Krise - Aktuelle Meldungen

Sprunghafter Preisanstieg an den Zapfsäulen
09.10.2024 - Angesichts des Krisenherdes in Nahost war es nur eine Frage der Zeit, bis die Kraftstoffpreise nach wochenlangem Sinkflug wieder nach oben steigen. Der ADAC meldet gegenüber der Vorwoche eine „sprunghafte“ Verteuerung von Benzin um 4,2 Cent und von Diesel um 5,5 Cent pro Liter. Der Preis für Super E10 liegt demnach im bundesweiten Mittel aktuell bei 1,673 Euro. Diesel kostet im Schnitt bei 1,584 Cent.
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Kommentar: Zu Tode reguliert
24.09.2024 - Wären es nur die hohen Personalkosten in Deutschland oder die Bürokratie oder die hohen Steuern oder die hohen Energiekosten oder die Absatzkrise in China, oder die Elektromobilität – jede einzelne dieser Herausforderungen könnte die Automobilindustrie sicher managen. Vielleicht auch zwei oder drei. Aber alle zusammen?
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Kfz-Gewerbe legt Fünf-Punkte-Plan vor
20.09.2024 - Die Stimmen in der Politik werden lauter, etwas gegen die sinkende Nachfrage nach Elektroautos zu unternehmen. Auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert ein Gegensteuern und hat einen Fünf-Punkte-Plan vorgelegt. Im August lagen die Neuzulassungen von Elektroautos fast 70 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats.
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Kommentar: Warum erst jetzt?
15.09.2024 - Warum erst jetzt? Zwischen den Worten schwingt Überraschung mit, wenn Medien in diesen Tagen berichten, die Lobbyisten der Automobilindustrie wehrten sich gegen die weitere Verschärfung der sogenannten Flottengrenzwerte. Es ist europäisches Gesetz, dass in diesem Jahr alle Automodelle eines Unternehmens im Schnitt nicht mehr als 115 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro 100 Kilometer emittieren dürfen. Ab 2025 sollen es 95 g/100km, ab 2030 weniger als 50 g/100 km und ab 2025 sollen die CO2-Emissionen bei null liegen. Wer das nicht schafft, zahlt Milliarden an Brüssel.
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Top Ten der Medien der Autoren-Union Mobilität
09.09.2024 - Volkswagen steckt wegen des Elektroautos in der Krise, hört man in diesen Tagen. Doch so einfach liegen die Dinge nicht. Am Anfang stand der Dieselskandal, der bisher schon 30 Milliarden Euro gekostet haben soll. Der Dieselschmu nahm allen deutschen Herstellern das moralische Recht, sich gegen die Elektromobilität zu sperren. So schworen sie alle – mit gekreuzten Fingern hinter dem Rücken. Aber Volkswagen ließ sich – politisch korrekt – nicht auf ein Nebeneinander der Technologien ein. Jetzt erst hört man neue Töne. Möge der „Rückschritt“ nach vorn gelingen, besser als der Fortschritt bei der Digitalisierung.
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Defender feiert Rote Kreuz-Partnerschaft
08.09.2024 - Zur Feier des 70. Jahrestages der Partnerschaft zwischen Defender und dem Britischen Roten Kreuz präsentiert haben die Ingenieure und Handwerker von Land Rover Classic ein Ambulanzfahrzeug der Serie IIA, das beim Britischen Roten Kreuz im Einsatz war, restauriert. Das historische Modell nimmt beim diesjährigen Goodwood Revival einen Ehrenplatz neben einem hochmodernen Defender 130 Notfalleinsatzfahrzeug aus Nordwales ein.
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Kommentar: Braucht Volkswagen einen zweiten Peter Hartz?
06.09.2024 - Volkswagen steckt in der Krise. Werksschließungen in Deutschland und erstmals betriebsbedingte Kündigungen sind möglich. Wer jetzt ein Déjà-vu hat, denkt sicher an die schwere Krise der 90er-Jahre – und den Mann, der geholfen hat, sie zu überwinden. Peter Hartz, der später wegen der Betriebsratsaffäre verurteilte Personalchef, der Erfinder der Hartz-Reformen, die Deutschland eine Dekade des Wirtschaftsaufschwungs gebracht haben. Ob ihm dazu etwas einfiele? (aum)
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Pkw-Produktion legt im August deutlich zu
04.09.2024 - Während die Zulassungszahlen im August um mehr als ein Viertel zurück gingen, stieg die Pkw-Produktion in Deutschland um nahezu denselben Anteil. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) liefen in Deutschland 313.700 Pkw von den Bändern, im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Anstieg um 24 Prozent. Damit wurden seit Januar hierzulande bislang gut 2,7 Millionen Pkw hergestellt (-2 Prozent), 14 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019.
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Im Rückspiegel: Der Pick-up gerät ins Rotieren
01.09.2024 - Bis heute ist Mazda der einzige Automobilhersteller, der dem Wankelmotor die Treue hält, wenngeich aktuell nur noch als Reichweitenverlängerer für das Elektromodell MX-30. Neben Sportwagen, angefangen vom Cosmo Sport 110 S bis zum RX-8, gab es den Kreiskolbenmotor ein kurze Weile auch in einem Pick-up in den USA.
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125 Jahre Automobilbau bei Opel: Pionier bei der Elektromobilität
18.07.2024 - Vor 125 Jahren startete Opel mit der Automobilproduktion. Schon relativ früh begann dabei auch die Geschichte der Elektromobilität im Unternehmen. Sie beginnt für Opel bereits Ende der 1960er Jahre. Während vielerorts Studenten mit ihren Protesten die Straßen lautstark füllen, realisieren 1968 findige Ingenieure das erste Hybridfahrzeug der Marke. Der Kadett „Stir-Lec I“ besitzt eine damals so ungewöhnliche wie fortschrittliche Antriebstechnik: Ein Stirling-Motor im Heck produziert Strom, der einen Generator mit Energie versorgt, der wiederum 14 im Bug des Kadett platzierte Bleibatterien auflädt.
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Schatzkammer der verpassten – und genutzten – Chancen
10.06.2024 - Unter den Schätzen der Entwurf des Opel GT. „Das war die erste Studie überhaupt“, sagt Marc Adams. Ein Auto zu zeigen, dass man womöglich nie wird kaufen können, das war vielen anderen Autobauern bis dahin nicht eingefallen. Doch Opels Designstudie wurde auf Anhieb ein Erfolg: 1965 auf der IAA präsentiert, war der „Experimental GT“ der Publikumsliebling der Messe. Endlich ein Auto, dass die Wünsche junger Kunden respektierte. Danach konnte Opel gar nicht anders, als das Auto als GT auch in Serie zu bringen – mit Hüftschwung, betörenden Klappscheinwerfern und einem verchromten Tankdeckel auf dem kurzen Heck.
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Banner hält Umsatzniveau des Vorjahres
28.05.2024 - Mit einem leichten Rückgang von einem Prozent auf 302 Millionen Euro hat Banner im Geschäftsjahr 2023/24 (1.4.2023–31.3.2024) das Umsatzniveau des vorangegangen Jahres gehalten. „Die Energiekrise im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg sowie die damit einhergehende Inflation haben das Geschäftsjahr geprägt. Der verstärkte Wettbewerb durch asiatische Hersteller, die auf den europäischen Markt drängen, sowie die zunehmende Komplexität der Lieferkette und die Energiekrise setzen die Automobilbranche unter Druck“, kommentiert Andreas Bawart, kaufmännischer Geschäftsführer das Ergebnis.
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