21.06.2022 - Ford nutz das Goodwood Festival of Speed (23.–26.6.) in Südengland, um die nächste Raptor-Generation vorzustellen sowie einen elektrischen „Supervan“ auf Transit-Basis zu präsentieren. Mit dem neuen Pick-up unterstreicht der Automobilhersteller auch sein Engagement für eine offene LGBTQ+-Gesellschaft: Er wird in Goodwood als „Very Gay Raptor“ in Regenbogenfarben-Folierung zu sehen sein. Teil des Bekenntnisses sind „Tough Talks“-Gesprächsrunden, die im Ford-Ausstellungsbereich eine offene und inklusive Atmosphäre fördern sollen. Moderator der Gespräche ist die walisische Rugby-Legende Gareth Thomas, der sich als erster Spieler der Rugby-Union offen als homosexuell geoutet hat.
20.06.2022 - Die ADAC-Luftrettung und der DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg – Hessen arbeiten künftig bei der Entwicklung einer Drohnenlogistik für den Transport von Blut, Medikamenten und Gewebe eng zusammen. Grundlage der Zusammenarbeit ist ein gemeinsames Forschungsprojekt am Universitätsklinikum in Ulm, in dessen Rahmen in den vergangenen zwei Jahren mehr als 100 Drohnenflüge zwischen der DRK-Blutbank und der Chirurgie der Uniklinik stattgefunden haben. Ergebnis: Mit der Drohne ist der Transport von Blut zum Patienten in Ulm fünf Mal schneller als auf dem herkömmlichen Weg per Kurierdienst oder Taxi möglich.
20.06.2022 - Der Blick in unsere Top Ten zeigt, wie sehr der Beschluss des EU-Parlaments zum Verbrenner in der vergangenen Woche nachhallte. Jetzt stellt sich die Frage, wie sich die Branche europaweit bis zum Rat der Regierungschefs aufstellt. Carlos Tavares, der Chef des Multi-Marken-Konzerns Stellantis, hat mit seinem Austritt aus dem europäischen Händlerverband gezeigt, dass er sich mit eigenen Initiativen gegen die Ja-Sager der Branche stemmen will.
19.06.2022 - Das erste von nur zehn Exemplaren des handgefertigten Bugatti Centodieci wird Molsheim bald verlassen. Das Design der Kleinserie soll an den legendären EB110 erinnern, den Supersportwagen, der 1991 zum 110. Geburtstag von Ettore Bugatti vorgestellt worden war. Die zehn Centodieci waren erwartungsgemäß unmittelbar nach der Präsentation auf der kalifornischen Monterey Car Week 2019 verkauft.
16.06.2022 - Zwei Jahre lang hat sich Volkswagen Nutzfahrzeuge nach dem Auslaufen der Amarok-Fertigung auf die Produktion des ID Buzz vorbereitet. Das Stammwerk in Hannover ist nach den Pkw-Werken Zwickau und Emden nun der dritte ID-Standort des VW-Konzerns. Und ein ganz besonderer, denn hier wird vermutlich eine zukünftige Automobilikone gebaut. „Das ist ein Auto, das mit vielen Emotionen beladen ist“, sagt Logistik- und Produktionsvorstand Dr. Josef Baumert mit Blick auf die lange Bulli-Historie und den besonderen Stellenwert der Baureihe.
15.06.2022 - Kymco gibt befristet bis zum 15. Juli auf zehn Rollermodelle einen Preisnachlass von bis zu zehn Prozent. So wird der New Downtown 350i im Aktionszeitraum 565 Euro billiger, der X-Citing S 400i bietet 560 Euro Ersparnis. Je nach Modell zwischen 250 Euro und 485 Euro weniger kostender New People S 125i und S 300i, der Agility 300i, der Like II 125i und Like II S sowie der X-Town CT 125i, der New Downton 125i und der Transportroller Agility Carry 125i. Die Preise bewegen sich damit zwischen 2599 Euro und 6789 Euro. (aum)
15.06.2022 - GTX – das soll eine Art GTI bei den Elektroautos von VW werden. Die Marke erweitert daher die Serienausstattung von ID 4 GTX und ID 5 GTX mit Dualmotor-Allradantrieb. So sind ab sofort die bisherigen optionalen Ausstattungspakete „Design“ und „Komfort“ Standard. Sie beinhalten unter anderem eine Klimakomfort-Frontscheibe, abgedunkelte Seiten- und Heckscheibe, beheizbare Vordersitze, vorne und hinten je zwei USB-C-Schnittstellen, eine variable Mittelkonsole, die Klimaanlage „Air Care Climatronic“ mit Aktiv-Kombifilter, Standklimatisierung und Zwei-Zonen-Temperaturregelung.
15.06.2022 - Alle Jahre wieder ermitteln Schwacke und „Auto Bild“ die „Wertmeister“. Das sind die Fahrzeuge, die in den nächsten vier Jahren vermutlich am wenigsten Wert verlieren werden. Den prozentual höchsten Restwert hat die V-Klasse von Mercedes-Benz mit 68,3 Prozent. In der zugrunde gelegten Version kostet der Van 101.330 Euro und verliert in vier Jahren bei 20.000 Kilometer Jahresfahrleistung 32.081 Euro von seinem Neuwert. Beim realen Geldverlust die Nase vorn hat erneut der Dacia Sandero. In der Motorisierung TCe 90 verliert er 5200 Euro von seinem Neupreis von 15.500 Euro. Mit 66,5 Prozent ist er auch Restwertriese in der Kleinwagenklasse.
15.06.2022 - Das deutsch-indische Start-up Nunam bringt Anfang nächsten Jahres drei elektrische Rikschas auf Indiens Straßen, die mit gebrauchten Batterien aus Erprobungsfahrzeugen der e-Tron-Testflotte betrieben werden. Das Projekt soll zeigen, wie Module aus Hochvoltbatterien nach ihrem Einsatz im Auto weiterverwendet und im Alltag als Second-Life-Anwendung genutzt werden können. Auch sollen die Erwerbschancen von Frauen in Indien gestärkt werden: Ihnen werden die E-Rikschas für den Tramsport selbst produzierter Waren zur Verfügung gestellt.
14.06.2022 - Carlos Tavares will auch die Gestaltung der zukünftigen Mobilität nicht anderen überlassen. Deswegen lässt der CEO des europäisch-amerikanischen Automobilkonzerns Stellantis heute die Gründung eines „Freedom of Mobility Forums“ ankündigen, das sich mit Fragen nachhaltiger Mobilität befassen soll. Als ersten Schritt eines neuen umfassenden Ansatzes kündigt das Unternehmen den Austritt aus der Vereinigung der europäischen Automobilhersteller ACEA zum Ende des Jahres an.
13.06.2022 - Das Département Sarthe im grünen Zentrum Frankreichs gehört zu den ruhigen Landstrichen und wirbt um Touristen vor allem mit seiner unverfälschten Natur. Doch einmal im Jahr ist es mit der Ruhe vorbei, wenn südlich von Le Mans Rennwagen 24 Stunden lang ihre Runden drehen. Das heißt, trotz des Trubels lassen sich Le Mans und seine rund 145.000 Einwohner nicht aus der Ruhe bringen. In der Innenstadt merkt der Besucher kaum etwas von dem bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt, das im kommenden Jahr sein 100-jähriges Jubiläum feiert.
13.06.2022 - In 50 Großstädten fünf europäischer Länder fand eine Befragung von 10.744 Personen heraus, dass die Deutschen sich noch immer nicht vom Elektroauto überzeugen lassen. Der Umstieg auf das reinelektrische Auto fällt Ihnen offenbar schwerer als Menschen anderer Länder. Und sie bleiben ihren Automarken treu, selbst nach negativen Erfahrungen. Doch die Studie fand auch heraus, dass den Marken in Sachen Kundenbindung der Sprit auszugehen droht. Jüngere Kunden empfehlen ihre Automarke seltener weiter.