Befragung - Aktuelle Meldungen

Zwei Drittel der Deutschen sehen Verkehrsnetz als Wachstumsbremse
28.04.2024 - Zum vierten Mal in Folge hat die Versicherungsgruppe HUK-Coburg ihre Mobilitätsstudie als repräsentative Befragung von mehr als 4000 Personen ab 16 Jahren durchgeführt – mit teils überraschenden, teils erwartbaren Ergebnissen.
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Wortklauberei (53): Maß und Mitte
06.02.2024 - Ist es dreist oder zynisch, wenn sich die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo auf eine Befragung der Bürger der französischen Hauptstadt bezieht? Sie sieht in der Zustimmung zu ihrem Plan zur Park-Pönale für SUV und alle Fahrzeugen ab der Mittelklasse aufwärts eine notwendige Konsequenz aus dem Auftrag der Mehrheit. Immerhin lag die Wahlbeteiligung am vergangenen Wochenende bei sechs Prozent. Nicht einmal vier von hundert wahlberechtigten Parisern hatten dem Plan zugestimmt.
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Jeder Fünfte räumt die linke Spur mit Lichthupe frei
13.11.2023 - Auf Deutschlands Straßen geht es immer rücksichtsloser und aggressiver zu, zeigt eine Befragungsstudie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) zur Sicherheit im Straßenverkehr, die seit 2010 in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird. Gegenüber den Vorgängerstudien haben sich alle Werte verschlechtert.
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AvD warnt vor „autoarmer“ Innenstadt
08.11.2023 - Der Automobilclub von Deutschland fordert von den Verantwortlichen der Stadt Frankfurt am Main, Autos in der Innenstadt weiter zuzulassen. Der Frankfurter Verkehrsdezernent Wolfgang Siefert (Grüne) hatte am Wochenende ankündigt, dass ab Anfang Dezember rund um die Börse Tempo 20 für den motorisierten Verkehr gelten soll. Die umliegenden Nebenstraßen würden blockweise und dauerhaft zum verkehrsberuhigten Geschäftsbereich mit reduzierter Geschwindigkeit erklärt. Parkplätze außerhalb von Parkhäusern sollen wegfallen und die Innenstadt insgesamt „autoarm“ werden.
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Der Weg zum Führerschein ist lang und teuer
07.11.2023 - Laut einer aktuellen ADAC-Befragung von 1100 Fahranfängern belaufen sich die Kosten für den Erwerb des Führerscheins bei der Mehrheit (45 Prozent) zwischen 2500 und 3500 Euro. Ein Drittel (34 Prozent) gab an, weniger als 2500 Euro für Fahrschule und Prüfungen bezahlt zu haben.
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Eon-Studie: Klimaschutz und Energiekosten Haupttreiber für E-Autofahrer
22.10.2023 - Eine aktuelle Studie des Stromversorgers Eon zeigt, wie sich die Bedürfnisse von E-Autofahrerinnen und -fahrern verändert haben und welche Trends in Zukunft wichtig werden. Ein Ergebnis: Der Klimaschutz und die im Vergleich zum Verbrenner günstigeren Energiekosten sind mit jeweils 57 Prozent Zustimmung die mit Abstand wichtigsten Gründe für die E-Mobilität. Bei den über 65-Jährigen geben sogar zwei Drittel den Umweltaspekt als wichtigsten Grund an, bei den Fahrern unter 30 steht hingegen vor allem der Fahrspaß im Vordergrund (66 Prozent).
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E-Scooter bereiten nach wie vor Probleme
22.09.2023 - Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat nach einem dreijährigen Forschungsprojekt ihren Bericht zu Elektrokleinstfahrzeugen veröffentlicht. Darin wurden unter anderem Unfallgeschehen und Unfallursachen mit Beteiligung von E-Scootern als größte Fahrzeuggruppe wissenschaftlich untersucht. Zusätzlich erfolgten Befragungen zu Nutzerverhalten und -erfahrungen. Ersichtlich wird unter anderem, dass individuelles Fehlverhalten auf den Elektrorollern, fehlende Regelkenntnis und Fahrfehler häufige Unfallursachen sind, betont die Deutsche Verkehrswacht (DVW). Auch unzureichender Schutz vor Verletzungen sowie Behinderungen durch falsch abgestellte Fahrzeuge werden als Probleme benannt.
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Assistiertes Fahren ja, vollautomatisiert eher nicht
23.08.2023 - Die Autofahrer in Deutschland haben nach wie vor großes Interesse an Fahrassistenzsystemen, wie das Goslar Institut anhand einer aktuellen Analyse der Unternehmensberatung McKinsey & Company belegt. In der hierfür durchgeführten Kundenbefragung gab rund ein Viertel von mehr als 25.000 Teilnehmern an, bei ihrem nächsten Fahrzeugkauf sehr wahrscheinlich ein fortgeschrittenes Fahrassistenzsystem ordern zu wollen. Und zwei Drittel dieser Kunden erklärten sich unter anderem bereit dazu, für einen Level-4-Autobahnpiloten einmalig 10.000 US-Dollar zu bezahlen. Diese Einstellung begründet Kersten Heineke, Partner von McKinsey und Co-Autor der Studie, damit, dass assistiertes Fahren aus Kundensicht sehr attraktiv sei. Denn es könne die Automobilität sicherer, angenehmer und produktiver machen, so Heineke.
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Autonome Autos: Akzeptanz hängt vom Unfallgeschehen ab
10.08.2023 - Knapp ein Drittel aller Deutschen lehnen autonom fahrende Autos grundsätzlich ab. Das zumindest legt die Mobilitätsstudie 2023 der HUK-Coburg nahe. Die Akzeptanz hängt vor allem von der Frage ab, wie weit selbstfahrende Fahrzeuge das Unfallgeschehen positiv beeinflussen. Sollte sich gegenüber heute an der Unfallgefahr nichts ändern, stimmen neun Prozent der Teilnehmer eine Onlinebefragung für die Einführung autonomer Autos. Weitere 18 Prozent sind dafür, wenn die Unfallgefahr nur etwas sinkt und zusätzliche 20 Prozent, wenn durch die Fahrzeugtechnik die Unfallgefahr gegen Null geht. „Autonomes Fahren hat nur dann eine Chance auf breite Akzeptanz in der Bevölkerung, wenn es das Fahren sicherer macht“, stellt HUK-Coburg-Vorstand Dr. Jörg Rheinländer fest.
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Open Data: Mobilitätsdaten als Gemeingut?
06.08.2023 - Im Zusammenhang mit der Nutzung von Daten, auch jenen aus dem Mobilitätsbereich, fällt häufig der Begriff „Open Data“. Offene Daten bedeutet, dass sie von jedermann genutzt, weiterverarbeitet und weiterverbreitet werden können. Dieses Prinzip ist im akademischen Umfeld bekannt. Es ähnelt den Konzepten von „Open Access“ (freier Zugang zu wissenschaftlichen Materialien und Publikationen im Internet), „Open Content“ (frei zugängliche Inhalte zur kostenlosen Nutzung) und „Open Source“ (öffentlich einsehbare, veränderbare und in der Regel frei nutzbare Quelltexte). Aber können Mobilitätsdaten als „gesellschaftliches Gemeingut“ betrachtet werden?
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Autostudie: Comeback der Benziner
03.08.2023 - Die Targobank hat Deutschlands Autofahrerinnen und Autofahrer zur ihrer aktuellen Stimmungslage befragt. Seit 2016 beauftragt die in Düsseldorf ansässige Bank das Umfrageinstitut Forsa jährlich mit dieser Autostudie. Im Mittelpunkt der Untersuchung standen auch in diesem Jahr wieder die Entscheidungskriterien für den Autokauf, die Einstellung zu unterschiedlichen Antriebsarten sowie die grundsätzlichen Ansichten zu aktuellen verkehrspolitischen Fragestellungen und Maßnahmen.
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Vertrauen als Preis der Mobilität der Zukunft
31.05.2023 - Echte Vorteile und Sicherheit der Daten – das sind die entscheidenden Voraussetzungen für die Bereitschaft von Verkehrsteilnehmer, ihre persönlichen Mobilitätsdaten mit Dritten zu teilen. Dies ist eine der Kernaussagen der aktuellen Studie „Big Data in der Mobilität“ im Auftrag des Goslar Instituts für verbrauchergerechtes Versichern (GI), in der vier renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Perspektiven der Mobilität von morgen hinterfragen.
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