Fertigung - Aktuelle Meldungen

02.07.2020 - BMW hat an seinem größten europäischen Fertigungsstandort in Dingolfing heute das Kompetenzzentrum E-Antriebsproduktion eröffnet. Schon seit 2013 werden in Dingolfing E-Antriebskomponenten produziert, nun bauen die Bayern ihre Kapazitäten deutlich aus. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder und BMW-Vorstand Oliver Zipse nahmen dabei die Produktion des neuen, hochintegrierten BMW E-Antriebs symbolisch in Betrieb.
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01.07.2020 - Im vergangenen Jahr war die Welt für das deutsch-chinesische Startup Byton noch in bester Ordnung. Auf der IAA stellte das Unternehmen die Serienversion seines E-Mobils M-Byte vor und berichtete von mehr als 20.000 Reservierungen allein aus Deutschland. In Norwegen hatten rund 14.000 Interessenten ihre Kaufabsicht hinterlegt. Weltweit waren es damals schon deutlich mehr als 50.000 Reservierungen. Der Verkaufsstart in Europa war für das kommende Jahr geplant – doch dann kam Corona, und Byton steht aktuell vor einer ungewissen Zukunft.
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28.06.2020 - Was den mächtigen VW-Generaldirektor Dr. h.c. Kurt Lotz an jenem lausig kalten 3. Januar 1969 veranlasste, den firmeneigenen Lear-Jet auf dem Urlaubsflug von Wolfsburg ins mondäne Kitzbühel auf den kahlen Filderhöhen von Stuttgart zu landen, wussten nur wenige Eingeweihte: Der Boss des größten deutschen Auto-Unternehmens wollte in Neckarsulm Auto fahren. Denn das hatte der 150.000 Mann-Betrieb ihm bislang nicht bieten können: ein Auto mit wassergekühlten Frontmotor und mit Frontantrieb – genannt NSU K 70.
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25.06.2020 - BMW hat heute in München offiziell seinen Additive-Manufacturing-Campus eröffnet. Er vereint erstmalig die Produktion von Prototypen- und Serienbauteilen, die Forschung an neuen 3-D-Drucktechnologien und die Qualifizierung von Mitarbeitern weltweit für den Einsatz der werkzeuglosen Verfahren. Ziel ist es, den 3-D-Druck für die Automobilproduktion zu industrialisieren. Die BMW Group hat 15 Millionen Euro in den neuen Standort investiert.
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25.06.2020 - Es blieb ein einmaliges Ereignis: Im Juni 1950 startete Skoda zum ersten und einzigen Mal bei den berühmten 24 Stunden von Le Mans. Basis für den Rennwagen war die Baureihe Tudor, die die Marke nach dem Zweiten Weltkrieg präsentiert hatte. Die Modelle und 1101 und 1102 setzten auf einen 1089 Kubikzentimeter großen Vierzylinder und war in vielen europäischen Ländern sowie auf Märkten in Übersee gefragt. Die technisch modernen, robust konstruierten Fahrzeuge bewiesen ihre große Zuverlässigkeit auf zahlreichen Rallye-Pisten und bei Langstreckenrennen auf Rundkursen. So gewannen Skoda 1948 beim 2649 Kilometer langen Raid Polski alle vier Kategorien, in denen Fahrzeuge der Marke an den Start gingen. Bei der südamerikanischen Rallye Montevideo – Melo – Montevideo belegten sie Platz eins und zwei.
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24.06.2020 - Der Kölner Automobilhersteller Ford setzt sich für kollaborierende Roboter als Unterstützung für schwerbehinderte Beschäftigte ein. Gemeinsam mit der Rheinisch-Westfälisch-Technischen Hochschule in Aachen (RWTH) und dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet Ford an dieser neuen Einsatzmöglichkeit. Der LVR fördert das Modellprojekt mit 372.000 Euro durch sein Inklusionsamt aus den Mitteln der Ausgleichsabgabe.
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24.06.2020 - Mazda stellt die Produktion in den japanischen Werken wieder auf den Zweischichtbetrieb um. Nach der vorrübergehenden Aussetzung der Fertigung aufgrund der Corona-Pandemie und dem reduzierten Einschichtbetrieb im Juni wird die Nachtschicht in drei Werken zum 1. Juli wieder eingeführt, und in einem weiteren ist sie für den 27. Juli vorgesehen. Die Arbeit erfolgt nach wie vor unter bestimmten Corona-Regeln. Die Mazda-Fabriken in Mexiko und Thailand werden weiterhin mit einer verringerten Anzahl von Arbeitstagen betrieben.
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23.06.2020 - Horwin erweitert sein Modellprogramm um einen Elektroroller. Der EK3 genannte Leichtkraftroller des östereichischen Unternehmens mit Fertigung in China hat eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h und ein Smartphone-ähnliches Digitalcockpit. Mit einem Fingerwisch wird der Scooter dank Keyless Go gestartet. Der Horwin EK3 verfügt über ein auffälliges Lichtkonzept und über einen Tempomaten (!).
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22.06.2020 - Für Alfa Romeo ist der 24. Juni ein historisches Datum: An jenem Tag vor 110 Jahren wurde die Biscione – wie die Traditionsmarke in Italien in Anlehnung an die Schlange im Logo genannt wird – gegründet. Mit der „Storie Alfa Romeo“ wird jetzt im Internet auf die über 100-jährige Geschichte zurückgeblickt. Dabei werden nicht nur die bekanntesten Modelle der Marke anhand von Archivaufnahmen aus dem Museo Storico, dem Werksmuseum von Alfa Romeo, im Mailänder Vorort Arese, vorgestellt. Der Blick gilt auch der Geschichte und gesellschaftlichen Entwicklung Italiens.
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22.06.2020 - Thoman Sedran, der Chef der Sparte Volkswagen Nutzfahrzeuge, stellte jetzt in einem Interview mit einem Branchen-Fachblatt noch einmal klar, dass es keine neuen Pläne für den Personalabbau im Stammwerk Hannover Stöcken gebe. Sedran hatte mit dem Betriebsrat eine Vereinbarung über die Reduzierung vom 15.000 auf 10.000 Stellen vereinbart. Das soll über „natürliche Fluktuation“ erreicht werden. Die Produktion der Transporter wandert wie geplant nach Polen. In Hannover sollen nur noch Edel-Vans und ab 2022 Elektroautos wie der ID Buzz gebaut werden.
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21.06.2020 - Besucher der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen in Dresden haben die Möglichkeit, bei der Produktion des e-Golf ein wenig mitzuwirken. Mit dem neuen „Mach-Mit-Fertigungserlebnis“ können sie die Fahrzeuge ein Stück entlang der Fertigungslinie begleiten. An bis zu fünf Stationen kann unter fachkundiger Anleitung der VW-Beschäftigten selbst mit angepackt werden – etwa beim Anbringen des e-Golf-Schriftzugs. Weitere Erlebnispunkte sind die Verbindung von Antriebsstrang und Karosserie („Hochzeit“), der Einbau der Rückleuchten an der Heckklappe sowie die Montage des Kühlers und der Kühlerschutzgitterfront mit dem Markenlogo. Geplant ist, das Erlebnispaket ab 2021 auch für den dann in Dresden produzierten ID 3 anzubieten.
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20.06.2020 - Am 6. August 1955 läuteten in Wolfsburg die Glocken. An jenem Sonnabend gab es in der Hauptstadt des Volkswagens ein Großereignis zu feiern, wofür dieser Rahmen angemessen war. Da ließen in der niedersächsischen Provinz die Ballettdamen des Pariser Moulin Rouge die Beine fliegen. Da sangen südafrikanische Chöre Spirituals, da stampften 32 schottische Tänzerinnen zu Dudelsack-Klängen und Schweizer Fahnenschwinger wirbelten ihre Standarten durch die Luft. Die Besten der Besten hatten sich in der Hauptstadt des Volkswagens eingefunden. Eingeladen hatte das Volkswagenwerk, den millionsten Käfer zu feiern.
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