Industrie - Aktuelle Meldungen

17.06.2019 - Eine Anpassung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) an neue Mobilitätskonzepte forderte Bernhard Mattes, der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA) heute bei einer Veranstaltung des Bundesverband Deutsche Startups (BDSV) in Berlin. Mattes: „Das PBefG orientiert sich heute noch zu sehr an der alten ‚analogen’ Verkehrswelt und ist noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen.“ Deswegen sei es richtig und notwendig, dass die Bundesregierung das PBefG novellieren wolle.
Weiterlesen
14.06.2019 - Klappt das nun oder klappt das nicht? Angeblich verhandeln Renault und Fiat Chrysler doch wieder über einen Zusammenschluss ihrer Unternehmen zum drittgrößten Automobilanbieter weltweit – nach Volkswagen und Toyota. Das ist deshalb überraschend, weil beide Konzerne vor wenigen Tagen offiziell hatten verlauten lassen, dass aus der Fusion nichts werde. Ungeachtet dessen ist Prof. Dr. Stefan Reindl, Direktor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, davon überzeugt, dass die Automobilhersteller ihre Kooperationstätigkeiten in Zukunft intensivieren werden.
Weiterlesen
14.06.2019 - Elektrotechnik und Elektroindustrie (ZVEI). Treiber der hohen Nachfrage seien die von der Politik formulierten Klimaziele. Allerdings liegt die Quelle des Aufschwungs im Ausland. „Sehr hohe Importzahlen von Lithiumionen-Zellen“ hätten einen enormen Anteil am wachsenden Markt.
Weiterlesen
13.06.2019 - Toyota will bis zum Jahr 2050 seinen gesamten CO2-Ausstoß gegenüber dem Jahr 2010 um 90 Prozent senken. Mit dem Programm „Milestone 2030“ hat sich der japanische Automobilhersteller Zwischenziele für das kommende Jahrzehnt gesetzt. So soll es bis 2025 in allen Modellreihen elektrifizierte Antriebsoptionen geben, zudem sollen in den nächsten zehn Jahren mindestens zehn reine Elektroautos verfügbar sein.
Weiterlesen
13.06.2019 - Ian Callum darf sich mit dem Titel „Commander of the Order of the British Empire” (CBE) schmücken. Aus Anlass der jährlich veröffentlichten Queen’s Birthday Honours List wurde der 64-jährige Designchef der Marke Jaguar für seine Verdienste um die Automobilindustrie und das Automobildesign geehrt. Callums beeindruckende Karriere umspannt vier Jahrzehnte, darunter allein 20 Jahre an der Spitze des Jaguar Designs. Am 1. Juli 2019 übergibt er sein Amt an Julian Thompson (bisheriger Direktor des Jaguar Creative Design), wird Jaguar aber als Berater erhalten bleiben.
Weiterlesen
07.06.2019 - Die Hersteller von Staubsaugern und Kühlschränken können voraussetzen, dass die Nutzer ihrer Produkte stets genügend Strom in der Nähe haben, die Hersteller von Elektroautos nicht. Das ist der Grund, warum sich zum Beispiel Volkswagen mächtig ins Zeug legt, die Kunden künftiger Modelle der Submarke ID mit der Lade-Frage nicht allein zu lassen.
Weiterlesen
05.06.2019 - Volkswagen will bis 2023 bis zu vier Milliarden Euro in Digitalisierungsprojekte investieren — vorrangig in der Verwaltung, aber auch in der Produktion. Mindestens 2000 neue Arbeitsplätze sollen in diesem Zusammenhang geschaffen werden. Das haben Vorstand und Gesamtbetriebsrat in ihrer „Roadmap Digitale Transformation“ vereinbart. Ziel ist es, Beschäftigte zu entlasten und Abläufe zu beschleunigen. Bislang manuell durchgeführte Aufgaben sollen durch verbesserte IT vereinfacht werden. Das bedeutet aber auch, dass bei Volkswagen in den nächsten vier Jahren bis zu 4000 Stellen im „indirekten Bereich“ nicht wieder besetzt werden, wenn die Tätigkeit tatsächlich wegfällt.
Weiterlesen
03.06.2019 - Wie oft haben wir uns anhören müssen, die Chinesen seien uns bei der Elektromobilität uneinholbar enteilt. Was haben wir für ein Glück. Nun können wir von deren Erfahrung lernen, dass das Elektroauto mit der Lithiumionen-Batterie als Stromquelle eben doch nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Die Chinesen steuern um auf Brennstoffzelle und alternative Kraftstoffe. Schon ab kommendem Jahr werden alle Subventionen fürs Batterieauto gestoppt.
Weiterlesen
03.06.2019 - “Ich sage nur: China, China, China!” Das berühmte Diktum des früheren Bundeskanzlers Kurt-Georg Kiesinger wirkt wie eine Leitschnur für die Entwicklungsstrategien der Deutschland AG – oder das, was von ihr übriggeblieben ist. Das Reich der Mitte, es sollte der globale Leitmarkt für die Elektromobilität werden. Ob Spitzenmanager oder Provinzpolitiker: Man ließ sich beeindrucken und zu gewaltigen Investitionen hinreißen - galt es doch, auf dem größten Markt der Welt nicht ins Hintertreffen zu geraten.
Weiterlesen
31.05.2019 - Der Umweltbonus, also die Kaufprämie für Elektroautos, wird nicht – wie von Verkehrsminister Andreas Scheuer kürzlich gefordert – deutlich erhöht, sondern bis Ende 2020 in bisheriger Form verlängert. Das bestätigte jetzt Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Die Prämie beträgt 4000 Euro für reine Elektroautos und 3000 Euro für Plug-in-Hybride, die weniger als 60 000 Euro kosten. Die Mehrzahl bundesdeutscher Autokäufer macht um das Angebot elektrisch angetriebener Autos immer noch einen großen Bogen. EU-weit gesehen liegt die deutsche Förderprämie eher niedrig. Anderswo lassen sich Staaten den E-Anreiz wesentlich mehr kosten – Rumänien bis zu 10 000 Euro. Die USA hingegen planen, der Elektro-Stütze komplett den Garaus zu machen.
Weiterlesen
31.05.2019 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) mahnt: Ohne Elektromobilität kann das ambitionierte Ziel einer nachhaltigen Mobilität, wie es die Gesetzgebung in Europa verlangt, nicht erreicht werden. Das ist eine der Kernaussagen des Verbands der Automobilindustrie (VDA) aus dem Papier „Empfehlungen für einen erfolgreichen Hochlauf der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge bis 2030“, dass der VDA jetzt der Politik vorlegte.
Weiterlesen
31.05.2019 - Die Prämie für die Anschaffung eines Elektroautos wird 2020 verlängert. Die Bundesregierung gab heute bekannt, dass die Prämie für die Anschaffung eines Elektroautos nicht Ende Juni ausläuft, sondern bis 2020 verlängert wird. Für die Anschaffung eines rein batterieelektrisch betriebenen Autos werden 4000 Euro fällig, für Hybridautos 3000 Euro. Der Bund und die Automobilindustrie tragen jeweils die Hälfte der Prämie. (ampnet/Sm)
Weiterlesen