Kraftwerke - Aktuelle Meldungen

25.01.2021 - Während hierzulande Politik und Wirtschaft noch dabei sind, eine zukunftsträchtige Wasserstoffpolitik zu planen und auf den Weg zu bringen, macht Thyssenkrupp mit Sitz in Essen bereits jetzt Nägel mit Köpfen. Freilich nicht in Deutschland, sondern jenseits des Atlantiks in Kanada. Im Auftrag des dortigen staatseigenen Elektrizitätskonzerns Hydro-Quebec wird der zurzeit krisengeschüttelte Stahlkonzern einen der weltweit ersten und leistungsstärksten Elektrolyseure zur Gewinnung von grünem Wasserstoff errichten.
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21.01.2021 - Die Ansage ist unmissverständlich: „Wer nicht sauber spielt, ist kein Partner für MAN“, bestimmt Holger Mandel, Vorstand für Beschaffung bei MAN Truck und Bus und gleichzeitig im Vorstand für das Thema Nachhaltigkeit verantwortlich, den Kurs des Unternehmens. Nach den eigenen Investitionen in eine nachhaltige Produktion an den weltweiten Standorten nimmt der Münchener Nutzfahrzeugbauer auch seine Lieferanten in die Verantwortung. „Unsere Geschäftspartner tragen einen erheblichen Teil zur Zukunftsfähigkeit von MAN bei, und daher setzen wir klare Erwartungen an unsere Lieferanten, sich zukünftig noch stärker und ohne Kompromisse den Zielen der Nachhaltigkeit zu verpflichten.“
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15.11.2020 - Rund 145.000 Mitglieder hat der ehrenwerte VDI, der Verein Deutscher Ingenieure. Sie arbeiten in der Industrie, aber auch in Wissenschaft und Forschung und tragen zum Teil erhebliche Verantwortung für Entwicklung und Wirtschaft. Volker Kefer, Präsident des VDI und Harald Bradke, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt, präsentierten nun die Ergebnisse einer Umfrage unter rund 1500 Ingenieurinnen und Ingenieuren. „Die deutliche Mehrheit ist der Meinung, dass sowohl politisch als auch privat zu wenig getan wird. Das zeigt einmal mehr, dass es eine zügige gesamtgesellschaftliche Anstrengung braucht, um das 1,5-Grad-Ziel noch zu verwirklichen“, kommentierte Volker Kefer die Aussagen der Befragten.
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01.11.2020 - „Es ist keine Frage ob die Elektromobilität kommt, es ist die Frage wie genau sie kommt und in welcher Ausprägung.“ Dies ist die Kernaussage von Felix Horch, Wissenschaftler bei der Fraunhofer Gesellschaft in Bremen. Denn so pflegeleicht, ausgereift und nach einigen Anläufen auch sehr sauber moderne Verbrennungsmotoren sind, CO2 pusten sie nach der Zündung des Treibstoff-Luft-Gemischs in den Brennräumen allesamt in die Umwelt. Und damit sägen wir an dem Ast, auf dem wir sitzen, so der Forscher.
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20.10.2020 - Die Verdrängung von Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe wird dem Klima bis 2030 nicht helfen, sondern es den CO2-Ausstoß sogar noch leicht steigern. Diesen Standpunkt vertrat Schaeffler-Forschungsvorstand Dr. Uwe Wagner vor 120 Automanagern und Entwicklern auf dem Expertenforum Powertrain der Fachzeitschrift „ATZ/MTZ“ aus dem Verlag Springer Fachmedien. Wagner nannte auf der Veranstaltung in Hanau als Grund dafür den hohen Energieverbrauch bei der Batterieproduktion.
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30.09.2020 - Es ist wirklich kümmerlich, welchen Anteil der zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ab 2030 dem Verkehr zugestehen will: gerade mal 14 Prozent. Das berichtet jetzt das in Düsseldorf erscheinende „Handelsblatt“, dem der „Referentenentwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote“ (RED II = Renewable Energies Directive II“) vorliegt. Diese Richtlinie der Europäischen Union trat Ende 2018 in Kraft und muss bis Mitte 2021 von den Mitgliedsländern in nationales Recht umgesetzt werden.
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16.09.2020 - Polestar reiht sich als elektrische Performance Marke ein in die Reihe der provokanten Marketingaussagen der Mutter Volvo. Unter der Überschrift „Polestar appelliert an die Autoindustrie für Transparenz bei Umweltauswirkungen“ kündigt das Unternehmen heute an, alle Einzelheiten über die Klimaauswirkungen ihrer Elektrofahrzeuge zu veröffentlichen. Gleichzeitig fordert Polestar die „höchstmögliche Transparenz in der Automobilindustrie“ ein.
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03.07.2020 - Mit Statistiken lässt sich über jeden Autoantrieb viel Positives aussagen, man muss nur den richtigen Ansatz finden. So werden oft nur die Abschnitte im Lebenszyklus von Fahrzeugen verglichen, die das jeweils günstigste Licht auf den Favoriten werfen. Von der Energiequelle bis zum Rad, von der Gewinnung der Rohstoffe bis zu deren Entsorgung und Recycling oder nur die Eigenschaften des fertigen Autos im Betrieb? Die Stahl Automotive Consulting (SAC) hat nun ebenfalls die Gesamtbilanz alternativer Antriebsarten nachgerechnet.
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04.06.2020 - Nun ist es raus – das Paket an Hilfsmaßnahmen und Konjunkturhilfen. Es dürfte niemanden überraschen, dass darin eine Kaufprämie für Autos nur für Fahrzeuge mit Hybrid- oder komplett elektrischem Antrieb enthalten ist. Dogmen sind Dogmen, bis die Geschichte sie vergisst. Und das Dogma dieser Tage heißt: Elektro gut, Verbrenner schlecht. Wie immer in Glaubensfragen hat das mit klaren Feindbildern zu tun und nicht mit Wissen. Schon nach kurzem Nachdenken müsste eigentlich jedem klar sein, dass das Schlechte nicht in den Zylindern steckt, sondern im Tank.
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22.03.2020 - Wenn jemand den Teufel mit dem Beelzebub austreibt, dann ersetzt er ein Übel durch ein anderes, zumeist noch schlimmeres. Davon berichtet schon Apostel Matthäus in seiner Fassung des Neuen Testaments der Bibel, als er die Reaktion der theologischen Obrigkeit im antiken Judentum wegen dessen Ärger über die wundersame Heilung eines Besessenen durch Jesus am eigentlich arbeitsfreien Sabbat kritisierte: „Aber als die Pharisäer das hörten, sprachen sie: Er treibt die bösen Geister nicht anders aus als durch Beelzebub, ihren Obersten.“
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16.03.2020 - In Deutschland wurden 2019 rund 805 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – rund 54 Millionen Tonnen oder 6,3 Prozent weniger als 2018. Das zeigt die vorläufige Treibhausgas-Bilanz des Umweltbundesamtes (UBA). Damit setzt sich der positive Trend des Vorjahres auch 2019 fort. Im Vergleich zu 1990 sanken die Emissionen in Deutschland um 35,7 Prozent. Bis 2030 will Deutschland seine Emissionen laut Klimaschutzgesetz um mindestens 55 Prozent mindern.
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26.02.2020 - Bereits 2006, als das Monopol für die Prüfung von überwachungsbedürftigen Anlagen fiel, ging die GTÜ mbH einen ersten Schritt Richtung Full-Service-Dienstleister. Zum Jahresbeginn 2010 wurde der Geschäftsbereich Anlagensicherheit in eine eigenständige Gesellschaft ausgegliedert. Deutschlandweit sind heute mehr als 100 GTÜ-Partner für die Tochtergesellschaft im Einsatz – Tendenz stark steigend. In den vergangenen zehn Jahren hat die GTÜ rund eine halbe Million Anlagen überprüft und strebt weiteres Wachstum an.
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