Brüssel - Aktuelle Meldungen

Niemand fährt sein Auto mehr allein
13.08.2022 - Seit dem 6. Juli 2022 verpflichtet die Europäische Union ihre Mitgliedsstaaten, in neuen Fahrzeugen für bestimmte Fahr-Assistenzsysteme zu sorgen. Mit dieser Vorgabe will die EU-Kommission die Verkehrssicherheit in der Union erhöhen. Die Brüsseler Behörde hofft, mit Hilfe der vorgeschriebenen Fahr-Assistenzsysteme auf Europas Straßen im Zeitraum bis 2038 rund 25.000 Verkehrstote und mindestens 140.000 Schwerverletzte vermeiden zu können.
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Das große Spiel mit gezinkten Karten
24.07.2022 - Drei Jahrzehnte glaubten sie an die eine „Wahrheit“, an das Dogma vom unfehlbaren Elektroauto. „Sektierer“ aus Wissenschaft und Praxis fanden kein Gehör und erst recht keine Gnade. Zweifel an der Botschaft vom Elektroauto als alleinigem Erlöser vom Kohlendioxid (CO2) oder Stichworte wie „Alternativen“, „Wasserstoff“ und „e-Fuels“ lösten heftige Abwehrreaktionen aus. Nun hat der VW-Aufsichtsrat am vergangenen Freitag den Alternativen Raum gegeben. Die Reaktionen der E-Fans werden dieses Mal hoffentlich nicht wieder die Mittel dem Zweck unterzuordnen. Jetzt brauchen wir wahrhaftige Debatten.
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Drei von vier sind schon elektrisch unterwegs
19.07.2022 - Im ersten Halbjahr 2022 verzeichnete Toyota Motor Europe (TME) einen Absatz von 563.067 Fahrzeugen, womit der Konzern in Europa einen Marktanteil von 7,6 Prozent erzielte, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Prozentpunkt mehr. Das ist der höchste Anteil in den ersten sechs Monaten eines Jahres. Verantwortlich ist die wachsende Nachfrage nach elektrifizierten Toyota- und Lexus-Modellen. Ihr Anteil am Gesamtabsatz kletterte europaweit um neun Punkte auf 68 Prozent, in Westeuropa sind sogar 76 Prozent (plus 6 Punkte).
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Ratgeber: Damit Bußgelder nicht die Urlaubskasse belasten
12.07.2022 - Tempolimit, Tagfahrlicht oder Umweltzonen – in einigen Ländern gelten andere Verkehrsvorschriften als in Deutschland. Gerade zur Ferienzeit können Verstöße die Urlaubskasse teilweise stark belasten. Der ADAC rät daher, sich vorher mit den im Zielland geltenden Regeln vertraut zu machen. Oft drohen im Ausland hohe Strafen. Teuer wird es beispielsweise in Norwegen. Wer hier mit etwa 20 km/h zu schnell unterwegs ist, muss mit Bußgeldern ab 480 Euro rechnen.
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Vorstellung Toyota Corolla: Jetzt ohne Gummiband
30.06.2022 - Es klingt zugegebenermaßen irgendwie abgedroschen, gilt aber immer noch. Es sind die inneren Werte, die über den Erfolg über Misserfolg einer Beziehung entscheiden. Was für Menschen gilt, trifft auch auf technische Produkte zu. Was nützt schon die schönste Verpackung, wenn das Innere nicht hält, was die glänzende Hülle verspricht?
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Wortklauberei (33): Klimaneutral statt emissionsfrei
29.06.2022 - Es geht doch nur um zwei Worte. Gestandene Nachrichtenredakteure müssten es also außergewöhnlich leicht fallen, den Menschen zu erklären. was der Rat der europäischen Umweltminister gestern beschlossen hat. Im Wesentlichen haben die Damen und Herren den Satz „Ab 2035 dürfen in Europa nur noch emissionsfreie Personenwagen zugelassen werden“ durch den Satz „Ab 2035 dürfen in Europa nur noch Personenwagen mit klimaneutralen Antrieben zugelassen werden“. „Klimaneutral“ soll „emissionsfrei“ ersetzen.
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Steffi Lemke überrascht mit Kompromiss zu e-Fuels
28.06.2022 - Das Parlament der Europäischen Union hat bereits grünes Licht gegeben, nun sind die Mitgliedsstaaten am Zug: Am Dienstag stimmen die EU-Umweltminister über ein Aus für Verbrenner-Autos ab 2035 ab. Wie wird sich Deutschland positionieren? Minister der Ampelkoalition senden auch am Tag der Entscheidung widersprüchliche Signale. Nun meldet „t-online“, die Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) habe dem Rat einen Kompromiss unterbreitet: Deutschland unterstütze den Vorschlag der EU. Gleichzeitig schlug sie eine Ausnahme vor, die für die deutsche Position „sehr wichtig" sei.
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Kommentar: Stellvertreterkrieg
23.06.2022 - Mit ihren neuen Aussagen zu den Emissionen der synthetischen Kraftstoffe wie e-Fuels ordnet sich die in Brüssel ansässige Umwelt-Lobbyorganisation Transport & Environment (T&E) nun endgültig bei den Aktivisten ein. Bei ihren Argumenten zählt weniger die Wissenschaft als die Kampfkraft gegen den Verbrenner. Offenbar geht in Brüssel und in den diversen europäischen Niederlassungen von T&E die Sorge um, die e-Fuels könnten die Regierungschefs von der Sinnlosigkeit eines Verbrennerverbots überzeugen. Nur mit Panik lässt sich erklären, dass T&E nun „Vergleiche“ vorlegt, die unter falschen Voraussetzungen zu den gewünschten Ergebnissen kommen.
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Ratgeber: Andere Länder, andere Verkehrsvorschriften (2)
13.06.2022 - Auch in dieser Saison fahren die meisten Menschen wieder mit dem Auto in den Sommerurlaub. Wer ins Ausland reist, sollte sich aber am besten vorher über die dortigen landestpyischen Verkehrsvorschriften informieren. Denn auch wenn in Europa vieles vereinheitlicht ist, gilt immer noch oft die alte Weisheit: Andere Länder, andere Sitten, oder besser gesagt andere Verkehrregeln und -vorschriften.
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Die Top Ten der Woche bei „Autoren-Union Mobilität“
13.06.2022 - Das war ja zu erwarten. Erst hat das Für und Wider dann die Empörung über das Verbrennerverbot die vergangene Woche beherrscht. Sieben Artikel der Top Ten befassten sich mit dem Beschluss des EU-Parlament am Mittwoch. Die Diskussion wird wohl weiterlaufen bis Ende des Monats. Die Hoffnung auf eine Zukunft der alternativen Kraftstoffe für Verbrenner ruht jetzt auf den EU-Mitgliedsstaaten im Osten und Süden der EU. Dort hält sich die Zahl der Freunde der rein elektrischen Mobilität in Grenzen.
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Wortklauberei (30): Verbot und Angebot
12.06.2022 - Die Reaktionen auf den Beschluss des EU-Parlaments, den Verbrennungsmotor aus der Welt zu schaffen, liegen nun vor. Für Beobachter beginnt jetzt die amüsante Phase einer Bewertung der vorgebrachten Behauptungen und Argumente. Dabei fallen zwei Aussagen der Befürworter des Verbrennerverbots ins Auge: „Die Automobilindustrie ist doch längst auf dem Weg“ und „Wir haben für die Pkw keine e-Fuels übrig“. Das reizt zu einem vertiefenden Blick.
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Ratgeber: Andere Länder, andere Verkehrszeichen (1)
12.06.2022 - Auch in dieser Saison fahren die meisten Menschen wieder mit dem Auto in den Sommerurlaub. Wer ins Ausland reist, sollte sich aber am besten vorher über die dortigen landestypischen Verkehrsvorschriften informieren. Denn auch wenn in Europa vieles vereinheitlicht ist, gilt immer noch oft die alte Weisheit: Andere Länder, andere Sitten, oder besser gesagt andere Verkehrszeichen und -regeln.
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