11.01.2024 - Über eine Million Elektroautos sind inzwischen in Deutschland zugelassen. Der Energieversorger Eon schätzt, dass mit diesem Bestand an Batteriefahrzeugen 730.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid pro Jahr eingespart werden. Käme der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen, könnten es sogar mehr als zwei Millionen Tonnen sein. Auch der ADAC berücksichtigt in seinem Ecotest die CO2-Emissionen und den Schadstoffaustoß, die bei der Stromerzeugung entstehen. Dennoch belegten im vergangenen Jahr 17 vollelektrische Modelle die vorderen Plätze des Umweltrankings. In den Top drei platzierte sich auch ein deutsches Fabrikat.
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Mercedes-Benz hat im vergangenen 2.045.800 Pkw und 447.800 Vans abgesetzt. Das sind 1,5 Prozent Fahrzeuge mehr als 2022. Das Wachstum geht aber fast ausschließlich auf die Transportersparte zurück, die ihr bislang bestes Jahresergebnis einfuhr. Im Pkw-Bereich setzte Mercedes lediglich 3100 Autos mehr ab als im Vorjahr. Auf dem deutschen Heimatmarkt wurde 234.400 Neuzulassungen eine Absatzsteigerung von neun Prozent erreicht, europweit waren es sieben Prozent. In den wichtigen Märkten USA und China blieb die Marke mit Rückgängen von ein bis zwei Prozent annähernd auf dem Vorjahresniveau. In den übrigen internationalen Märkten gingen die Verkäufe insgesamt um neun Prozent zurück.
11.01.2024 - Der komplett neu entwickelte vollelektrische Porsche Macan absolviert seine letzten Tests. Zehn Jahre nach seiner Markteinführung geht die momentan am stärksten nachgefragte Baureihe der Stuttgarter in die zweite Modellgeneration. Mit einem cw-Wert von 0,25 wird der Macan eines der areodynamischsten SUV sein. Das aktuelle Modell kommt auf 0,35. Porsche verspricht für alle Varianten WLTP-Reichweiten von über 500 Kilometern.
11.01.2024 - Volkswagen hat im vergangenen Jahr 409.400 leichte Nutzfahrzeuge ausgeliefert. Das sind 24,6 Prozent mehr als im Vorjahr, als die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine und Unsicherheiten in den Lieferketten die Produktion und den Absatz deutlich gebremst hatten. Das Wachstum betraf alle fünf Baureihen, die jeweils um mindestens zehn Prozent und weit darüber zulegten.
10.01.2024 - Seat hat im vergangenen Jahr mit 519.200 Fahrzeugen den zweithöchsten Fahrzeugabsatz seiner Unternehmensgeschichte verbucht. Gegenüber 2022 bedeutet das ein Plus von 34,6 Prozent. Die Kernmarke steigerte die Verkäufe um rund ein Viertel auf 288.400 Autos, während Cupra mit 230.700 Einheiten seinen Absatz um die Hälfte steigerte. Zum Jahresende erreichten beide Marken mit insgesamt 47.200 Auslieferungen das bisher beste Dezember-Ergebnis.
09.01.2024 - Stellantis hat im vergangenen Jahr das Geschäft mit leichten Nutzfahrzeugen in Deutschland ausgebaut. Im Dezember kam laut internen Daten nahezu jeder vierte in Deutschland neu zugelassene Transporter und Lieferwagen von einer Konzernmarke. Damit war das Unternehmen den vierten Monat in Folge hierzulande die Nummer eins.
09.01.2024 - Die Marke Volkswagen hat im vergangenen Jahr weltweit rund 4,87 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert. Das sind 6,7 Prozent mehr als 2022. Den Absatz der vollelektrischen Modelle legte um 21,1 Prozent auf rund 394.000 Einheiten zu. Die größten Märkte für die Stromer waren China, Deutschland, USA, Großbritannien, Schweden, Frankreich, Norwegen und Belgien. VW profitiert auch vom SUV-Boom. Jedes zweitre Fahrzeug der Marke weltweit fällt in diese Kategorie. Die Nachfrage stieg um knapp 15 Prozent. Beliebtestes Volkswagen-Modell in diesem Segment in Europa war der T-Roc. (aum)
08.01.2024 - Der Bundesverband Energie Mittelstand, Uniti, unterstützt inhaltliche Forderungen der Landwirtschaft und des Güterverkehrs, die derzeit im Protest gegen die Bundesregierung erhoben werden. Der Verband stellt sich ausdrücklich hinter die Förderung der Umstellung auf erneuerbare Kraftstoffe und gegen eine Erhöhung der Lkw-Maut. „Die finanziellen Mehrbelastungen, die die Bundesregierung auferlegt, sind unangemessen und für die häufig familiengeführten kleinen und mittelständischen Betriebe existenzbedrohend“, sagte Uniti-Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn.
08.01.2024 - Im Alter von 95 Jahren ist am Freitag Herbert Linge gestorben. Der ehemalige Rennfahrer und Betriebsleiter des Entwicklungszentrums Weissach ist eng mit Porsche verbunden gewesen. Herbert Linge war einer der ersten Lehrlinge der Firma und kannte Ferdinand Porsche noch persönlich. Das Unternehmen verdankt ihm unter anderem die Standortwahl für das Prüfgelände und der Motorsport den Beginn der mobilen Streckensicherheit.
08.01.2024 - Rolls-Royce hat im vergangenen Jahr 6032 Autos abgesetzt. Das waren so viele wie noch nie in der 119-jährigen Unternehmensgeschichte. Exportiert wurden die Luxusfahrzeuge in über 50 Länder. Größte Abnehmer sind die USA und China. In Europa, wo die Umsätze ebenfalls stiegen, ist das Heimatland Großbritannien der absatzstärkste Markt.
07.01.2024 - Man nennt sie „Terra dei Motori“ – Land der Motoren -, die Region um Bologna, Modena und Maranello. Hier sind die klangvollsten Hersteller der italienischen Autoindustrie zuhause – auch Lamborghini. Wo könnte man das 60-jährige Markenjubiläum und den phantastischen V10-Motor des Huracán besser feiern? 2014 wurde die Baureihe auf dem Genfer Salon vorgestellt, elf Jahre nach dem Vorgängermodell Gallardo, der mit einem ähnlichen V10 ausgerüstet war. 25.000 Einheiten des Huracán hat Lamborghini mittlerweile an den Kunden gebracht, wobei die letzten beiden Jahre die stärksten waren. Ende Februar, Anfang März endet die Produktion.
07.01.2024 - Die Beatles waren große Autoliebhaber, und dabei war das Beste für die Fab Four gerade gut genug. In den Garagen der vier Musiker aus Liverpool standen von Ferrari über Lamborghini und Aston Martin bis zu Rolls-Royce, Mercedes und Porsche die edelsten Fahrzeuge. Ringo Starr vergaß in seiner Begeisterung sogar, einen Führerschein zu erwerben und sicherte sich seine Fahrerlaubnis erst nachdem er einen Facel Vega gekauft hatte.