30.10.2020 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) macht sich für alternative Kraftstoffe stark. Wasserstoff und synthetische Kraftstoffe, so genannte E-Fuels, könnten sehr schnell dazu beitragen, die CO2-Bilanz zu verbessern. Deshalb fordert der Verband das Bundesumweltministerium dazu auf, den Referentenentwurf der nationalen Umsetzung der europäischen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED II) nachzubessern. „Zur Verbesserung der CO2-Bilanz gilt es, alle möglichen Maßnahmen und Minderungspotenziale auszuschöpfen“, so ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn. „Dazu gehört Wasserstoff genauso wie die E-Fuels.“
29.10.2020 - Als Nachzügler starteten die Japaner 2015 ihr erstes SUV im B-Segment. Dafür umso erfolgreicher. Weltweit stellte der CX-3 allein im vergangenen Geschäftsjahr mit fast 160.000 Exemplaren mehr als ein Drittel aller Mazda-Verkäufe. In Deutschland etablierte sich der Crossover nach dem CX-5 als Nummer 2 im Verkaufsprogramm. Für die überarbeitete Version, die ab sofort für mindestens 20.851 Euro beim Händler steht, rechnet der deutsche Importeur jedoch nur noch mit einem Bruchteil des bisherigen Absatzes. Der Abschwung ist hausgemacht – und das gleich in doppelter Hinsicht.
28.10.2020 - Nichts ist für die Ewigkeit. Dies gilt insbesondere für jene Fahrzeugkomponenten, die gerne als Verschleißteile bezeichnet werden. Zu den Dingen, die zwangsläufig nach einer bestimmten Lebensdauer erneuert werden müssen, gehören in der Regel (in alphabetischer Reihenfolge) der Auspuff, die Batterie, die Beleuchtung, die Betriebsflüssigkeiten, die Bremsen, die Filter, die Kupplung, die Reifen, die Stoßdämpfer und die Zahnriemen. Wird der Austausch zu lange hinausgezögert, kann dies erhebliche Einbußen bei der Fahrsicherheit sowie nicht unerhebliche Folgekosten mit sich bringen. Die Wartung ist umso wichtiger, da viele Funktionbeeinträchtigungen nicht immer auf den ersten Blick sichtbar sind.
28.10.2020 - In der Modellreihe steckt eine lange Tradition. Zunächst als Arbeitspferd für die Landwirtschaft und überall dort konzipiert, wo es an befestigten Straßen mangelte, kam das Geländeauto 1948 mit dem Namen Land Rover – ohne weitere Bezeichnung - auf den Markt. Ihm folgten eine ganze Reihe von Generationen und Varianten, bis ihm 1990 der Beiname „Defender“ (Verteidiger) verpasst wurde. Land Rover hatte ihm nämlich just den Discovery (Entdeckung) zur Seite gestellt, da wurde es nötig, einen Beinamen anzunehmen. 2016 endete die Produktion. Das Auto war mit den gängigen EU-Regeln, insbesondere dem Schutz von Fußgängern, nicht mehr vereinbar. Seit diesem Jahr ist nun die komplett neuentwickelte Generation auf den Markt. Nach dem Defender 110 folgt nun auch die kurze Variante 90 mit drei Türen.
27.10.2020 - Hat die Oberklasse noch eine Zukunft? Diese Frage hat man sich bei Daimler schon lange nicht mehr gestellt, verrät Uwe Ernstberger, Leiter der großen Baureihen, im Gespräch. Noch im Auslauf hat man mehr S-Klassen verkauft als die deutlich jüngeren Audi A8 und BMW 7er zusammen. Eine erfreuliche Position für die Schwaben, die gleichzeitig Verpflichtung ist.
25.10.2020 - Die Zeit der Fantasie-Karosserien bei den Lego-Technik-Supercars scheint endgültig vorbei zu sein. Mit dem Lamborghini Sian FKP 37 hat Lego ein weiteres Scale-Modell (Maßstab 1:8) mit Herstellerlizenz auf den Markt gebracht. Nach dem Porsche 911 GT3 RS und dem Bugatti Chiron ist der Lamborghini Sian (#42115) der dritte Supersportwagen in diesem Maßstab im Lego-Universum. Der Bausatz hat 3696 Teile, wiegt über sechs Kilogramm und ist 60 Zentimeter lang, 13 Zentimeter hoch und 25 Zentimeter breit. Da hat man etwas in der Hand.
21.10.2020 - Corona trägt die Schuld. Weil die Pandemie der einzelnen Vorstellung neuer Fahrzeuge in diesem Jahr Modell für Modell in die Quere kam, versuchte sich Jaguar Land Rover an einem einzigen Aufwasch. Eine Handvoll deutscher Journalisten durfte an zwei Tagen Mitte Oktober gleich mehrere Land und Range Rover des neuen Modelljahres in einem Rutsch ausprobieren und dabei gleichzeitig auf knapp 600 Kilometern einige von Englands schönsten Seiten erleben, unter anderem die Midlands mit dem Range Rover Evoque PHEV.
14.10.2020 - Der Polo-Konkurrent gehört zu den erfolgreichsten Modellen in Hyundais Programm. Im vergangenen Jahr lag der Kleinwagen im internen Ranking sogar auf Platz zwei hinter dem SUV-Bestseller Kona. Nun rollt die dritte Generation zum Händler. Knapp viertausend Bestellungen hat Hyundai vom neuen i20 schon jetzt eingesammelt. Es dürften auch diesmal sehr viel mehr werden, kommt er doch zum unveränderten Einstiegspreis.
13.10.2020 - Unter den schönsten Kombis seiner Klasse ist der Volvo V90 der eleganteste, ganz unabhängig von der Art seines Antriebs. Unser Exemplar war ein B5 Mildhybrid, also ein Benziner mit einem Startergenerator, der den Verbrenner bei der Stromproduktion entlasten und beim Beschleunigen unterstützen soll. Erstmals erleben wir ein Auto, das mit 245 PS die Tempo-100-Marke in nur 6,9 Sekunden übersprintet, bei 180 km/h aber an ein virtuelle Volvo-Mauer prallt. Bei 180 km/h ist generell Schluss.
12.10.2020 - Anfang nächsten Jahres rollt auch Ford sein erstes reines Elektroauto Mustang Mach-E an der Start. Der Elektro-SUV-Coupé fährt mit Heck- und Allradantrieb, zwei Batteriegrößen und Reichweiten bis 610 Kilometern. Seinem legendären Namen gerecht wird aber wohl erst die GT-Version mit Fahrleistungen „kurz vor Raketentechnik“, der allerdings erst Ende 2021 auf dem Markt kommen soll.
11.10.2020 - Der Sprung nach Europa gelang 1979. Die ersten Allrad-Subaru rollten besonders in den Alpenländern in die Verkaufsräume und auf die Straße. In den Bergen sind Allradler gefragt, die dank des Allradantriebs selbst in schwierigem Terrain und bei Winterwetter bestehen. Sie bilden die Komfort-Alternative zu den eher groben Geländewagen. In Deutschland geht es am 10. Oktober 1980 los: Nach der Unterzeichnung des Gründungsvertrags zieht der Importeur in ein ehemaliges Lebensmittelgeschäft in Bad Hersfeld. Auf 200 Quadratmetern werden die Deutschland-Aktivitäten koordiniert.
08.10.2020 - Wenn es um Elektroautos geht, drehen sich die Gespräche sehr schnell um Batteriegröße und Reichweiten. Bei Hondas erstem Stromer nicht. Die Japaner reden lieber von Design und Lifestyle. Was nicht verwundert, bleibt der Honda e in den klassischen Elektroauto-Disziplinen mit 35,5-kWh-Akku und 222 Kilometer Reichweite doch buchstäblich auf der Strecke. In punkto Emotion und Fahrspaß ist der knuffige Kleinwagen dagegen weit vorn.