16.04.2025 -
Von O bis O – von Oktober bis Ostern – lautet eine beliebte Faustformel für das Fahren mit Winterreifen. Spätestens jetzt sollte daher wieder auf Sommerreifen gewechselt werden, empfiehlt der Automobilclub von Deutschland (AvD). Winterreifen sind bei milden Temperaturen schlichtweg die schlechtere Wahl. Sie haben eine viel weichere Gummimischung, die sich bei mehr als sieben Grad Celsius schneller aufwärmt, und ein stärker ausgeprägtes Profil, das auf wärmeren Belag zu spürbaren Handlingeinbußen führt. Zudem verschleißen sie mit steigenden Temperaturen schneller. Die härtere Materialmischung von Sommerreifen und der andere Profilschnitt wirken sich positiv auf den Kurvenlauf und Bremsweg aus. Darüber hinaus haben Sommerreifen meist einen niedrigeren Rollwiderstand und senken so den Spritverbrauch.
15.04.2025 - Autos mit alternativen Antrieben legen in Deutschland stark zu. Nach Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren hierzulande mehr als die Hälfte aller neu zugelassenen Pkw im ersten Quartal 2025 mit einem Elektro-, Hybrid-, Plug-in-Hybrid-, Brennstoffzellen-, Gas- oder Wasserstoff-Antrieb ausgestattet. Von den insgesamt 664.571 Pkw-Neuzulassungen stellen sie mit 371.918 Einheiten einen Anteil von 56,0 Prozent, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 22,1 Prozent. Auch bei den reinen Elektro-Pkw (BEV) zeigte sich mit 112.968 Neuzulassungen ein Zuwachs von plus 38,9 Prozent gegenüber dem ersten Quartals 2024. Ihr Anteil betrug 17,0 Prozent.
11.04.2025 - Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben trotz Jahrhunderthochwasser und Wirtschaftsabschwung im vergangenen Jahr 2024 ein gutes Ergebnis eingefahren. Hauptverantwortlich dafür ist die anhaltende Nachfrage nach Bahn und Bus: 511,3 Millionen Menschen sind im vergangenen Jahr mit den ÖBB unterwegs gewesen. Das sind 17,7 Millionen Fahrgäste bzw. 3,6 Prozent mehr als im Rekordjahr 2023. Der Zuwachs beruht vor allem auf dem Nahverkehr, der um 9,8 Prozent zulegte.
10.04.2025 - In Deutschland wurden laut Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) fast 745.000 Tonnen Bioethanol, unter anderem aus Zuckerrüben, zur Beimischung in Superbenzin produziert. Das sind elf Prozent mehr als 2023. Dabei stieg der Marktanteil von Super E10 gegenüber E5 nur leicht, obwohl fast alle Fahrzeuge den Kraftstoff mit der höheren Beimengung vertragen.
10.04.2025 - Mahle hat sich einen weiteren Auftrag im Bereich der Elektrifizierung aus China gesichert. Mit der Lieferung eines Gleichstromwandlers unterstützt der Technologiekonzern einen internationalen Hersteller in China bei dessen zukünftiger Modellpalette. Das Auftragsvolumen beträgt 200 Millionen Euro.
10.04.2025 - Renault spendiert dem Scenic E-Tech Electric ein Update. Die Produktaufwertung umfasst unter anderem One-Pedal-Fahren, bidirektionales Laden V2L für die Stromversorgung externer Verbraucher und die Funktion Plug & Charge sowie verbesserten Sitzkomfort. Die Preise beginnen bei 40.400 Euro.
10.04.2025 - Mit der Panigale V4 Lamborghini präsentiert Ducati nach 2021 das dritte exklusive Motorrad, das in Zusammenarbeit mit der automobilen Konzernschwester aus Sant’Agata Bolognese entstanden ist. Die Maschine orientiert sich stilistisch am Lamborghini Revuelto. Vorgestellt wurde sie gestern auf der Mailänder Designwoche, in den Handel kommt sie im September. Die Stückzahl ist auf 630 nummerierte Fahrzeuge limitiert.
10.04.2025 - Die Pannenhelfer des ADAC sind im vergangenen Jahr zu mehr als 3,6 Millionen Einsätzen gerufen worden. Das ist erneut ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Pannen bei Elektroautos stieg aufgrund der wachsenden Zahl um 46 Prozent, allerdings nicht in dem Maße, wie die Bestandszahl (97 Prozent). Es zeigt sich, dass Elektrofahrzeuge weniger pannenanfällig sind als Verbrenner gleicher Altersklassen. Bei den zwei bis vier Jahre alten Fahrzeugen bleiben Verbrenner zweieinhalbmal so oft liegen wie Elektroautos. Die Pannenkennzahl von Verbrennern lag im Pannenjahr 2024 bei 9,4 Pannen pro 1000 Fahrzeuge, während es bei Elektroautos 3,8 waren.
09.04.2025 -
Die Preise für Oldtimer sind im vergangenen Jahr in Deutschland nur geringfügig gestiegen. Nach Angaben von Classic-Analytics stellt sich die aktuelle Marktsituation stabil dar. Der Deutsche Oldtimer-Index (DOX), den der Verband der Automobilindustrie (VDA) jährlich veröffentlicht, zählte zum Stichtag 1. Januar 2025 einen Punktestand von 2985. Das entspricht einem Zuwachs von 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der DOX Er lag damit erneut unter der Inflationsrate.
09.04.2025 - Euro NCAP hat sechs neue, überwiegend chinesische Fahrzeugmodelle gecrasht. Sie erhielten durch die Bank weg fünf Sterne. In Sachen Kindersicherheit stachen der Polestar 3 und der BYD Sealion 7 mit 93 Prozent der möglichen Punkte hervor. Das sind neue Spitzenwerte. Aber auch der Cupra Terramar, der Geely EX 5, der Hongqi E-HS 9 und der Jaecoo 7 PHEV überzeugten die Tester auf der ganzen Linie. Sie unterscheiden sich nur in Nuancen bei der Bewertung der Sicherheit. Der Audi A6 erhielt analog zum bereits im vergangenen Jahr getesteten nahezu baugleichen A5 ebenfalls fünf Sterne zuerkannt. (aum)
09.04.2025 - Als Sonder- und Topmodell der Baureihe kann jetzt bei Renault der R 5 E-Tech Electric „Roland Garros“ bestellt werden. Er ist ab 35.900 Euro mit der „Comfort Range“-Batterie für bis zu 407 Kilometer Reichweite ausgestattet und leistet 110 kW (150 PS). Er ist in vier verschiedenen Farben erhältlich, rollt auf exklusiven 18-Zoll-Leichtmetallrädern, verfügt über eine silberne Dachlinie. Weitere Design-Details sind das Andreaskreuz mit einem Roland-Garros-Logo in der Mitte, das sich im unteren Bereich der vorderen Türen befindet und von der Architektur des Roland-Garros-Stadions inspiriert ist, sowie eine optional satinierte, schwarze Dachbeklebung mit Webeffekt (nicht zum Verkaufsstart bestellbar).
09.04.2025 - Angesichts eines drastischen Rückgangs der Rohölpreise hält der ADAC das aktuelle Preisniveau an den deutschen Tankstellen für zu hoch. Zwar verbilligte sich der Liter Super E10 im bundesweiten Mittel gegenüber der Vorwoche um 1,4 Cent auf 1,689 Euro, das spiegelt nach Ansicht des Automobilclubs aber nicht wider, dass sich der Ölpreis zwischenzeitlich auf dem niedrigsten Stand seit vier Jahren befunden haben. Hinzu kommt ein gegenüber dem Dollar starker Euro. Noch schwächer fällt der Preisrückgang bei Diesel aus: Ein Liter kostet im bundesweiten Mittel derzeit 1,591 Euro, das sind 1,1 Cent weniger als vor Wochenfrist.