Haushalt - Aktuelle Meldungen

Porsche will mehr umweltfreundlich produziertes Alu einsetzen
10.07.2024 - Porsche und das norwegische Unternehmen Norsk Hydro haben sich grundssätzlich auf die Lieferung von CO2-reduziertem Primäraluminium sowie Sekundäraluminium mit einem hohen Anteil an Recyclingmaterial für die Produktion verständigt. Darüber hinaus prüfen beide Unternehmen, wo Aluminium mit einem noch höheren Recycling-Anteil eingesetzt werden kann. Porsche will die Wertschöpfungskette seiner neu gebauten Autos im Jahr 2030 CO2-netral stellen.
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ZDK: Straße muss Straße finanzieren
03.07.2024 - Über 4000 Autobahnbrücken sind derzeit in Deutschland sanierungsbedürftig oder müssen neu gebaut werden. Statt einer Kürzung der Haushaltsmittel für den Autobahnausbau, wie sie gegenwärtig in der Bundesregierung diskutiert wird, müssten die dringend benötigten Finanzmittel für das Brückenmodernisierungsprogramm um rund eine Milliarde Euro aufgestockt werden. Das fordert der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. „Die hierfür erforderlichen Finanzmittel leistet der Straßenverkehrssektor bereits durch ein Vielfaches an Steuereinnahmen und Abgaben in Höhe von rund 70 Milliarden Euro pro Jahr“, sagte ZDK-Präsident Arne Joswig zur Finanzierung.
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Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
24.06.2024 - Manche erleben es täglich, andere haben die Bilder vom Verkehrschaos in Lüdenscheid seit der Sprengung der Talbrücke Rahmede der A45 vor Augen. Die Leverkusener Brücke gibt ein ebenso eindrucksvolleres Beispiel für den Kollaps des Verkehrs ab, der uns droht, wenn Brücken nichts mehr verbinden. Jetzt will auch die Nato noch Transferrouten für 60-Tonnen-Panzer. Doch der Verkehrsminister soll zwei Milliarden hergeben. Und die anderen Ressorts haben gute Argumente im Streit um den Bundeshaushalt 2025. Spannende Zeiten für Beobachter wie wir.
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Budgetstreichungen führen in den Verkehrskollaps
20.06.2024 - Jetzt melden sich gleich ein Dutzend Verbände in der Auseinandersetzung um den Bundeshaushalt 2025 mit ihrer dringenden Warnung an die Haushaltspolitiker der Bundesregierung: Über 4000 Brücken allein im Bereich von Autobahnen in Deutschland seien aktuell dringend sanierungsbedürftig oder müssen neu gebaut werden. Sie erinnern Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing (FDP) an seine Ankündigung beim ersten „Brückengipfel“ vor zwei Jahren, der Bund werde spätestens ab 2026 pro Jahr 400 Brückenbauprojekte durchführen, damit binnen zehn Jahren der Sanierungsstau abgearbeitet ist.
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AvD gegen Maut-Pläne
21.05.2024 - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) ist gegen die Einführung einer fahrleistungsabhängigen Pkw-Maut. Der von der Bundesregierung eingesetzte Sachverständigenrat für Wirtschaftsfragen („Wirtschaftsweisen“) hatte sich vergangene Woche in seinem Frühjahrsgutachten für eine solche Maßnahme ausgesprochen.
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ZDK-Automobildialog: Transformation braucht Verlässlichkeit
30.04.2024 - „Wir wollen elektrisch – aber wie?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich der 22. Automobildialog des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) in Berlin. Die Parlamentarischen Staatssekretäre Daniela Kluckert (FDP) und Michael Kellner (Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten unter Moderation von ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel über das Ende des Umweltbonus. Das Aus der Förderung hat zu einer spürbaren Kaufzurückhaltung geführt und nährt Zweifel, ob das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel von 15 Millionen E-Autos in Deutschland zum Ende des Jahrzehnts überhaupt noch realisierbar ist.
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Neue Speerspitze für die Mercedes-AMG GT-Baureihe
20.04.2024 - Mercedes-AMG hat am Rande des Formel 1-Wochenendes in Shanghai das neue Spitzenmodell seiner GT-Baureihe mit Plug-in-Hybridantrieb vorgestellt. Der AMG GT 63 S E-Performance kombiniert den 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit 612 PS (450 kW) an der Vorderachse mit einer Electric Drive Unit an der Hinterachse, die eine 150 kW (204 PS) starke, permanent erregten E-Maschine mit einem Zweigang-Getriebe und einem mechanischen Hinterachs-Sperrdifferenzial integriert. Zusammen ergibt das eine Systemleistung von 600 kW (816 PS) und ein gewaltiges Drehmoment von bis zu 1420 Nm.
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Haus und Elektroauto als gemeinsames Energie-Ökosystem
19.04.2024 - Eon (Eigenschreibweise: E.ON) und BMW arbeiten daran, Elektroauto und Zuhause langfristig in ein smartes Energiesystem der Zukunft zu integrieren. Erster Schritt der strategischen Zusammenarbeit ist die Schaffung eines Lade-Ökosystems, das es den Kunden ermöglicht, ihre BMW- und Mini-Fahrzeuge intelligent und automatisiert in die heimische PV-Anlage und die Verbraucher im Gebäude einzubinden.
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Der rollende Schnelllader von Jaguar Land Rover
17.04.2024 - Jaguar Land Rover (JLR) hat ein mobiles Batteriepeichersystem (Battery Energy Storage System, kurz BESS) entwickelt, das aus gebrauchten Plug-in-Hybrid-Akkus besteht. Der rollende Schnelllader nutzt dazu sieben Batterien, die bis zu 270 kWh speichern können – genug, um laut JLR einen durchschnittlichen britischen Haushalt fast einen Monat lang mit Strom zu versorgen. Oder bis zu neun Range Rover PHEV-Fahrzeuge gleichzeitig vollständig aufzuladen.
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MAN und Siemens fordern mehr Tempo
08.03.2024 - MAN und Siemens haben in einem gemeinsamen Statement die Politik zu mehr Tempo beim Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektro-Lkw aufgefordert. Das Papier regt unter anderem eine engere Zusammenarbeit zwischen Entscheidungsträgern und der Nutzfahrzeugbranche an.
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Über sieben Millionen Badewannen Benzin oder Diesel
04.03.2024 - In Deutschland sind laut Kraftfahrtbundesamt nun rund 1,4 Millionen rein elektrische Autos auf den Straßen unterwegs. Nach einer Berechnung des Energieversorgers spart dies gegenüber der gleichen Anzahl an Pkw mit Verbrennungsmotor pro Jahr etwa 1,1 Milliarden Liter fossiler Kraftstoffe ein. Das entspricht rund 7,4 Millionen gefüllten Badewannen. Zudem werden etwa 3,4 Millionen Tonnen CO2 vermieden, wenn die E-Autos mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden. Mit dem aktuellen Strommix sind es immer noch rund 2,5 Millionen Tonnen CO2.
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Jaguar Land Rover will eigene Solar-Energie erzeugen
01.03.2024 - Jaguar Land Rover (JLR) will über ein Viertel seines in Großbritannien verbrauchten Stroms durch erneuerbare Energie erzeugen, um die Kosten zu senken und die Abhängigkeit von der Netzenergie zu reduzieren. Das Projekt ist Teil der Strategie, bis 2030 über ein Drittel des globalen Strombedarfs durch Onsite- und Near-Site erneuerbare Energien zu decken. Zentraler Bestandteil sei die Installation verschiedener Solartypen in englischen Schlüsselstandorten. Eine Mischung aus auf dem Dach und auf dem Boden montierten Solaranlagen sowie Solar-Carports zum Laden von Elektroautos soll die selbst erzeugte Energiekapazität steigern.
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