27.07.2024 - In den 1970er Jahren rückte die Sicherheit immer stärker in das Bewusstsein der Autoindustrie. So rüstete Opel beispielsweise alle Fahrzeuge ab 1973 serienmäßig mit Sicherheitsgurten aus. Die Anschnallpflicht folgte drei Jahre später. Und 1974 experimentierte Opel mit dem Sicherheitsfahrzeug OSV 40. Die seriennahe Studie auf Basis des Kadett C überstand einen Frontalaufprall mit 40 Meilen pro Stunde, also knapp 65 km/h und gab damit wichtige Hinweise für die Weiterentwicklung der Sicherheit.
25.07.2024 - Als Mobilitätspartner der olympischen Spiele in Paris wird Toyota neben einer Flotte von 2650 elektrifizierten Fahrzeugen und 700 elektrischen Mobilitätslösungen für die letzte Meile zum morgigen Start der Mega-Sportevents auch ein „Toyota House“ in der Nähe des Eiffelturms eröffnen.
24.07.2024 - Der Verkehr der Zukunft soll CO2-neutral sein. Beim Pkw ist der Weg zu diesem Ziel klar: Das batterieelektrische Auto sorgt für klimaschonende Mobilität. Aber was ist mit Transportern, Lkw, Bau- und Landmaschinen? „Sie machen in manchen Märkten fast die Hälfte der CO2-Emissionen des Verkehrs aus“, sagt Arnd Franz, Chef des Automobilzulieferers Mahle. Mit steigender Tendenz. Denn bis 2030 werden weltweit 42 Prozent mehr Güter auf der Straße bewegt. Um den Transport künftig klimagerecht zu organisieren, braucht es nach seiner Meinung vor allem eines: Technologieoffenheit. „Sie ist die Voraussetzung für CO2-Neutralität“, sagt Arnd Franz.
23.07.2024 - Eon beteiligt sich am Aufbau des so genannten Deutschlandnetzes für Elektroautos. Für den ersten Standort wurde jetzt der erste Spatenstich gesetzt. In Krumbach entstehen direkt an der B 16 vier Ladesäulen mit jeweils zwei Anschlüssen. Sie geben bis zu 400 kW ab. Die Ladestation wird durch ein T-förmiges Designmodul beleuchtet und soll so gut von den Zufahrtsstraßen aus sichtbar sein. Zudem wird der Kilowattstunden-Preis für das Ad-hoc-Laden ohne festen Ladetarif angezeigt sowie die Verfügbarkeit von freien Ladeplätzen am Standort.
22.07.2024 - Mehr als 4000 Toyota-Mitarbeiter aus ganz Europa werden live bei den Paralympischen Spielen zu Gast sein und können die Athletinnen und Athleten aktiv anfeuern. 110 von Ihnen kommen aus Deutschland, davon 75 Beschäftigte aus den Toyota-Autohäusern. Qualifizieren konnten sie sich dafür seit Anfang 2022 über eine eigens dafür programmierte App. Sie richtete sich an die rund 100.000 europäischen Beschäftigten in Handel, Produktion und Verwaltung und wurde in 34 Sprachen angeboten.
22.07.2024 - Die Flottenregulierung der EU für die CO2-Emissionen ist rechtswidrig und schadet einem effektiven Umweltschutz. Zu diesem Ergebnis kommt ein Rechtsgutachten von Prof. Dr. Martin Kment, dem geschäftsführenden Direktor des Instituts für Umweltrecht der Universität Augsburg und Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Europarecht, Umweltrecht und Planungsrecht. Das Gutachten wurde in Auftrag gegeben von UNITI, dem „Bundesverband EnergieMittelstand“, der rund 90 Prozent des mittelständischen Energiehandels in Deutschland repräsentiert.
20.07.2024 - Yamaha spendiert seinen Offroad-Modellen von der PW 50 bis zur YZ 450 F für das neue Modelljahr teils umfangreiche Updates. So erhält die 450er ab September eine neue Umlenkung an der Hinterradschwinge und neu abgestimmte Federelemente vorne und hinten. Dadurch sollen die Stabilität, das Traktionsgefühl und das Handling des Motocrossers optimiert werden. Geändert wurden außerdem die vorderen Motorlager, die Kupplungskühlung, die Sitzbank und die Fußrastenhalterungen sowie der Gasgriff und der Lenkerschalter und einiges mehr.
17.07.2024 - Die letzten Verbrenner sollen die besten sein, so hat es Audi angekündigt, und dieses Versprechen will man nun einlösen. Den Auftakt macht das Mittelklasse-Modell der Marke: Es hört auf die Bezeichnung A5, es kommt als Limousine oder Avant, und es ersetzt sowohl den aktuellen A4 als Limousine und Avant als auch den A5 Sportback. A5 Coupé und Cabriolet bekommen keinen Nachfolger.
15.07.2024 -
Das kleine Stoffverdeck klappt automatisch nach hinten. Elektrisch schwenkt die Tür nach oben und gibt den Einstieg in das eng geschnittene Cockpit frei. Für ein Elektroauto ist die Sitzposition erstaunlich tief. Sport-Modus an, Schalter für den Vortrieb auf „D“, schon geht sie los, die erste Probefahrt im neuen MG Cyberster auf dem legendären Rundkurs von Goodwood in Südengland. In sehr flotten 3,2 Sekunden beschleunigt der Cyberster auf 100 km/h. Die Lenkung ist direkt, die Brembo-Bremsen sind bissig, so geht es in die erste Kurve. Schon nach wenigen Minuten ist klar: Dies ist ein würdiger Nachfolger für die knackigen Roadster, für die MG einst stand.
15.07.2024 - Es stimmt: Wir kommen nicht mehr ohne Beifahrer vom Fleck. Mein Auto duzt mich jeden Morgen: „Guten Morgen, Peter“. Das und das ewige Piepen wird nicht das Ende sein. In der nächsten Generation wird die KI jeden am Steuer mit Namen begrüßen. Auch bei Gästen am Steuer übernimmt der Beifahrer die Kontrolle und sorgt dafür, dass alle Vorschriften nach Punkt und Komma eingehalten werden. Wer trotzdem über die Stränge schlagen will, den wird sein Auto automatisch anzeigen – mit Beweisfoto und nach einer grüdlichen Ermahnung auf dem Seitenstreifen. Bei groben Verstößen verschließt er den Wagen, bis die Polizei kommt. Schöne neue Welt oder noch ein guter Grund, beizeiten aufs Fahrrad umzusteigen.
13.07.2024 - Das Spitzenmodell der erneuerten V-Klasse ist der V 300 d 4-Matic. Der überaus komfortable Van bietet sechs Sitzplätze und viele Annehmlichkeiten. Sein Preis von mehr als 90.000 Euro prädestiniert ihn wohl eher als Großraumlimousine für anspruchsvolle Shuttle-Dienste oder als Transportmittel für die Gäste der Luxushotels. Die Auffrischung zumindest hat dem 5,14 Meter langen Van gut getan, auch wenn weiterhin die Form der Funktion folgt und der formale Bus-Charakter nicht zu verleugnen ist. Sorgsame Materialwahl und Verarbeitung sowie ein erfolgreich erneuertes Bedienungskonzept erhalten aber die Attraktivität. (aum)
11.07.2024 - Vier tote und 58 schwerverletzte Radfahrer – das ist die Unfallbilanz einer durchschnittlichen Woche auf deutschen Landstraßen. Damit verunglücken dort fast ein Drittel mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. Dies geht aus einer wissenschaftlichen Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV) im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft hervor. Der Anstieg ist vor allem in der Zunahme des Radverkehrs begründet. Dennoch ließen sich viele Unfälle nach Meinungen von Experten vermeiden.