Autobahn - Aktuelle Meldungen

08.06.2020 - Mal was Neues. Volvo hat jetzt entdeckt, dass ein besonderer Aspekt der Verkehrssicherheit möglicherweise prima als Kaufargument herhalten kann. Der schwedische Autobauer setzt jetzt auf ein Tempolimit. Genauer: Nicht das staatlich verordnete, sondern das selbst verordnete und serienmäßige. Mercedes, BMW und Audi sind auf diesem Weg zwar schon seit Jahren unterwegs, allerdings ist erst bei 250 km/h Schluss. Dann wird den Autos sozusagen der Saft abgedreht. Aber weil nur die wenigsten mit diesem Tempo durch die Gegend brettern, ist diese Art von Tempolimit auch nicht im Bewusstsein der autofahrenden Deutschen.
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04.06.2020 - 68 Jahre lang hat Land Rover seine robuste Urform modellgepflegt, seit 1990 trägt die Geländewagen-Legende zur Abgrenzung den Namen „Defender“. Mit der Einstellung des Modells im Jahre 2016 stieg dann die Spannung bei der Fangemeinde. Die Ankündigung eines Nachfolgers bot Raum für Spekulation. Nun ist er da – mit Acht-Stufen-Automatik, optionalem höhenverstellbaren Luftfahrwerk, einem 360-Grad-Kamerasystem und der Möglichkeit hohe Reisegeschwindigkeiten komfortabel zu meistern.
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03.06.2020 - Aus für Trucker-Romantik, kein Stoff mehr für Countrysongs über Helden der Highways, Ende der Truck-Stops, weil autonom fahrende, fahrerlose Lkw den Transport von Gütern erledigen? Sieht so die Zukunft der Logistikbranche aus? Das könnte durchaus sein, meint das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) – vorausgesetzt, die dafür erforderliche Technologie erweist sich spätestens in zehn Jahren als verlässlich einsatzbereit und orientiert sich eng an den Anforderungen der Nutzer.
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02.06.2020 - Der aktualisierte Renault Talisman kommt im September zum Preis von 34.200 Euro für den Kombi Grandtour in der Einstiegsversion Zen und der Basismotorisierung TCe 160 EDC auf den Markt. Die Preise für die Ausstattungstufe Intens beginnen bei 36.250 Euro für die Limousine und 37.250 Euro für den Kombi, ebenfalls Grandtour jeweils mit dem Einstiegsbenziner. Die Topversion Initiale Paris ist ab 44.450 Euro (Kombi) bzw. 46.250 Euro (Limousine) verfügbar. Bestellungen sind ab Mitte Juni möglich.
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01.06.2020 - „Bullit“ gehört zu den Filmklassikern, die für ihre atemberaubenden Auto-Verfolgungsjagden bekannt sind. Auch die TV-Serie „Alarm für Cobra 11“ spart nicht mit zielgerichteter Pkw-Verschrottung. Da liegt die Frage nahe, ob es einen Zusammenhang zwischen der Wahl des privaten Automobils und den Vorlieben für ein Leinwand- oder Bildschirm-Genre gibt? Das Marktforschungsunternehmen „YouGov“ ging dem jetzt in einer Umfrage bei 2038 Personen nach, repräsentativ ausgewählt für die deutsche Bevölkerung im Alter ab 18 Jahren.
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30.05.2020 - Alfa Romeo schickt die beiden Spitzenbaureihen Giulia und Stelvio mit deutlich aufgewerteter Ausstattung und neuen Assistenzsystemen ins neue Modelljahr. Bei der viertürigen Limousine Giulia beginnt die Preisliste bei 37.500 Euro für das Einstiegsmodell mit einem 200 PS (147 kW) starken Zweiliter-Turbobenziner, beim Diesel kommt die Basisversion in der höherwertigen Business mit 190 PÜS (130 kW) auf 41.500 Euro. Das SUV Stelvio (benannt nach dem berühmten Alpenpass Stilfser Joch) gelingt der Einstieg mit identischen Motorisierungen für44.000 und 48.000 Euro.
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29.05.2020 - BMW frischt den 6er Gran Turisomo auf. Äußere Merkmale der ab Juli erhältlichen Modellgeneration sind die geänderte Front- und Heckpartie. Die BMW-Niere reicht weiter nach außen und tiefer in die Frontschürze hinein, die Scheinwerfer fallen flacher aus, und der Lufteinlass unterhalb des vorderen Stoßfängers ist nun in drei Segmente unterteilt. Die Endrohrblenden der Abgasanlage haben jetzt trapezförmige Kontur. Unter der Haube finden sich weiterentwickelte Motoren. Zudem setzt BMW künftig auf ein 48-Volt-Mildhybridsystem. Ein volldigitales Instrumentenkombi und ein Control-Display mit einer Bildschirmdiagonale von jeweils 12,3 Zoll gehören jetzt zur Serienausstattung.
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25.05.2020 - Von teilweise langen Staus dürften Autofahrer am langen Pfingstwochenende (29.5.–1.6.2020) nicht verschont bleiben. Die Reiseeinschränkungen im Rahmen der Corona-Krise werden immer weiter gelockert. In allen Teilen Deutschlands steht das touristische Angebot nun wieder zur Verfügung. Da Flugreisen ins Ausland nach wie vor nicht erwünscht bzw. möglich sind, werden sich viele Deutsche für einen Kurztrip mit dem Auto im eigenen Land entscheiden, sagt der ADAC vorher. Außerdem beginnen in Bayern und Baden-Württemberg zweiwöchige Ferien, in Sachsen-Anhalt enden sie. In Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist der Dienstag, 2. Juni, noch schulfrei.
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18.05.2020 - Autofahrer müssen am langen Christi-Himmelfahrts-Wochenende (20.–24.5.2020) mit Staus rechnen. Zwar werden die Straßen nicht so voll werden wie in den Vorjahren zu dieser Zeit, da die Corona-Krise den überregionalen Reiseverkehr immer noch stark einschränkt. Dennoch kann es nach Einschätzung des ADAC auf den Autobahnen, vor allem in den Ballungsräumen, zeitweise zum Stillstand kommen. Und an den mehr als 670 Baustellen müssen Autofahrer ohnehin Geduld aufbringen.
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15.05.2020 - Bei Markteingriffen spricht die Fachliteratur gelegentlich von „Ratscheneffekten": Sie können nicht mehr rückgängig gemacht werden, auch wenn es geboten ist. Autofahrer kennen den Effekt ebenfalls: Bei der Straßenverkehrsordnung (StVO) folgt Verschärfung auf Verschärfung. Mal werden neue Verbotstatbestände erfunden, mal wird das Punktesystem zum Nachteil der Autofahrer manipuliert. Doch mit der letzten, seit dem 28.4. gültigen Neufassung scheint die Politik das System überzogen zu haben.
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14.05.2020 - Was den Berlinern der Flughafen, den Hamburgern die Philharmonie, den Kölnern die Oper und den Schwaben das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21, das ist den Bürgern der Bayer-Metropole Leverkusen gegenüber von Köln die Autobahnbrücke am Rheinkilometer 701,4. Doch während sich in Berlin, Hamburg und anderswo ein Ende mit Schrecken abzeichnet, droht den Leverkusenern ein Schrecken ohne Ende. Statt – wie geplant – in absehbarer Zeit rückt die Fertigstellung der neuen Rheinquerung als Ersatz für die baufällig gewordene alte Brücke in weite Ferne.
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14.05.2020 - Als „höchst befremdet“ zeigte sich gestern der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) angesichts der Kommunikation des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) zum Tempolimit-Beschluss des DVR-Vorstands vom 11. Mai. „Wenn sich, wie zu lesen ist, offenbar 60 Prozent des DVR-Vorstands durch Enthaltung und Gegenstimmen nicht für diesen Beschluss ausgesprochen haben, kann man anschließend nicht hergehen und von einem Beschluss mit besonderem politischem Gewicht sprechen“, so ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.
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