Forderungen - Aktuelle Meldungen

17.12.2020 - Was tun, wenn der Hertseller nach mehreren Jahrzehnten plötzlich den Export nach Europa einstellt? Zum einen holt die Lada Automobile GmbH den Markenbestseller 4x4 nun als Reimport weiterhin ins Land, zum anderen stellt man sich in Buxtehude als Importeur für neue Marken auf. Nach dem zweisitzigen Elektro-Microcar D2S von Zhidou, das es jetzt auch in einer 80-km/h-Version gibt, folgt nun ein elektrisches B-Segment-SUV. Der JAC e-S2 kommt ebenfalls aus China und soll – nach Abzug aller Förderungen – vollwertige Elektromobiliät für 23.420 Euro bieten.
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14.12.2020 - Jetzt wird’s ernst für Volkswagens Elektromobilitäts-Wende. Die Wolfsburger starten mit dem ID 4 ihr erstes E-Weltauto. Wo der ID 3 auf die europäischen Bedürfnisse zugeschnitten ist, tritt das erste vollelektrische SUV nun auch in den USA und Asien im weltweit größten Marktsegment, der Klasse der Kompakt-SUV, an. Und das gleich mit acht vorkonfigurierten Modellen, zwei Batteriegrößen, WLTP-Reichweiten bis zu 520 Kilometer und Elektromotoren in drei Leistungsstufen. Alles wie gehabt und aus ID 3 bekannt. Die eigentliche Attraktion aber schwebt direkt vor der Nase des Fahrers.
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09.12.2020 - Jetzt ist es raus. So ganz ohne die sonst übliche diplomatische Zurückhaltung. Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), spricht endlich für klar hörbar aus, was sie denkt: „Die EU-Kommission setzt in ihrer Mobilitätsstrategie viel zu einseitig auf Schiffe und Züge. In der Realität ist aber nach wie vor die Straße der wichtigste Ort für die individuelle Mobilität der Menschen und die Logistik. Sie wird auch in Zukunft einen wichtigen Anteil haben. Schiffe und Züge werden den Mobilitätsbedarf der Menschen allein nicht bewältigen können, wie soll das gehen? Vor diesem Hintergrund erstaunt uns, dass die großen Chancen zur Steigerung der Effizienz im Straßenverkehr durch Digitalisierung und Vernetzung nur oberflächlich und allgemein behandelt wird.
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03.12.2020 - Corona hinterlässt Spuren. Überall. Auch in der Automobilbranche. Umsatzeinbrüche machen Herstellern, Zulieferern, Händlern und Werkstätten zu schaffen. „Der pandemiebedingte massive Einbruch der Nachfrage stellt Hersteller und Zulieferer vor große Herausforderungen“, stellte Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), heute in Berlin fest. Soweit das große Bild. Wir blicken auch ins Detail.
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03.12.2020 - Die praktische Fahrprüfung in Deutschland wird geändert. Nach jahrelangen Vorbereitungen wird zum 1. Januar 2021 ein neues Verfahren mit dem etwas sperrigen Titel „Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung“ (kurz OPFEP) eingeführt. Im Wesentlichen steckt dahinter ein Fahraufgabenkatalog und elektronisches Prüfprotokoll, mit dem der Fahrprüfer in einer speziell entwickelten Software auf dem Tablet alle Aufgaben dokumentiert und bewertet.
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03.12.2020 - Im November wurden in Deutschland 290.200 Pkw neu zugelassen. Das sind minus 3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres erreichte der Inlandsmarkt ein Volumen von 2,6 Mio. Pkw (-22 Prozent). Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betont: „Wir erwarten für das Gesamtjahr 2020 ein Volumen von rund 2,9 Mio. Neuzulassungen. Das ist ein Rückgang von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr.“ Ein Problem dieses Einbruches – so Müller – sei, dass ältere Wagen länger gefahren werden. „Das ist nicht gut für die Klimabilanz.“
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02.12.2020 - Daimler und sein Joint-Venture-Partner Foton wollen in China ein Lkw-Werk zum Bau von schweren Sattelzugmaschinen für den lokalen Markt bauen. Es soll im Stadtbezirk Huairou in Peking entstehen und in zwei Jahren in Betrieb gehen. Beijing Foton Daimler Automotive investiert umgerechnet über 485 Millionen Euro in das Projekt. Die Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz sollen den chinesischen Anforderungen angepasst sein. (ampnet/jri)
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02.12.2020 - Der Weg in die Elektromobilität verlief in den meisten Entwicklungsabteilungen nach der Devise „sowohl als auch“. Die für die Verbrenner entwickelten Plattformen sind bei vielen Unternehmen inzwischen so ausgelegt, dass sich auch Batterien und Elektromotoren montieren lassen. Auf diese Weise lassen sich sowohl Modelle mit dem einen als auch mit dem anderen Antriebskonzept realisieren. Hyundai geht nun einen anderen Weg und verfährt nach dem Motto „entweder oder“, also entweder Verbrenner oder Elektroantrieb.
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30.11.2020 - Romain Grosjean kann nach seinem furchtbaren Unfall beim gestrigen Grand Prix von Bahrain wieder lachen und das Krankenhaus verlassen. Sein Leben verdankt der Franzose unter anderem einem Teil an seinem Rennwagen, das von den Formel-1-Pioten bei seiner Einführung im Jahr 2018 durchaus kritisch gesehen wurde. Er selbst nicht ausgenommen. Nach seiner Nacht im Krankenbett ist Grosjean inzwischen von dem „Halo“ genannten Überrollschutz allerdings überzeugt. „Ich war vor einigen Jahren nicht für den Halo, aber es ist die großartigste Sache in der Formel 1“, twitterte der Franzose. Halo bedeutet auf Englisch Heiligenschein und soll die Fahrer bei einem Überschlag vor schweren Verletzungen schützen.
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30.11.2020 - Droht dem Verbrennungsmotor das Aus? So könnte man die jüngsten Vorschläge des pan-europäischen "Advisory Board on Vehicle Emission Vehicles Standards" (AGVES) interpretieren. Ihm gehören neben renommierten Entwicklern und der TU Graz auch ein finnisches Staatsunternehmen sowie zwei Ableger der Universität von Thessaloniki an. Was dort ausgebrütet wurde, besitzt industriepolitisches Sprengpotential. Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mahnt im Interview, bei den Vorgaben Realismus walten zu lassen - auch um der europäischen Idee nicht zu schaden.
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29.11.2020 - Autofahren bedeutet mehr, als ein Fahrzeug nur zu lenken: Die Stressbelastung für Fahrer hat in den vergangenen fünf Jahren weiter zugenommen. Dies zumindest ergab eine im Auftrag der Bahn-Tochter Clever Shuttle durchgeführte Studie. Erstaunliche 93 Prozent der Befragten klagten über die Belastung am Steuer.
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29.11.2020 - Die EU-Kommission, Parlament und europäischer Rat haben die Hersteller von Nutzfahrzeugen ins Visier genommen und strenge Abgasvorschriften erarbeitet: Im Jahr 2025 müssen die CO2-Emissionen der Flotte um 15 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2019 gesenkt werden, und bis 2030 steht eine Reduzierung um insgesamt 30 Prozent gegenüber dem Referenzjahr im Aufgabenheft der Hersteller. Werden diese Ziele verfehlt, drohen den Unternehmen empfindliche Strafzahlungen.
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