Italien - Aktuelle Meldungen

„Da sind ein paar Bietern die Pferde durchgegangen“
29.10.2024 - Schon die Ankündigung des Auktionshauses Sotheby’s ließ Oldimerfans den Atem stocken: Rudi Klein, Autosammler und Betreiber eines Schrottplatz für europäische Autos in Los Angeles, hatte über Jahrzehnte teure Sportwagen und Luxuskarossen gekauft. In seinem ganzen Ausmaß nur Insidern bekannt, wurde die Sammlung nun von den Nachkommen unter den Hammer gebracht. Die Auktionsergebnisse sind so spektakulär wie die Sammlung selbst.
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Lancia gibt dem Rallye-Nachwuchs eine Chance
29.10.2024 - Mit dem Ypsilon Rally 4 HF kehrt Lancia auf die Rallyepisten zurück. Der einstige Dauer-Weltmeister steigt in der Kategorie Rallye 4 ein, um dort junge Fahrer zu fördern. Im Rahmen der italienischen Meisterschaft fahren die Nachwuchspiloten um die Trofeo Lancia. Das Preisgeld liegt bei insgesamt 300.000 Euro, und der Sieger fährt 2026 mit dem Ypsilon Rally 4 in der Europameisterschaft. Insgesamt kann Lancia 100 bis 120 Rallyefahrzeuge aufbauen.
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Der Lancia Gamma wird aus Melfi kommen
28.10.2024 - Lancia wird den neuen Gamma ab 2026 im italienischen Stellantis-Werk Melfi bauen. Dort wurde bereits von 1995 bis 2003 die zweite Generation des Ypsilon produziert, mit dessen Neuauflage die Marke im nächsten Jahr auch wieder auf den deutschen Markt zurückkehrt. In der vor 30 Jahren eröffneten Fabrik werden derzeit auch die Jeep-Modelle Compass und Renegade hergestellt. Für 2028 hat Lancia dann als drittes Modell einen neuen Delta angekündigt.
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Der Fiat 500 Elektro wird zum Haute Couture-Sammlerstück
22.10.2024 - Der Fiat 500 Elektro Giorgio Armani Collector's Edition ist für seine Macher die ultimative Verkörperung von Design „Made in Italy“ im automobilen Bereich. Das Sammlermodell soll eine harmonische Mischung aus der Eleganz des Modelabels Giorgio Armani und dem Engagement von Fiat für nachhaltige Mobilität visualisieren. Das Ergebnis: ein Sammlermodell, das mit der gleichen Liebe zum Detail und dem Engagement für Qualität hergestellt werden soll, wie man es von einer Haute-Couture-Kollektion erwartet.
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Internationale Automobilmärkte: Europa, USA und China leicht im Plus
22.10.2024 - Der Absatz auf den internationalen Automobilmärkten hat sich in den Monaten Januar bis einschließlich September regional unterschiedlich entwickelt, meldet heute der Verband der Automobilindustrie (VDA). In Europa gingen die Neuzulassungen in einem schwierigen Umfeld nur leicht nach oben. In den USA zeigt der Light-Vehicle-Absatz ebenfalls nur geringfügiges Plus. Auf beiden Märkten sind die Absatzvolumina aus dem Jahr 2019 bei weitem nicht erreicht worden. In China lag der Pkw-Absatz im bisherigen Jahresverlauf leicht über dem des Vorjahrs. In Japan mussten deutliche Rückgänge hingnommen werden; in Indien wächst der Pkw-Absatz mit einstelliger Rate, in Brasilien deutlich zweistellig.
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Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
21.10.2024 - Ohne die Teilnahme der chinesischen Hersteller wäre das selbst so genannte automobile Welttreffen dieses Jahr zu einer Provinzveranstaltung abgestiegen, befand unser Autor in seinem Bericht über die 90. Ausgabe der „Mondial de l’Automobile“ in Paris. Seine Diagnose: Viele Marken aus Japan, Deutschland, Italien und Großbritannien haben 2024 die traditionsreiche Messe links liegen ließen und so der neuen Konkurrenz aus China die große Bühne überlassen. Ein strategischer Fehler oder ein weiterer Hinweis auf die sinkende Bedeutung der klassischen Automobilausstellung in reifen Märkten?
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Ratgeber: Sehen und gesehen werden
18.10.2024 - Im Straßenverkehr ist gute Sichtbarkeit ein entscheidender Sicherheitsfaktor. Das gilt vor allem im Spätherbst und im Winter, wenn die Dämmerung morgens und abends in die verkehrsreiche Zeit fällt. Zudem verschlechtern Regen, Schneetreiben oder Nebel die Sicht häufiger als im Sommer. Betroffen sind alle Verkehrsteilnehmer, Fußgänger und Radfahrer genauso wie Kraftfahrer, wie die Gesellschaft für Technische Überwachung betont.
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75 Jahre Sportlichkeit im Zeichen des Skorpions
18.10.2024 - Als Carlo Abarth 1949 sein eigenes Unternehmen gründete, wählte er sein Sternzeichen als Wappen, den Skorpion. Auch heute noch, 75 Jahre später, tragen die besonders sportlichen Ableger von Fiat-Modellen noch das Markenzeichen in den Farben Rot, Gelb und Schwarz.
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Die Ducati Desmo 450 X gewinnt auf Anhieb die Meisterschaft
16.10.2024 - Eine alte Motorsport- und Marketingweisheit besagt, „win on sunday, sell on monday“. Ganz so schnell geht es bei Ducati zwar nicht, aber ab Januar kann dort die Desmo 450 MX bestellt werden. Die ersten Fahrzeuge sollen im Juni ausgeliefert werden. Die neue Motocross-Maschine hat gleich in ihrer diesjährigen Debütsaison mit Alessandro Lupino die italienische Meisterschaft gewonnen. Im nächsten Jahr startet die Desmo 450 X dann mit Jeremy Seewer in der Weltmeisterschaft, während Alessandro Lupino und Tony Cairoli bald die ersten Tests mit dem 250er-Modell absolvieren. (aum)
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Die Transformation: Mit Kia in Walla Walla
11.10.2024 - Wer vor 20 oder 30 Jahren etwas von Walla Walla gehört hatte, der kannte sich in der Geographie des amerikanischen Nordwestens wirklich ungewöhnlich gut aus. Denn dort, in den „rollenden Hügeln“ am Fuß der Blauen Berge, gab es damals nicht viel zu sehen. Walla Walla, benannt nach einem dort heimischen Indianerstamm, war ein freundlicher, aber ziemlich verstaubter Ort, geprägt von endlosen Feldern und klassischer Landwirtschaft. Kein Autohersteller wäre damals auf die Idee gekommen, dort eine Palette hochinnovativer Modelle vorzustellen.
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Kommentar: Ein Handelskrieg mit China kennt nur Verlierer
07.10.2024 - Der Mini Aceman ist ein ansehnliches Auto geworden – und für einen reinen Stromer überraschend günstig. Für 30.650 Euro stand der familientaugliche Mini aus dem Hause BMW Anfang Oktober in der Liste. Ob dieser Preis im November noch gilt, ist aber alles anderes als sicher. Denn der geräumige Fünftürer wird in China gebaut, beim BMW-Kooperationspartner Great Wall. Damit droht dem Modell, wie allen Elektroautos aus dem Reich der Mitte, ein saftiger Zusatz-Zoll: 21,3 Prozent soll auf den Brutto-Preis aufgeschlagen werden. So will es die EU-Kommission. Denn sie wirft China vor, mit Subventionen an die eigene Autoindustrie für unfaire Wettbewerbsbedingungen zu sorgen. BMW hat den Preis des Mini Aceman über Nacht schon mal um 650 Euro erhöht – auf 31.300 Euro.
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Die Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
07.10.2024 - Die EU will Zölle auf Elektro-Fahrzeuge aus China. Und die Deutschen sind dagegen. In der Rückschau erkennt man ein Muster: Früher setzt der Gesetzgeber Ziele und Termine. Die Wege zum Ziel blieben den Machern überlassen. Erste dramatische Ausnahme: Feinstaub. Von Frankreich vorgeschlagen und zunächst nur von Deutschen teuer umgesetzt. Dann die Emissionsgrenzwerte. Wegen des großen Kleinwagenanteils hatten Franzosen und Italiener damit keine Probleme. Auch die Strafzahlungen bei Überschreitung fallen den meisten deutschen Herstellern besonders hart auf die Füße. Jetzt die Zölle, die deutsche Hersteller besonders treffen. Hört da jemand etwa unsolidarisches Gekicher nationaler Industriepolitiker?
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