22.12.2020 - Das nächste Jahr wird kein leichtes werden für die Automobilindustrie. Je nachdem, wie sich die Infektionsrate von Covid-19 entwickelt, wird auch 2021 zur Herausforderung für die Hersteller werden. Neben den Gefahren für die Gesundheit sind auch die Arbeitsplätze der Branche nicht mehr sicher. Die Automarken und ihre Zulieferer bauen Stellen ab, das Bruttoinlandsprodukt sinkt. Was zu weniger Kauflust führt. Außerdem zeichnet sich ein Umbruch ab. Die Elektromobilität gewinnt zunehmend an Akzeptanz, von den für das kommende Jahr avisierten gut 160 Neuheiten sind mehr als 50 Voll- oder Teilzeitelektriker.
20.12.2020 - Formel-1-Pilot Kimi Räikkönen bleibt auch nach Ende der Rennsaison der Marke Alfa Romeo treu. Der ehemalige Weltmeister aus Finnland übernahm für den Privatgebrauch jetzt einen Stelvio Veloce. Räikkönen entschied sich für die Karosseriefarbe Rosso Alfa und wegen des Winters in Skandinavien für den Vierradantrieb Q4. Der 280 PS (206 kW) starke Motor ist an eine Acht-Gang-Automatik gekoppelt. Der Finne wird auch im kommenden Jahr wieder für das Team Alfa Romeo Racing Orlen an den Start gehen.(ampnet/jri)
20.12.2020 - Fahrzeuge mit Plug-in-Hybridantrieb, die mit aufstrebenden Technologien wie Blockchain und dynamischem Geofencing gekoppelt werden, leisten einen wichtigen Beitrag zu verbesserter Luftqualität in Innenstädten. Dies ist das Ergebnis einer dreijährigen Studie von Ford, in deren Rahmen Dutzende Plug-in-Transporter der Baureihen Transit und Tourneo mehr als 400.000 Kilometer in den Großstädten London, Köln und Valencia zurückgelegt haben. Sie kamen in unterschiedlichsten kommunalen und gewerblichen Flotten zum Einsatz.
19.12.2020 - Der Europäische Gerichtshof in Luxemburg hat gesprochen – und sich zu Umschaltvorrichtungen bei Dieselmotoren geäußert. Doch dabei ist wenig Neues herausgekommen. Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) erläutert die Fakten. Dabei wird klar: Zu einer erneuten Kampagne gegen den Selbstzünder taugt das Urteil nicht.
18.12.2020 - Was erwarten Kunden von ihren (Kfz-)Versicherungen? Laut einer aktuellen Studie der internationalen Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte zum Thema Zukunft von Haus- und Kfz-Versicherungen („The future of home and motor insurance“) wünschen sich Verbraucher weltweit vor allem verständliche Versicherungsbedingungen, die flexibel anpassbar sind und Sicherheit geben.
18.12.2020 - Der britische Chemiekonzern und künftige Autohersteller Ineos beteiligt sich zu einem Drittel am Formel-1-Team Mercedes-AMG Petronas. Parallel dazu wird Daimler seine Anteile von derzeit 60 Prozent reduzieren und Toto Wolff seine Beteiligung von derzeit 30 Prozent leicht erhöhen, um drei gleiche Anteilseigner an dem Unternehmen zu schaffen. In der neuen Beteiligungsstruktur wird Torger Christian (Toto) Wolff für weitere drei Jahre in seiner Rolle als Teamchef und Geschäftsführer das operative Geschäft des Werkteams führen.
18.12.2020 - Die gestrige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu Abschalteinrichtungen in Kraftfahrzeugen haben der Verband der Automobilindustrie und das Kraftfahrt-Bundesamt als Bestätigung ihrer seit 2015 vertretenen Position im Dieselskandal bewertet.
18.12.2020 - In der gegenwärtigen Pandemie setzen Gesundheitsämter und politische Autoritäten auf Kontaktvermeidung und Abstandsregeln. Welche Rolle durch Viren kontaminierte Oberflächen bei der Verbreitung der Infektion spielen, ist noch wenig erforscht. Klar ist nur, dass erhöhte Hygiene-Anstrengungen in allen Lebensbereichen ratsam sind. Der Berliner Hans Land und sein Geschäftspartner Raphael Rotstein haben nun ein Desinfektions-Verfahren entwickelt, mit dem die Keimlast in Fahrzeug-Innenräumen nachhaltig reduziert werden kann. Zunächst stehen dabei hauptsächlich Pkw im Fokus, aber die Anwendung ist auch in Klein-, Linien- und Reisebussen denkbar, ebenso in den Fahrgasträumen von Straßenbahnen und anderen Schienenfahrzeugen.
15.12.2020 - Als vor 56 Jahren Ford den Mustang auf den Markt rollte, begann die Epoche der „Pony-Cars“, deren Charakter allerdings so gar nichts mit einem genügsamen Minipferd gemein hatte. Vielmehr standen da kräftige Vollblüter am Start, die so gar nicht spielen wollten. Mit dem Mustang Mach 1 brachte Ford die damals stärkste Variante seines Ponys an den Start, und jetzt wiederholt sich die Geschichte – irgendwie. Denn die jüngste Variante des Themas Mustang fährt mit dem Zusatz Mach-E zu den Kunden, und das „E“ steht für elektrisch.
15.12.2020 - Der Aufsichtsrat des Volkwagen-Konzerns hat gestern drei Personalentscheidungen getroffen. Dr. Arno Antlitz, seit 1. März Audi-Vorstand für Finanz und Recht, wird Konzernvorstand für Finanzen und IT. Das neu geschaffene Vorstandsressort Technik übernimmt ab 1. Januar 2021 Thomas Schmall, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen Group Components. Ebenfalls zum Jahresanfang wird Murat Aksel den Bereich Einkauf im Konzern leiten. Konzernchef Herbert Diess wurde auf der Sitzung das Vertrauen ausgeprochen.
14.12.2020 - Jetzt wird’s ernst für Volkswagens Elektromobilitäts-Wende. Die Wolfsburger starten mit dem ID 4 ihr erstes E-Weltauto. Wo der ID 3 auf die europäischen Bedürfnisse zugeschnitten ist, tritt das erste vollelektrische SUV nun auch in den USA und Asien im weltweit größten Marktsegment, der Klasse der Kompakt-SUV, an. Und das gleich mit acht vorkonfigurierten Modellen, zwei Batteriegrößen, WLTP-Reichweiten bis zu 520 Kilometer und Elektromotoren in drei Leistungsstufen. Alles wie gehabt und aus ID 3 bekannt. Die eigentliche Attraktion aber schwebt direkt vor der Nase des Fahrers.
14.12.2020 - Die Volkswagen Finanzdienstleistungen (VWFS) kommen einigermaßen gut durch die Krise. Der Vertragsbestand wird sich zum Jahresende voraussichtlich leicht über dem Vorjahreswert von 21,5 Millionen Verträgen befinden. Zum Ende des dritten Quartals lag das Operative Ergebnis noch etwa 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau. „Es ist zwar auch jetzt absehbar, dass wir mit dem Operativen Ergebnis des Geschäftsbereichs Volkswagen Finanzdienstleistungen 2020 unter dem Vorjahresergebnis bleiben, allerdings nicht so deutlich, wie noch vor einigen Monaten angenommen“, sagt Frank Fiedler, Finanzvorstand der Volkswagen Financial Services AG (VFS). Das Ergebnis wird als Folge der Pandemie zwar durch höhere Risikokosten für Kredit- und Restwertrisiken belastet sein, man werde sich am Ende im Rahmen des Ergebnisses von 2018 bewegen.