ein Vorfall auf der A3 bei Frankfurt für Schlagzeilen: Innerhalb von nur 72 Minuten wurden 1325 Autofahrer von der Polizei erfasst, weil sie ein rotes X auf einer digitalen Anzeige missachteten und weiterhin auf der eigentlich gesperrten Spur fuhren.
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Auch die Schweiz kann nun Bußgelder eintreiben lassen
06.08.2024 - Die automobile Reisewelle rollt – auch ins Ausland. Da ist es gut und sinnvoll, die landesspezifischen Verkehrsregeln zu kennen und zu beachten. Denn schon lange nicht mehr bleiben amtliche Zettel hinterm Scheibenwischer oder zugesandte Bescheide einer ausländischen Behörde in Deutschland folgenlos. Konnten schon bisher durch das zwischen den EU-Mitgliedern geschlossene Abkommen auf Gegenseitigkeit im Ausland verhängte Bußen auch in Deutschland eingetrieben werden, so gilt das nun auch für Nicht-EU-Länder wie der Schweiz. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) gibt Hinweise, was zu tun ist, wenn nach der Rückkehr aus dem Urlaub unliebsame Post im Briefkasten liegt.
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Staatsanwaltschaft Hannover fordert 100 Millionen Euro Bußgeld
25.04.2024 - Die Staatsanwaltschaft Hannover erließ heute einen Bußgeldbescheid über insgesamt 100 Millionen Euro gegen die Continental AG und einzelne Tochtergesellschaften. Begründung: fahrlässige Aufsichtspflichtverletzung im Zusammenhang mit der Zulieferung von Motorsteuergeräten und Motorsteuerungssoftware (u. a. für den VW EA189 1,6 l). Die Geldbuße setzt sich zusammen aus einem Ahndungsteil in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro sowie einer Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile in Höhe von insgesamt 95 Millionen Euro. Continental hat den Bescheid akzeptiert und auf Rechtsmitteln verzichtet.
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E-Go stellt erneut Insolvenzantrag
09.03.2024 - E-Go (Eigenschreibweise: e.GO) hat beim Amtsgericht Aachen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt wurde. Bereits vor vier Jahren war das Start-up, das ein urbanes viersitziges Elektroauto baut, schon einmal pleite. Die Next.e.GO Mobile SE beschäftigt zurzeit rund 320 Mitarbeirter. Zum Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Dr. Claus-Peter Kruth bestellt.
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Mechanische Türentriegelung eine gefährliche Falle?
29.02.2024 - Ist ein Tesla eine potenzielle Todesfalle? Diese Frage steht hinter einem Prozess, der seit dieser Woche vor dem Amtsgericht Potsdam verhandelt wird. Zwei junge Frauen starben, der Fahrer konnte sich aus dem in Brand geratenen Model S retten. Ihm wird fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen.
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Ratgeber: Kühler Kopf an heißen Tagen
04.07.2023 - Die nächste Hitzewelle kommt, passend zur Ferienzeit. Doch im Auto schafft die Hitze Probleme, weil sich das Innere des Fahrzeugs in praller Sonne schnell aufheizt. Schon bei 45 Grad Celsius ziehen Ärzte eine Grenze für die Gesundheit von Mensch und Tier. Der überlastete Organismus reagiert mit Kreislaufproblemen, Kopfschmerz und Erschöpfung. Wer bei diesen Temperaturen Auto fährt, muss mit beeinträchtigten Fähigkeiten rechnen, gefährdet sich und andere. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung fasst einige Tipps zum richtigen Verhalten zusammen.
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Dreiste Fälscher gefährden Wirtschaft und Verbraucher
03.02.2023 - Da war der Fälscher schneller als der Originalanbieter: Bereits drei Monate vor dem Erscheinen der Volkswagen-Navigations-SD-Karte hatte das polnische Unternehmen Itprocars gefälschte SD-Karten über seinen Ebay-Shop mit Top Bewertungen (99,8 Prozent positiv) in VW-Markenoptik angeboten. Dafür vergab heute die Plagiarius-Jury im Rahmen der Frankfurter Konsumgütermesse „Ambiente“ in Frankfurt den Sonderpreis „Fälschung“.
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Klagen gegen Diesel-Fahrverbot in München
31.01.2023 - Die Stadt München erlässt ab morgen auf und innerhalb des Mittleren Rings ein zonales Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge nach Schadstoffklasse Euro 4. Für den Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. ist klar: „Dieses Fahrverbot ist unverhältnismäßig, unsozial und kontraproduktiv“, beklagt der Automobilclub Mobil in Deutschland. Betroffen seien rund 70.000 Autofahrer aus München und etwa 700.000 in ganz Bayern. Zu einer Informationsveranstaltung waren gestern Abend über 300 Menschen gekommen. 40 von ihnen wollen gemeinsam mit dem Automobilclub, dem CSU-Landtagsabgeordneten Robert Brannekämper und Dr. Claus-Peter Martens, Fachanwalt für Verwaltungsrecht, juristisch gegen das Verbot vorgehen.
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Geld und Versicherung gegen Edelstahl
16.01.2023 - Das Leistungsversprechen der Marke Porsche will auch die neue Porsche Card S erfüllen. Die Oberfläche der Kreditkarte besteht nun aus Edelstahl. Inhaltlich wird die Karte um eine Verkehrsrechtsschutz-Versicherung ergänzt. Die übernimmt u.a. die Gebühren für Gutachter, Sachverständige, Anwälte und Gerichtskosten auch im Ausland. Die Porsche Card S, herausgegeben von der Deutschen Kreditbank, besteht aus einem Kartendoppel für Privat- oder Geschäftskunden. Mit jedem Umsatz sammeln Kunden Prämienmeilen beim Vielfliegerprogramm Miles & More. Herausgeberin ist die Deutsche Kreditbank AG. (aum)
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