Auftrag - Aktuelle Meldungen

09.01.2020 - Der in den Libanon geflüchtete Ex-Chef von Nissan, Carlos Ghosn, hielt am gestrigen Mittwoch eine mehr als zweistündige Pressekonferenz ab. In dieser äußert er sich wenig zu den Umständen seiner Flucht, sondern erhebt schwere Vorwürfe gegen seinen früheren Arbeitgeber und die japanische Justiz. Er sei nicht vor der Justiz geflohen, sondern vor der Ungerechtigkeit und politischer Verfolgung. Seine Menschenrechte seien in der 100-tägigen Haft missachtet worden.
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08.01.2020 - Die Anforderungen an den öffentlichen Rettungsdienst sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Gegenüber den Jahren 2012/13 gab es in 2016/17 pro 1000 Einwohner 13 Prozent mehr Einsatzfahrten. Bei Notfalleinsätzen stieg diese Rate sogar um fast 16 Prozent an. Dies ergab eine aktuelle Analyse des Leistungsniveaus im Rettungsdienst im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Etwa 60 Prozent aller Einsätze erfolgten mit Blaulicht und Sirene. Das erste Rettungsfahrzeug brauchte bei diesen Einsätzen durchschnittlich neun Minuten, bis es am Einsatzort eintraf.
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07.01.2020 - Toyota arbeitet an der Stadt der Zukunft: Auf einem 175 Hektar großen Gelände am Fuße des japanischen Mount Fuji will der Mobilitätskonzern eine Modell-Metropole bauen. Die jetzt im Rahmen der CES in Las Vegas (-10. Januar) vorgestellte „Woven City“ bildet ein vollständig vernetztes Ökosystem, das Wasserstoff-betriebene Brennstoffzellen nutzt.
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07.01.2020 - ZF hat den ersten Großauftrag für sein Einstiegssystems „coASSIST“ für teilautomatisiertes Fahren nach Level 2+ erhalten. Ein asiatischer Pkw-Hersteller nutzt es ab Ende 2020 in seinen Modellen. Dies gab Vorstandsvorsitzender Wolf-Henning Scheider auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas bekannt. Zum Lieferumfang zählen System- und Software-Entwicklung, Umfeldsensorik und zentrale elektronische Steuereinheit. Auf der Grundlage von Kamera- und Radardaten ermöglicht der Co-Assist Funktionen wie etwa Abstandsregeltempomat, Verkehrszeichenerkennung, Spurwechsel-, Spurhalte- und Stauassistent. Die kostengünstige Lösung für Volumenfahrzeuge wird für deutlich unter 1000 US-Dollar (ca. 890 Euro) angeboten und rangiert unterhalb der beiden weiteren Level-2+-Systeme Co-Driver und Co-Pilot.
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02.01.2020 - Die Türkei will ab 2022 ein eigenes Elektroauto auf den Markt bringen. Unter dem Markennamen Togg hat sich ein Konsortium aus fünf Industrieunternehmen zusammengefunden. Erstes Modell soll ein SUV sein, das es in zwei Ausführungen geben soll. Die Standardvariante hat einen 200 PS starken Heckantrieb, darüber rangiert das doppelt so starke AWD-Modell mit einem zweiten Elektromotor an der Vorderachse. Der Kunde soll zwischen zwei Batteriepacks und 300 bzw. 500 Kilometern Reichweite wählen können. Angestrebt wird ein 80-prozentiges Wiederaufladen innerhalb von weniger als einer halben Stunde. Das Fahrzeug beschleunigt nach Unternehmensangaben in unter acht bzw. unter fünf Sekunden von null auf 100 km/h.
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30.12.2019 - Einen für das Bündnis 90/Die Grünen ganz ungewöhnlichen Ansatz wählte die Studie „Elektroautos und Verbrenner im Gesamtkostenvergleich“. Das „Forum Ökologisch-soziale Marktwirtschaft findet im Auftrag der Bundestagsfraktion der Partei heraus: „Elektroautos sind bereits heute oft klimafreundlicher und mit dem erhöhten Umweltbonus etwas kostengünstiger als vergleichbare Verbrenner“. Die Umweltpartei argumentiert mit den Kosten und nicht mit dem Klima?
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21.12.2019 - Im Prozess, der 1986 übernommenen Marke Alfa Romeo neues Leben einzuhauchen, griff Fiat auch unkonventionelle Ideen auf. Vittorio Ghidella, damals Präsident von Fiat, brachte persönlich das Projekt „Experimental Sportscar, 3.0 litre engine" ins Laufen. Als Ziel für den unter dem Kürzel ES30 geführten Entwicklungsauftrag gab Ghidella ein puristisches Coupé vor, mit sportlichen Fahrleistungen und Aufsehen erregendem Design.
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20.12.2019 - Der Bund hat die NOW GmbH mit der Schaffung einer Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur (so die offizielle Bezeichnung) beauftragt. Sie soll den flächendeckenden Aufbau von Ladesäulen koordinieren. Das Bundesverkehrsministerium peilt als erstes Ziel 1000 Schnell-Ladestandorte an. Die generelle Planung soll bis 2030 fortgeschrieben werden. Die Automobilindustrie und die Energiewirtschaft haben zugesagt, der Leitstelle die notwendigen Informationen für den passgenauen Aufbau der Ladeinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Dazu gehören die erwarteten Neuzulassungen, die zukünftigen Batteriegrößen und die Ladeleistung ihrer Modelle.
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17.12.2019 - Vor 40 Jahren – im Dezember 1979 – wurde der damals neue Maserati Quattroporte der dritten Generation dem italienischen Staatspräsidenten Sandro Pertini vorgestellt. An der Zeremonie im Quirinalspalast in Rom nahmen auch Industrie- und Handelsminister Antonio Bisaglia und Alejandro de Tomaso, CEO von Maserati, teil. Der Quattroporte III war unter seiner Regie das erste vollständig neue Fahrzeug der Marke. Der Präsident war offenbar beeindruckt, denn der Quattroporte wurde Staatskarosse, zum Ärger von Enzo Ferrari.
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16.12.2019 - Der Schienenfahrzeughersteller Skoda Transportation aus Pilsen liefert 26 Straßenbahnen nach Bonn. Zu dem Auftrag gehört auch die exklusive Erstzteilversorgung für 25 Jahres sowie die Option auf zwölf weitere Fahrzeuge. Das Gesamtvolumen kann so bei umgerechnet bis zu 157 Millionen Euro liegen. Die ersten Straßenbahnen des Typs Forcity Smart werden 2022 geliefert. Sie sind 30 Meter lang und bieten Platz für 180 Fahrgäste.
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12.12.2019 - Herbert Hertwig aus Olsberg im Hochsauerlandkreis ist der „Held der Straße“ für den November 2019. Mitte März hatte der 62-jährige den heftigen Auffahrunfall eines Lkws beobachtet. Dem eingeklemmten Fahrer kam er sofort zu Hilfe. Er drang über den Motorraum zum Fahrer vor und war maßgeblich dafür verantwortlich, dass die komplizierte Bergung gelang. Für seinen mutigen Einsatz haben vergaben Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) jetzt die Auszeichnung für den Monats November 2019 an Herbert Hertwig.
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12.12.2019 - BMW treibt den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland voran. Das Unternehmen hat den Energieversorger E-ON beauftragt, eines der größten betrieblichen Ladenetzwerke in Deutschland an den Standorten des Automobilherstellers in Deutschland zu installieren und zu betreiben. Künftig können Mitarbeiter und Gäste ihre Elektrofahrzeuge an mehr als 4100 neuen Ladepunkten mit Ökostrom betanken. Darüber hinaus können Dienstwagenfahrer von BMW zukünftig auch zu Hause ihre Elektrofahrzeuge laden.
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