25.06.2021 - Miles Nürnberger wird zum 1. September 2021 neuer Design-Direktor für Dacia und Lada. Als Mitglied des Management Committee unter der Leitung von Dacia-CEO Denis Le Vot, berichtet Nürnberger an Laurens van den Acker, Corporate Design und Mitglied des Vorstandes der Renault Group. Nürnberger kommt von Aston Martin Lagonda, wo er seit 2018 ebenfalls als Direktor das Design der Sportwagenmarke aus Gaydon verantwortete.
25.06.2021 - In Pandemiezeiten erfreut sich Urlaub mit dem Auto aktuell großer Beliebtheit. Angepeilt werden dabei – neben Deutschland – vor allem Urlaubsregionen in den Nachbarländern und in Südeuropa. In vielen Reiseländern werden Urlauber deutlich kräftiger zur Kasse gebeten, wenn sie sich nicht an die jeweiligen Verkehrsregeln halten. Der ADAC zeigt, wo Verkehrssünden besonders teuer werden.
25.06.2021 - Skoda-Vorstandsvorsitzender Thomas Schäfer hat in Prag die neue Unternehmensstrategie des tschechischen Autoherstellers vorgestellt und dabei bis 2030 durchaus ambitionierte Ziele gesetzt: „Wir wollen zu den fünf absatzstärksten Autoherstellern Europas zählen, machen uns auf den Weg zur führenden europäischen Marke in Indien, Russland und Nordafrika und entwickeln unseren Heimatmarkt Tschechien zu einem Elektromobilitätszentrum“, erklärte der neue deutsche Skoda-Chef, der das Amt im August 2020 von Bernhard Maier übernommen hatte.
24.06.2021 - Die defekte Antriebsbatterie eines Elektroautos kann hohe Kosten verursachen. Doch wer kommt dafür auf? Der ADAC hat die Garantieversprechen der Hersteller für die Akkus unter die Lupe genommen. Ergebnis: Alle Hersteller geben trotz Unterschieden beim Kleingedruckten langjährige Versprechen auf die Lebensdauer. Standard sind meist acht Jahre oder 160.000 Kilometer Laufleistung. Abweichungen nach unten gibt es nur bei Kleinfahrzeugen mit entsprechend schwächeren Batterien, Lexus verspricht sogar zehn Jahre und eine Million Kilometer.
24.06.2021 - Ohne Sprinter, Crafter, Ducato, Transit und Co. käme kaum eine Ware zum Endkunden. Und die Zeit des Lockdowns wäre gewiss noch als weit schlimmer empfunden worden, wenn nicht alle drei Tage der Paketzusteller von DHL, GLS oder Amazon mit seinem Transporter vor der Tür gehalten hätte. Rund 27 Millionen leichte Nutzfahrzeuge gibt es auf Europas Straßen, und es werden immer mehr gebraucht. Vom wachsenden Kuchen will sich jetzt ein neuer Importeur ein dickes Stück abschneiden: Maxomotive Deutschland.
23.06.2021 - Soviel ist sicher: Den Produktionsanlauf, einst prognostiziert für Juli, gibt es im neuen Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin zum anvisierten Zeitpunkt nicht. Allerdings wird in den fast fertigen Hallen rund um die Uhr an Press- und Lackiermaschinen, an Fertigungsstraßen und Probeläufen gearbeitet. Mehr als ein Dutzend vorläufiger Genehmigungen ermöglicht dies, doch wann der erste Tesla aus der Halle rollt, weiß derzeit niemand so genau.
23.06.2021 - Blaupunkt gibt seinen faltbaren Pedelecs gerne weibliche Vornamen. Das neue Emma 700 macht da keine Ausnahme, ist aber eine Besonderheit: Es handelt sich um ein Dreirad mit geräumigen Fahrradkorb über den Hinterrädern, einem weiteren am Lenker und 210 Kilogramm Zuladungskapazität. Dank des Klappmechanismus kann das 25 km/h schnelle E-Bike bei Bedarf von 1,85 Meter Länge auf 1,25 Meter zusammengefaltet werden. Das erleichtert den Transport und die Lagerung des Tiefeinsteigers.
23.06.2021 - Bevor der Urvater der C-Klasse bei Mercedes-Benz als 190 oder „Baby Benz“ im Jahr 1982 seine Laufbahn begann, war die Anweisung des damaligen Vorstandschef Werner Breitschwerdt an seine Entwickler eindeutig: „Orientiert Euch an der S-Klasse!“ Und an dieser Ausrichtung hat sich bei den folgenden Generationen nichts geändert. Auch die aktuelle C-Klasse, die jetzt zu den Händlern rollt, übernimmt wieder viele Elemente aus der großen Limousine und kommt als „Baby-S-Klasse“ auf den Markt.
22.06.2021 - Einst Bestseller im Raubtierkäfig, wurde Jaguars Business-Modell XF über die Jahre nach hinten durchgereicht und hält inzwischen die rote Laterne bei den Zulassungen. Keine 400 Fahrzeuge konnten die Briten zuletzt in Deutschland absetzen. Was allerdings auch nicht weiter verwundert. Abgesehen vom allgemeinen Trend zum SUV wurden dem Traumwagen jedes Handlungsreisenden motorisch immer mehr die Krallen gestutzt. Die drei V6-Aggregate sind Geschichte, im kommenden Modelljahr wird es nur noch 2-Liter-Vierzylindermotoren geben, und nur noch einer davon ist ein Diesel. Der allerdings ist eine Wucht.
22.06.2021 - Noch sind sie mit bunter Folie abgeklebt, die beiden Varianten des nächsten Audi RS 3: Es wird ihn wieder als Steilheckmodell namens Sportback und als Stufenheck geben. Der Kenner weiß, was der Schriftzug 1-2-4-5-3 bedeutet, der auf die Flanken aufgedruckt ist: Es ist die Zündfolge des 2,5-Liter-Fünfzylinders, die dem vielfach preisgekrönten Aggregat seine unverwechselbare Akustik verleiht. Ein Vierzylinder wäre für dieses Modell nicht akzeptabel; das Erbe Ferdinand Piëchs lebt fort. In wenigen Wochen wird der RS 3 ungetarnt zu sehen sein.
22.06.2021 - VW führt seine sportliche Ahnenreihe ins Elektrozeitalter. Kurz nach der Einführung ihres Elektro-SUV ID 4 schieben die Wolfsburger im Anlehnung an ihre GTI-Tradition eine sportliche Variante mit dem Kürzel GTX nach. Das neue Topmodell der Baureihe mit Dualmotor, dem bekannten Aggregat mit 150 kW an der Hinterachse und einer 80 kW-Asynchronmaschine an der Vorderachse, was zusammen 220 kW (299 PS) Systemleistung und einen Allradantrieb ergibt. Kombiniert mit Sportfahrwerk, Progressivlenkung und variablen Dämpfern soll so das GTI-Feeling ins kompakte Elektro-SUV einziehen. Großen Anteil daran hat der von VW selbst entwickelte Fahrdynamikmanager. Wieviel GTI steckt im GTX?
21.06.2021 - So schnittig und windschlüpfig waren die Stellungnahmen der Automobilindustrie selten. Offenbar will vor der Bundestagswahl keiner der Manager Widerstands- oder Reibungsflächen bieten. Die Haltung des Volkswagen-Chefs Herbert Diess ist bereits legendär. Jede Erwähnung des Verbrennungsmotors straft er vom Wolfsburger Olymp herab mit Zornesblitzen. Audi beeilte sich jetzt, dem Verbrenner nur noch fünf Jahre zuzugestehen und Mercedes-Benz will bis 2039 nur noch CO2-neutrale Autos verkaufen, deutet aber einen ambitionierteren Termin an. Nur aus München hörte man jetzt andere Töne vom BMW-Vorstandsvorsitzenden Oliver Zipse. Mut oder Verzweiflung?