13.05.2020 - Kia hat weitere Details zu seiner Wachstumsstrategie im europäischen Elektrofahrzeugmarkt bekanntgegeben, in dem die Marke schon seit 2014 vertreten ist. Die Marke strebt an, seinen weltweiten Jahresabsatz an Elektrofahrzeugen bis 2026 auf 500.000 Einheiten zu steigern. In Europa soll der E-Anteil am Kia-Gesamtabsatz bis dahin auf über 20 Prozent wachsen. In Europa hat die Marke im ersten Quartal 2020 fast 7000 reine Elektroautos vom Typ e-Soul und e-Niro verkauft, 75 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit verdoppelte sich der E-Anteil am Kia-Absatz auf sechs Prozent (erstes Quartal 2019: 2,9 Prozent).
13.05.2020 - Als erstes SUV der Marke bekommt der Kamiq eine „Scoutline“-Variante. Sie basiert auf der Ausstattung Ambition und ist mit allen Motoren der Baureihe kombinierbar. Äußere Merkmale des Scoutline sind unter anderem der spezifische Frontspoiler und der Heckdiffusor, die ebenso in Silber gehalten sind wie Seitenschweller, Außenspiegelkappen und Dachreling. Dazu kommen Voll-LED-Hauptscheinwerfer und -Heckleuchten inklusive animierter Blinker sowie „Scoutline“-Plaketten auf den vorderen Kotflügeln.
13.05.2020 - MAN will im kommenden Jahr die Serienproduktion des Lion’s City 18 E beginnen. Der 18 Meter lange Elektro-Gelenkbus kann bis zu 120 Fahrgäste befördern. Den Antrieb übernehmen zwei elektrische Zentralmotoren an der zweiten und dritten Achse. Im Gegensatz zu Radnaben nahen Elektromotoren sind diese leichter zugänglich und weniger komplex aufgebaut. Die beiden elektronisch synchronisierten Achsen wirken sich zudem positiv auf die Fahrstabilität des Gelenkbusses aus. Dazu tragen auch der Knickschutz und die Knickwinkelsteuerung bei. Durch die situationsspezifische Verteilung von Antriebsmomenten auf die Achsen können präventiv kritische Knicksituationen verhindert werden.
13.05.2020 - In der EU soll der Kraftstoffverbrauch von neuen Pkw und damit auch deren CO2-Ausstoß weiter sinken – und zwar deutlich. Gleiches gilt für leichte Nutzfahrzeuge wie Lieferwagen und Kleinbusse. Vorgesehen ist, dass sich die Kohlendioxidemissionen über die gesamte Modellpalette einer Marke ab dem kommenden Jahr bis 2030 im Durchschnitt um 37,5 Prozent verringern sollen. Für leichte Nutzfahrzeuge ist eine Reduktion um 31 Prozent vorgegeben. Herstellern, die die neuen CO2-Grenzwerte nicht einhalten, drohen empfindliche Strafen. Und viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass es der Branche schwerfallen wird, die von der EU vorgeschriebenen Ziele zu erreichen – zumal ihnen die Corona-Krise einen Strich durch die Planungen machte.
12.05.2020 - Für die neuen E-Tech-Hybrid- und Plug-in-Hybridvarianten von Clio, Captur und Mégane Grandtour sowie für den Zoe hat Renault ein neues Fahrprogramm entwickelt, das den Fahrkomfort erhöht und die Reichweite steigert. Der so genannte B-Modus ermöglicht erstmals bei der französischen Marke das Ein-Pedal-Fahren. Statt das Bremspedal zu betätigen, genügt dabei in den meisten Fällen die so genannte Rekuperationsverzögerung.
12.05.2020 - Volvos Elektro-Marke Polestar und Cake, ein Hersteller von Elektrofahrrädern, agieren zukünftig als Partner. Die beiden Unternehmen begannen bereits 2019 mit der Zusammenarbeit. Bei zahlreichen Polestar-Veranstaltungen im Jahr 2019 stellte Cake seine Produkte als Ergänzung zur Verfügung. Im Jahr 2020 wird sich die Beziehung zwischen den beiden Marken auf die kommenden Polestar-Ausstellungsräume und ausgewählte Veranstaltungen in Europa ausweiten. (ampnet/deg)
11.05.2020 - Als Pick-ups auf europäischen Straßen noch zu einer exotischen Spezies gehörten, erweiterte Skoda Mitte der 90er-Jahre die Felicia-Familie um einen Pritschenwagen. Mit Erfolg: Nahezu jeder zehnte der insgesamt 1,4 Millionen produzierten Felicia lief als Pick-up vom Band. Im März 1995 debütierte der Skoda Felicia Fun, ein unkonventionelles Freizeitmobil mit knallig gelber Lackierung und einem Trick, der dem Zweisitzer zu zwei weiteren Plätzen verhalf.
10.05.2020 - Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat ein Messfahrzeug entwickelt, mit dem präzise, mobil und in Echtzeit Schadstoffe wie Ruß, Stickoxide oder CO2 in der Luft untersucht werden können. Die Forschenden des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik haben dazu einen Kleintransporter für die Messgeräte und Sensoren umgerüstet. Das rollende Labor ermittelt gasförmige Schadstoffe genauso wie Partikelemissionen, den so genannten Feinstaub. Was die Zeit und die Partikelgröße betrifft, geht die Auflösung der Messfahrzeugs weit über das Umweltmonitoring an stationären Messstationen hinaus.
08.05.2020 - Volkswagen wird in Salzgitter für das Gemeinschaftsunternehmen mit dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt AB eine Fabrik für die Herstellung von Lithiumionen-Batteriezellen bauen. Die Investitionen dafür werden sich auf rund 450 Millionen Euro belaufen. Das Gemeinschaftsunternehmen wird die Fabrik anmieten. Die Fertigung von anfänglich 16 Gigawatt Batteriezellen soll dort Anfang 2024 anlaufen. Dr. Stefan Sommer, Volkswagen Konzernvorstand für Komponente und Beschaffung und Mitglied im Aufsichtsrat der Northvolt AB betonte, neben der Absicherung durch externe Lieferanten baue VW konsequent weiter eigene Kapazitäten auf.
07.05.2020 - Die tschechische VW-Tochter gewährt seinen Kunden aus Kulanzgründen eine dreimonatige Verlängerung seiner Neuwagen- und Anschlussgarantie. Diese Maßnahme wird der Automobilhersteller mit Ausnahme des chinesischen Markts kurzfristig auf allen Weltmärkten einführen. Die Garantieverlängerung gilt für alle Skoda-Fahrzeuge weltweit mit Ausnahme der Fahrzeuge, die in China oder für den chinesischen Markt produziert wurden.
07.05.2020 - Das Gebrauchtwagenportal „carsale24“ sieht sich bereits als Gewinner der Corona-Krise. „Wir haben während des Lockdowns der letzten Wochen einen starken Zulauf von Verkäufern verspürt. Seit Ende der Beschränkungen steigt auch die Händlernachfrage wieder“, freut sich Geschäftsführer Lars Häger, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Analysten sind trotzdem skeptisch, ob der Auto-Onlinehandel durch Corona den viel beschworenen Boom erfährt.
07.05.2020 - Der Kölner Automobilhersteller bildet mit Säuren von synthetischem Vogelkot die unterschiedlichen Rückstände der meisten europäischen Vogelarten ab. Auf speziell vorbereiteten Prüfplatten wird der künstliche Vogelkot bei 40, 50 und 60 Grad Celsius in einem Ofen erhitzt, um die Lackoberflächen an ihre Grenzen zu bringen. Darüber hinaus werden unter anderem Phosphorsäure, Seifenlauge und synthetische Pollen auf Prüfplatten aufgetragen, bevor diese eine halbe Stunde lang hohen Temperaturen von bis zu 80 Grad Celsius ausgesetzt werden.