Gendersprache - Aktuelle Meldungen

17.04.2021 - Einige Schlagzeilen von heute geben doch zu denken. Zwar wird der neue Bußgeldkatalog vermutlich erst am 17. September 2021 vom Bundesrat verabschiedet worden, doch die ganz besondere Art der Vorfreude klingt in den Berichten heute schon durch. Und das ganz ohne Gendersprache. Mit Verkehrssünden wollen die Genderaktivisten nichts zu tun haben. Denn die Schlagzeile des Tages lautet in diversen Varianten: Rasern geht es an den Kragen, nicht Raserinnen und Rasern, nicht Raser*innen, auch nicht Raser_innen und auch keine Diverse, nur Raser.
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02.03.2021 - Audi führt eine – wie es heißt – „gendersensible“ Sprache ein. Damit will das Unternehmen „auch in der Kommunikation ein Zeichen für Gleichberechtigung“ sowie gegen Diskriminierung und für Vielfalt setzen. Statt neutraler Formulierungen wie „Mitarbeitende“ statt „Mitarbeiter“ oder „Führungskraft“ statt „Chef“ hat sich der Automobilhersteller für die so genannten Gender-Gaps mit Unterstrich entschieden, also „Mitarbeiter_innen“ und „Chef_in“. Ein Projektteam hat dazu für alle Beschäftigten einen Leitfaden erstellt und eine eigene Intranet-Seite eingerichtet. Auch ein Helpdesk unterstützt in der Einführungsphase per E-Mail bei Fragen etwa zu konkreten Formulierungen. (ampnet/jri)
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28.08.2020 - Geneigte Leser werden sich – hoffentlich gern – daran erinnern, wie wir kürzlich versucht haben zu erklären, warum manche Worte nicht Teil einer Sprache sein können, die sich um eine offene und respektvolle Diskussion bemüht. Schon das einzelne Wort kann eine solch überwältigende Wucht entwickeln, dass jedes weitere sinnlos wird. Die professionellen Medien sind da oft leider auch nicht mehr besser als die sogenannten sozialen. Beispiele wie „Lügenpresse“ sind eindeutig. Andere Begriffe erreichen die gesamte Breite der Menschen auch außerhalb der Echoblasen.
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