Corona-Krise - Aktuelle Meldungen

19.06.2020 - Die Verkehrssicherheit für Radfahrende betrachtet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club derzeit mit großer Sorge. Seit Jahren verschlechtern sich laut ADFC die Unfallzahlen gegen den Trend beim Gesamtverkehr. Und es gebe erste Hinweise, dass sich die Situation seit der Corona-Krise deutlich zugespitzt habe. Anlässlich des morgigen Verkehrssicherheitstages ruft der ADFC die Kommunen daher auf, jetzt Beschleunigungsprogramme für den Ausbau der Radinfrastruktur aufzusetzen.
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18.06.2020 - Ungeachtet des zumindest bis zur Corona-Krise anhaltenden Fernbusbooms erfüllen immer noch viele Fernbusbahnhöfe in Deutschland die erwartbaren Standards nicht oder nur teilweise. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller ADAC-Test von insgesamt elf stark frequentierten Busbahnhöfen. Testsieger ist der Fernbusbahnhof Stuttgart mit einem sehr guten Resultat. Fünf Bahnhöfe erzielen gute Noten, drei bekommen ein „ausreichend“ und zwei schneiden mit „mangelhaft“ ab. Schlusslicht ist der Nürnberger Busbahnhof.
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17.06.2020 - Lange Zeit hatte der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen beklagt, in der Corona-Krise vergessen worden zu sein. Nachdem heute in Berlin nach Angaben des BDO (Eigenschreibweise bdo) die bislang größte „Bus-Demo“ im Land stattgefunden hat, hat Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer die Reisebusbranche erhört. Er sicherte nach wochenlangen Verhandlungen noch vor Ort die vom Verband geforderten 170 Millionen Euro zur Rettung der Bustouristikunternehmen zu. Noch im Juli soll das Geld an die besonders schwer unter der Corona-Krise leidenden Unternehmen aus gehen können, denen ab 17. März mit einem vollständigen Fahrverbot alle Einnahmemöglichkeiten genommen wurden.
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16.06.2020 - Heute fährt das VW-Werk im mexikanischen Puebla seine Produktion wieder an. Damit produzieren weltweit wieder alle 16 Werke der Pkw-Sparte. Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion und Logistik der Marke Volkswagen Pkw, zeigte sich erfreut darüber, dass trotz der Coronakrise keine Fehlteile verzeichnet sind. Volkswagen bezieht allein für die europäischen Werke der Marke rund 100.000 verschiedene Teile von seinen Lieferanten.
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10.06.2020 - Die Corona-Krise hat die Wirtschaft weltweit mit bislang noch nicht überschaubaren Folgen geschädigt. Ex- und Importe erreichen Tiefststände, Arbeitslosigkeit wird wieder zum Angst-Begriff. Doch nicht alle Branchen leiden unter den Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln, die zu Kaufzurückhaltung führten. Die IT-Branche etwa gilt als einer der Gewinner der Krise, da Software-Lösungen für Telefon- und Video-Konferenzen gefragter denn je sind und reale Geschäftstreffen durch sie weitgehend ersetzt wurden. Auch die Caravaning-Industrie erlebt dank Corona nach einem kurzzeitigen Einbruch aufgrund des Lockdowns nun einen weiteren Anschub. Im Mai wurden mehr als 10.000 Reisemobile neu zugelassen, das entspricht einem Plus von 31,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.
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05.06.2020 - E-Bikes werden immer populärer und haben durch die Corona-Krise zusätzlichen Rückenwind bekommen. Mitsubishi macht Fahrradfahrern mit den neuen Heckträgern aus dem Zubehörprogramm den Transport einfacher. Wird das Pedelec mit einem Outlander Plug-in Hybrid befördert, lässt sich der Fahrradakku sogar unterwegs über die beiden 220-Volt-Steckdosen im Fahrzeug aufladen. Für Kurzentschlossene gibt es bei teilnehmenden Mitsubishi-Händlern besondere Angebote für Fahrradträger mit bis zu 60 Kilogramm Zuladung.
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04.06.2020 - Mit dem neuen Konjunkturpaket zur Stabilisierung der Wirtschaft in der Corona-Krise steigt auch der Kaufanreiz für Elektroautos. Ab 1. Juli verdoppelt der Staat seinen Zuschuss von 3000 auf 6000 Euro. Mit dem Herstellerbonus sind dann bis zu 9000 Euro Ersparnis möglich, vorausgesetzt der Nettopreis des Fahrzeugs liegt unter 40.000 Euro. Die Förderung soll bis Ende nächsten Jahres gelten. Eine Kaufprämie für Autos mit Verbrennungsmotor hat die Koalition abgelehnt. Sie war vor allem von den Bundesländern mit starker Autoindustrie gefordert worden. (ampnet/jri)
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03.06.2020 - Der Renault-Konzern hat sich bei einem Bankenpool eine Kreditlinie von bis zu fünf Milliarden Euro gesichert. Die Summe kann vollständig oder teilweise in Anspruch genommen werden. Mit dem Geld, für das der französische Staat bis zu einer Höhe von 90 Prozent des Maximalbeitrages gerade steht, will sich der Automobilhersteller Luft in der Corona-Krise verschaffen. Die Laufzeit ist zunächst auf zwölf Monate festgelegt, Renault hat aber die Möglichkeit, diese um weitere drei Jahre zu verlängern. (ampnet/jri)
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29.05.2020 - Die Groupe Renault kündigte heute im Rahmen der Vorstellung der Jahreszahlen das erwartet massive Programm zur Kostenreduzierung an. In den kommenden drei Jahren will das Unternehmen seine Fixkosten um mehr als zwei Milliarden Euro reduzieren. Mit dem Projekt will Renault das Unternehmen in Frankreich rund um die strategischen Geschäftsfelder Elektrofahrzeuge, leichte Nutzfahrzeuge, Kreislaufwirtschaft und Innovationen mit hoher Wertschöpfung aufstellen. 4600 Stellen in Frankreich sind fallen bei den Restrukturierungen im Verlauf des Drei-Jahres-Programms weg, außerdem 10.000 Stellen im Ausland.
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28.05.2020 - Im 1. Quartal 2020 wurde in Deutschland mit 72,3 Milliarden Kilowattstunden Strom erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt und in das Stromnetz eingespeist als aus konventionellen Energieträgern. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Strommenge aus erneuerbaren Energien gegenüber dem 1. Quartal 2019 um 14,9 Prozent auf einen Anteil von 51,2 Prozent der insgesamt eingespeisten Strommenge. Den höchsten Anstieg verzeichnete mit +21,4 Prozent der Strom aus Windkraft, was vor allem auf ein sehr windreiches Quartal zurückzuführen ist.
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28.05.2020 - Verkehrsmittel wie Flugzeuge und Züge sind die Grundlagen der modernen Massenmobilität. Gleichzeitig stehen sie im Verdacht, die Ausbreitung des Corona-Virus zu begünstigen. Doch wie verbreiten sich Viren-Partikel in Fahrgastkabinen tatsächlich? Und welchen Einfluss hat dabei die Belüftung? Im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird dies zurzeit untersucht. Die Erkenntnisse können helfen, die Herausforderungen an die Mobilität in Zeiten der Corona-Krise besser zu verstehen und damit zu Lösungsansätzen beizutragen.
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27.05.2020 - Renault ist für die Franzosen mehr als eine Automobilmarke. Das nach dem Zweiten Weltkrieg wegen Kollaboration mit den Nazi-Besatzern verstaatlichte Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten tief in das Bewusstsein der „Grande Nation“ hineingearbeitet. Aktuell hält der französische Staat noch 15 Prozent an dem Unternehmen, das nicht allein wegen der Corona-Krise in eine schwere Schieflage geraten ist.
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