11.04.2020 - Die deutsche Automobilindustrie hat ihre Investitionen für Forschung und Entwicklung (FuE) im Jahr 2018 erneut erhöht. So stiegen die weltweiten Aufwendungen nach Angaben der Europäischen Kommission auf 44,6 Mrd. Euro (+5 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Damit entfällt mehr als ein Drittel der gesamten weltweiten FuE-Ausgaben der Automobilbranche auf die deutsche Automobilindustrie. Das ist mit Abstand die Spitzenposition – vor Japan (32,5 Mrd. Euro) und den USA (18,4 Mrd. Euro). Zudem sind drei Unternehmen aus Deutschland unter den Top-5-FuE-Investoren im Automobilbereich weltweit.
10.04.2020 - Der Reisemobilhersteller Dethleffs wird die Produktion in Isny zum 14. April wieder aufnehmen. In der am 25. März gestarteten produktionsfreien Zeit wurden Hygienemaßnahmen in den Abteilungen umgesetzt. Dethleffs schult seine Mitarbeiter online für einen reibungslosen Produktionsanlauf. Einen Corona-Fall habe es im Unternehmen nicht gegeben, erklärt der Reisemobilhersteller in einer Pressemitteilung. Das Multifunktions-Handgerät "Coroni" gibt Dethleffs seinen Mitarbeitern um technische Geräte und Schalter ohne Kontakt zu bedienen.
10.04.2020 - Ein Sportwagen, der nach Toilettengang klingt oder ein Geländewagen der einen selbst befriedigenden Mann bezeichnet – das geht sprichwörtlich in die Hose. So manches Mal haben die Autohersteller bei der Namensfindung eines neuen Modells kein geschicktes Händchen bewiesen. Fehltritte, die in anderssprachigen Ländern höchst peinlich rüberkommen: Die Namen-Flops der Autoindustrie.
10.04.2020 - Das meistverkaufte Automobil von Skoda zwischen den beiden Weltkriegen war der Popular. Doch der 1934 vorgestellte Bestseller der Marke aus Mladá Boleslav legte in den Folgejahren bei Hubraum und Motorleistung, Abmessungen und Preis immer weiter zu. Das eröffnet eine Lücke eine erschwinglichere Alternative: den 995 Popular „Liduška“. Dessen Entwicklung begann 1936 mit Prototypen, bei denen die Böhmen mit ungewöhnlichen Antrieben experimentierte. Zwei dieser sogenannten Skoda Sagitta sind erhalten geblieben.
09.04.2020 - Volkswagen und die IG Metall haben die Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten der Volkswagen AG nach eigenen Angaben erfolgreich abgeschlossen. Die Tarifparteien einigten sich darauf, die zum 30. April 2020 gekündigten Entgelt-Tarifverträge ohne Erhöhung der Tabellenentgelte unverändert bis Ende Dezember 2020 wieder in Kraft zu setzen. Die Laufzeit beträgt acht Monate. Zugleich wurden Unterstützungen für Beschäftigte vereinbart, damit sie den Alltag in der Corona-Krise besser bewältigen können.
09.04.2020 - Volkswagen und die IG Metall haben die Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten der Volkswagen AG abgeschlossen. Sie einigten sich darauf, die zum 30. April 2020 gekündigten Entgelt-Tarifverträge ohne Erhöhung der Tabellenentgelte unverändert bis Ende Dezember 2020 wieder in Kraft zu setzen. Die Laufzeit beträgt damit acht Monate. Der Haustarifvertrag der Volkswagen AG gilt für nahezu 120.000 Beschäftigte der Werke in Wolfsburg, Braunschweig, Hannover, Salzgitter, Emden und Kassel sowie der Volkswagen Financial Services AG.
09.04.2020 - Hyundai enthüllt weitere Details des i30 Facelift. Das Design, Sicherheits- und Konnektivitätsfunktionen sowie die Motoren und Getriebe wurden überarbeitet. Mit an Bord sind neue Motoren, ein 48-Volt-Hybridsystem und neue Konnektivitätsfunktionen. Die N-Line soll zudem für einen sportlichen Auftritt des i30 sorgen, der als Fünftürer, Fastback und Kombi ab Sommer 2020 angeboten wird.
09.04.2020 - Der stationäre Verkauf von Automobilen an Endkunden sollte schnellstmöglich wieder erlaubt werden. Diesen Vorschlag haben die automobilen Spitzenverbände VDA (Verband der Automobilindustrie), VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) und ZDK (Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe) sowie die IG Metall in einem gemeinsamen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel unterbreitet. Das gemeinsame Anliegen ist es, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten so schnell wie gesundheitlich verantwortbar wieder hochgefahren werden.
09.04.2020 - Die Nachricht schlug in der Branche ein wie eine Bombe: Das renommierte Autohaus Wichert ist pleite. Das war im Februar. Damals war der Corona-Virus noch in weiter Ferne. 1400 Menschen beschäftigte das Unternehmen an seinen 23 Standorten in Norddeutschland. Jetzt bemüht sich der Insolvenzverwalter um einen Investor, um zu retten, was noch zu retten ist. Doch inzwischen sorgt sich nicht nur Wichert, sondern das gesamte Gewerbe um seine Zukunft. Corona führt zu massiven Beeinträchtigungen im Geschäfts- und Privatleben.
09.04.2020 - Schaeffler hat erstmals ein Schuldscheindarlehen platziert und damit im aktuell schwierigen Marktumfeld insgesamt ein Volumen von rund 350 Millionen Euro aufnehmen können. Aus den Mitteln des Schuldscheindarlehens dienen 300 Millionen Euro ausschließlich der Refinanzierung eines Portfolios von nachhaltigen Projekten gemäß dem „Green Finance Framework“ der Schaeffler-Gruppe.
09.04.2020 - SUV-Coupés sind irgendwie schräg. Oder warum soll man sich die angestrebte Geräumigkeit und Übersicht eines SUV mit einem abfallenden Dach wieder vermiesen? Und doch fahren die schnittigen Hochbeiner voll im Trend. Wenn sie so dynamisch und zugleich praktisch daherkommen wie der Audi Q3 Sportback lässt sich dagegen aber auch kaum etwas sagen.
08.04.2020 - Das slowakische Kia-Werk spendet 200.000 Euro, um die Regierung der Slowakei bei der Anschaffung dringend benötigter Beatmungsgeräte zu unterstützen. Für das in der Region Zilina gelegene Universitätskrankenhaus Martin kauft die Kia-Motors-Slovakia-Foundation außerdem mobile Anästhesie- und Beatmungsgeräte im Wert von mehr als 140.000 Euro. Darüber hinaus spendet die Kia-Stiftung insgesamt rund 35.000 Euro an das Slowakische Rote Kreuz und weitere regionale Organisationen zur Beschaffung von Gesichtsmasken und anderen Schutzausrüstungen. (ampnet/deg)