17.12.2025 - Seat hat in der Zona Franca von Barcelona einen Circular Economy Hub eröffnet. Für die Demontage, Rückgewinnung und das Recycling von Fahrzeugteilen bestehende Anlagen gezielt weiterentwickelt.
18.08.2025 - Reparieren (repair), überholen (refurbish), wiederaufbereiten (remanufacture) und recyclen sind Kernprinzipien der Kreislaufwirtschaft. Für einen schonenden Umgang mit Ressourcen sollten möglichst viele Rohstoffe und Bauteile in Produkten weiter- oder wiederverwendet werden. In der Praxis scheitert das oft daran, dass die Verfahren aufwändig und entsprechend teuer ist. Wie es besser geht, zeigt das Industriekonsortium ZIRKEL am Beispiel von Elektromotoren und Hochvoltspeichern in Automobilen. Dazu gehören ein Produktdesign, in dem eine spätere Zerlegung bereits mitgedacht wird, und mit automatisierten, effizienten Demontageprozessen zur Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe.
15.08.2025 - Stellantis hat in Osasco in Brasilien ein Zentrum zur Demontage von verunfallten oder am Ende ihres Lebenszyklus angekommenen Fahrzeugen eingeweiht. Damit ist der Konzern der erste Autohersteller, der eine spezielle Einrichtung für die Demontage von Altfahrzeugen bzw. von beschädigten Fahrzeugen betreibt. Neben der Förderung eines nachhaltigeren Verbrauchsmodells ist das Projekt im Bundesstaat Sao Paulo Teil des globalen Kreislaufwirtschaftsplans von Stellantis. Insgesamt wurden umgerechnet etwa 2,6 Millionen Euro in den Bau des Zentrums investiert, das in den kommenden Jahren voraussichtlich rund 150 neue Arbeitsplätze schaffen wird.
30.04.2025 - Wiederverwendung, Aufbereitung, Umnutzung und Recycling: Im Rahmen einer 100‑Millionen‑Pfund‑Initiative (ca. 117 Millionen Euro) reduziert Jaguar Land Rover die Abfallmenge in seinen Industrieanlagen in Großbritannien und Europa. Bei der Transformation vom reinen Autohersteller „zum nachhaltigeren modernen Luxusunternehmen“ (so das Eigenverständnis) spielt die Kreislaufwirtschaft eine wichtige Rolle. Mit der bevorstehenden Markteinführung des Range Rover Electric, der sich gerade in der Wintererprobung befindet, gestaltet das Unternehmen alle Produktionsstätten um. Zehntausende von Geräten und Werkzeugen – von kompletten Fertigungsstraßen bis hin zu Schraubenziehern – werden nach vorheriger Prüfung weiterverwendet. Dabei wurden Faktoren wie die Einhaltung von Normen, die Verfügbarkeit von Ersatzteilen, die Kosten für Aufarbeitung und Wartung, potenzieller Ausschuss und Verkaufserlöse berücksichtigt.
07.10.2024 - Automobile sind zwar zu 85 Prozent recycelbar, verfügen bislang aber nur über einen Anteil von weniger als 30 Prozent recycelter Materialien. Um die Kreislaufwirtschaft in der Branche weiter voranzutreiben und die Abhängigkeit von Primärrohstoffen zu verringern, hat der Renault-Konzern das Unternehmen „The Future is neutral“ gegründet. Zusätzliche Impulse soll nun der Einstieg des langjährigen Partners Suez gegen. Der weltweit führende Spezialist für Recycling und Abfallverwertung beteiligt sich mit 20 Prozent an dem Unternehmen und investiert dafür 140 Millionen Euro.
11.09.2024 - Der Opel Grandland zeigt einen verringerten CO2-Fußabdruck. Das gelingt durch die lokal emissionsfreie Fahrt genauso wie durch wiederverwertbare bzw. reparierbare Batterien, die Verwendung von recycelten Materialien im Innenraum und den Verzicht auf Chromelemente an der Karosserie.
10.06.2024 - Für die 12. Internationale Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg steht vom 22. bis 24. Oktober 2024 wird Volkswagen seine Präsenz auf der Messe mit themenorientierten Ständen intensivieren. Sogenannten Volkswagen Group Hubs sollen als Plattformen für einen Austausch zwischen Volkswagen, Unternehmen der Automobilzulieferindustrie und weiteren Partnern führen.
06.09.2023 - Glas, eines der ältesten Materialien der Welt, lässt sich nahezu unbegrenzt wiederverwenden, wenigstens, wenn die nicht mehr benutzten Behälter in den Recycling-Containern abgelegt werden. Das dort gesammelte Altglas kehrt in einen Kreislauf zurück und beginnt ein neues Leben. Das müsste doch auch bei Autoglas möglich sein, dachten sich die Experten bei Audi und starteten das Projekt „GlassLoop“, mit dem Ziel, einen geschlossenen Materialkreislauf für Autoglas einzuführen. Bislang werden die ausrangierten Autoscheiben zum Beispiel zu Flaschen oder Dämmmaterial verarbeitet.
30.08.2023 - Opel zeigt auf der kommenden IAA Mobility 2023 in München drei Weltpremieren. Während das Konzeptfahrzeug Experimental einen Ausblick auf kommende Modelle und Technologien der Marke geben soll, werden die beiden neuen Stromer Corsa Electric und Astra Sports Tourer Electric schon bald auf der Straße zu sehen sein. Präsentiert werden sie an zwei Standorten, auf dem IAA Summit des Messegeländes und auf dem Open Space am Odeonsplatz in der Münchener Innenstadt. Opel verspricht Fachbesuchern und breitem Publikum einen völlig neuartigen Auftritt.
29.08.2023 - Toyota sucht Start-ups für die Mobilitätsherausforderungen der Zukunft. Alle Unternehmen, die sich mit den Themenfeldern Energie, Kreislaufwirtschaft, CO2-Neutralität, Intelligente Gemeinschaften oder Mobilität für alle beschäftigen, können sich ab sofort auf der neu geschaffenen Plattform „Toyota Open Labs“ bewerben. Der Konzern verspricht sich davon, den eigenen Wandel zum „ganzheitlichen und nachhaltigen Mobilitätsanbieter“ zu beschleunigen und Skaleneffekte zu ermöglichen.
23.08.2023 - Jaguar Land Rover (JLR) will gemeinsam mit Wykes Engineering eines der größten Energiespeichersysteme Großbritanniens entwickeln. Dabei sollen Sonnen- und Windenergie mit Hilfe von gebrauchten Akkus des Jaguar I-Pace nutzbar gemacht werden. Das Projekt soll zur Dekarbonisierung des Stromnetzes und zur Bewältigung von Nachfragespitzen beitragen.
19.06.2023 - Hyundai und die Meeresschutzorganisation Healthy Seas haben ihre Partnerschaft verlängert und gehen mit einer Reinigungsaktion in Tossa de Mar, einem stark verschmutzten Meeresgebiet an der spanischen Costa Brava, in ihr drittes gemeinsames Jahr. Dabei wurde ein großes Kiemennetz entfernt, das ein Riff innerhalb der Grenzen eines Meeresschutzgebiets bedeckte. Kiemennetze bilden eine „Netzwand“, indem sie senkrecht im Wasser aufgehängt werden. Wenn Fische aus dem Netz heraus schwimmen wollen, bleiben sie mit ihren Kiemendeckeln hängen. Trotz ihres geringen Gewichts sind Kiemennetze die tödlichste Form des Meeresmülls. Bei der Aktion wurden viele Meerestiere, insbesondere Krebstiere, aus dem Netz gerettet.