Infrastruktur - Aktuelle Meldungen

Eon-Berechnungen zeigen Einsparpotenzial
04.06.2024 - Seit gestern stehen Unternehmen für die Anschaffung von Schnellladestationen Fördermittel in Höhe von 150 Millionen Euro zur Verfügung. Firmen können beim Umstieg auf E-Flotten dank eigener Ladeinfrastruktur die Betriebskosten ihrer Fahrzeuge deutlich senken. Die Datenexperten von Eon haben berechnet, dass beispielsweise ein ambulanter Pflegedienst mit 25 elektrischen Kleinwagen, die an eigenen Ladestationen geladen werden, pro Fahrzeug und Jahr fast 750 Euro Betriebskosten sparen kann. Mit der gesamten Flotte sind das rund 18.750 Euro pro Jahr gegenüber einem Betrieb mit fossilem Kraftstoff.
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Uniti lehnt Verpflichtung für Tankstellen ab
23.05.2024 - Das Bundesverkehrsministerium hat einen Referentenentwurf zur Änderung des Gesetzes zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität (GEIG) vorgelegt. Demnach sollen Mineralölunternehmen mit mehr als 200 Tankstellen verplichtet werden, bis Ende 2027 je Standort mindestens eine Schnellladesäule mit mindestens 150 kW Leistung zu installieren. Uniti, der Bundesverband Energie Mittelstand, ist dagegen.
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AvD gegen Maut-Pläne
21.05.2024 - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) ist gegen die Einführung einer fahrleistungsabhängigen Pkw-Maut. Der von der Bundesregierung eingesetzte Sachverständigenrat für Wirtschaftsfragen („Wirtschaftsweisen“) hatte sich vergangene Woche in seinem Frühjahrsgutachten für eine solche Maßnahme ausgesprochen.
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Dacia Duster: In zwei Minuten zum Camper
20.05.2024 - Wenn die Reiselust ruft, steigt der „Homo Mobilus“ gerne in sein Wohnmobil und folgt ihrem Ruf – vorausgesetzt die Finanzen ermöglichen es, ihm zu folgen. Da müsste es doch eine preiswertere Lösung geben, haben sich die Kreativen bei Dacia gedacht und eine Möglichkeit entwickelt, die zuerst den Jogger und jetzt auch den Duster in eine Kombination aus Alltags-Fahrzeug und Camper verwandelt. Das Ergebnis ist das „In Nature Sleep Pack“, mit dem die beiden Modelle nicht direkt zu einem Reisemobil mutieren, aber Übernachtungen zu zweit abseits der Infrastruktur ermöglichen.
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Deutschland hinkt bei der Mobilität hinterher
17.05.2024 - Die Bundesbürger sind insgesamt unzufrieden mit der Verkehrssituation in Deutschland. Das ist die Kernaussage der Mobilitätsstudie 2024 der HUK-Coburg. 63 Prozent von rund 4100 Befragten gaben dabei sogar an, dass sie darin eine „Wachstumsbremse“ sehen. Den Zustand der Verkehrsinfrastruktur halten noch einmal fünf Prozent als nicht mehr zeitgemäß für eine moderne Industrienation.
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High-Tech-Servicejets ersetzen Diesel-Rettungszüge
17.05.2024 - Die Österreichischen Bundesbahnen haben bei Stadler 18 so genannte Servicejets für Rettungs- und Lösch- sowie Instandhaltungsarbeiten geordert. Es handelt sich um Züge mit Elektro-Hybrid-Antrieb. Sie ersetzen nach und nach die bisherige dieselbetriebene Rettungsflotte. Die Fahrzeuge können im Brandfall löschen und mehr als 300 Personen evakuieren, aber sie verfügen auch über genügend Leistung, um Züge mit bis zu 2000 Tonnen abzuschleppen – auch ohne Strom aus der Oberleitung – oder um einen defekten Zug mit Strom zu versorgen. Zudem ist der Servicejet im täglichen Betrieb für Instandhaltungsarbeiten vorgesehen.
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ZDK-Automobildialog: Transformation braucht Verlässlichkeit
30.04.2024 - „Wir wollen elektrisch – aber wie?“ Mit dieser Frage beschäftigte sich der 22. Automobildialog des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) in Berlin. Die Parlamentarischen Staatssekretäre Daniela Kluckert (FDP) und Michael Kellner (Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten unter Moderation von ZDK-Hauptgeschäftsführer Dr. Kurt-Christian Scheel über das Ende des Umweltbonus. Das Aus der Förderung hat zu einer spürbaren Kaufzurückhaltung geführt und nährt Zweifel, ob das von der Bundesregierung ausgegebene Ziel von 15 Millionen E-Autos in Deutschland zum Ende des Jahrzehnts überhaupt noch realisierbar ist.
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Der Randstein wird zur Stromquelle
25.04.2024 - An zunächst zwei Standorten im Stadtgebiet von Köln werden seit heute Ladebordsteine im Realbetrieb getestet. Für das von Rheinmetall entwickelte System werden der Konzern, die „TankE GmbH“ und die Stadt Köln nun ein Pilotprojekt betreiben, bei dem die Akzeptanz ebenso wie die städtebaulichen und gestalterischen Vorteile untersucht werden sollen.
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Bei den Elektrofahrzeugen sitzt die EU in einer Zwickmühle fest
23.04.2024 - Der Europäische Rechnungshof hat in einer umfangreichen Stellungnahme seine Zweifel an einer problemlosen Umsetzung des Verbrennerverbots geäußert. Die Senkung der Pkw-Emissionen sei „leichter gesagt als getan“. Die EU müsse bei der Umsetzung des lobenswerten Ziels eines emissionsfreien Autobestands sicherstellen, „dass sie ihren Ehrgeiz beim Klimaschutz nicht mit einer Schwächung ihrer industriellen Souveränität bezahlt“. Auch solle das Erreichen der Klimaziele die Bürgerinnen und Bürger finanziell nicht überfordern, mahnt die übergeordnete Aufsichtsbehörde in Luxemburg.
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Schnellladesäule mit Hightech-Drachen
22.04.2024 - Die Volkswagen-Konzerntochter Elli, Flugwindkraftanlagenbauer „EnerKíte“ sowie die Technische Universität Braunschweig präsentieren auf der heute eröffneten Hannover Messe ein neues Forschungsprojekt, das in Zukunft netzunabhängiges Laden möglich machen könnte. Dabei „ernten“ Hightech-Drachen die in großen Höhen stark und stetig wehenden Winde und wandeln diese in Strom um – vier Mal so viel wie herkömmliche Windturbinen mit gleicher Leistung. Die Energie wird in einer Elli-Schnellladesäule Flexpole gespeichert und kann zum Laden von E-Fahrzeugen eingesetzt werden.
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Skoda versorgt tschechische Standorte mit eigenem Öko-Kaffee
22.04.2024 - Skoda führt in seinen tschechischen Produktionsstätten seinen eigenen Kaffee namens ‚Curiosity Fuel‘ ein. Der nach den Prinzipien der Rainforest Alliance zertifizierte Kaffee, der speziell für den Automobilhersteller angebaut, geröstet und verpackt wird, schont die lokale Umwelt und fördert gerechte und sichere Bezahlung der Kaffeebauern vor Ort. Darüber hinaus soll der Kaffee entsprechend seines Namens als „Treibstoff für Neugier“ auf nachhaltiges Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette dienen. So werden etwa die Schalen der Kaffeebohnen, die ansonsten als Abfall entsorgt würden, zum Gerben der Ledersitze in Kodiaq und Octavia genutzt.
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DVR bekräftigt Forderung nach Tempo 80
28.03.2024 - Laut einem neuen Bericht des European Transport Safety Council (ETSC) starben 2022 in den Ländern der Europäischen Union etwa 10.000 Menschen bei Verkehrsunfällen auf Landstraßen. Das entspricht ungefähr die Hälfte aller Verkehrstoten. Die Ursachen liegen unter anderem in ungünstiger Infrastruktur und dem breiten Mix an Verkehrsträgern, die mit teilweise hohen Differenzgeschwindigkeiten unterwegs sind. Die EU will bis 2030 die Zahl der Verkehrstoten halbieren. Um das zu erreichen, fordert der ETSC die Mitgliedsstaaten auf, die Bemühungen für mehr Landstraßensicherheit zu erhöhen. Dazu gehören vor allem ein Umbau der Straßen und eine Reduzierung der Geschwindigkeit. Die Deutsche Verkehrswacht hat vor diesem Hintergrund noch einmal ihre Forderung nach einem allgemeinen Tempolimit von 80 km/h auf Landstraßen bekräftigt. Das sei eine schnelle und wirksame Maßnahme, um die Zahl der Getöteten deutlich zu reduzieren.
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