Kutsche - Aktuelle Meldungen

01.01.2020 - 1886: Wie die Pferdekutschen sind auch die ersten Automobile der Welt mit Kerzen-Laternen ausgestattet, die nur wenige Meter Sichtweite bieten. Fahren im Dunkeln ist deshalb ein echtes Abenteuer. Etwas mehr Licht ins Dunkel bringen Petroleum- und Karbidlampen sowie die Einführung der ersten (batterie-)elektrischen Scheinwerfer um 1910, die sich in den 1920er Jahren immer mehr durchsetzen. Vorteil: Elektrische Scheinwerfer müssen nicht mehr mühsam angezündet und gelöscht werden, sie lassen sich später sogar auf- und abblenden. Die Abblendung erfolgt anfänglich mittels eines mechanisch betätigten, verschiebbaren Ringes über der Birne.
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10.12.2019 - Lange hatte die amerikanische Art des Motorradreisens etwas ausgesprochen geradlinig Gemütliches an sich. Highways bis zum Horizont, Tempolimit 55 oder 65 mph (88 oder 102 km/h) und fahren bis der Tank leer ist. Dafür eigneten und eignen sich die großen, luftgekühlten V2 mit ihren ruhig stampfenden Stößelstangen wunderbar. Was aber, wenn man die kurvige Highway No 1 in Kalifornien schwungvoll genießen möchte, ein Konvoi von Campervans aber Sicht und freie Fahrt behindern? Oder ein Traktor in der Eifel oder die Familienkutsche im Schwarzwald? Da hilft nur gutes Timing und kräftiger Schub. Genau für solche Fälle bietet Indian nun eine eigenständige Lösung. In Form der Challenger.
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23.06.2019 - Im modernen Kutschenbau sind wir mittlerweile über einige Hinder- und Ärgernisse hinweg. Autofahren war – gemessen an der Unfallstatistik – vor zwanzig Jahren eine Extremsportart, die nur wenige voll beherrschten. 1997 war die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten mit 8549 nämlich noch drei Mal so hoch wie heute. Zu verdanken haben wir das unter anderem auch dem elektronischen Stabilitätsprogramm (ESP). In allen Fahrzeugen ist es heute serienmäßig, in einigen nicht abschaltbar, selbst in manchen als sportlich gepriesenen Fahrzeugen. Das ärgert.
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12.05.2019 - Freitag, 10. Mai 2019, Nürburgring, kurz vor 16 Uhr. Wie immer zu Beginn des Wochenendes haben sich bei gutem Wetter auf dem großen Parkplatz am Streckenabschnitt Pflanzgarten zahlreiche Zuschauer versammelt. Die Stelle heißt so, weil sich hier einst Gärten und Felder der Grafen von Nürburg befanden. Heute blicken die Menschen erwartungsvoll auf die Rennstrecke, auf der an solchen Tagen meist normale Autofahrer gegen Gebühr ihr Talent ausprobieren dürfen. Und gerade am Pflanzgarten – für Ring-Kenner: kurz hinter dem Abschnitt "Brünnchen" – passiert es oft, dass sich manche von ihnen hoffnungslos verschätzen und ihre brave Familienkutsche spektakulär in einen irreparablen Schrotthaufen verwandeln. Sowas wollen die Leute sehen.
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13.04.2019 - „Es sind Fahr-, keine Stehzeuge!“ – Besser kann man den Auftrag von Volkswagen Classic nicht beschreiben: „Wir wollen sie einsetzen“, sagt Dieter Landenberger, seit Anfang August 2017 Leiter der Historischen Kommunikation des Volkswagen Konzerns. „Sie“ – das sind rund 300 Fahrzeuge, die sich auf zwei Depots in Wolfsburg und Osnabrück verteilen. Im Vorfeld der 31. Techno Classica, die bis zum Sonntag noch in Essen läuft – öffneten sich jetzt für einen Blick hinter die Kulissen die Tore der angemieteten Halle in Warmenau – einem Ortsteil von Wolfsburg.
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