Markenrechte - Aktuelle Meldungen

Wie der Renault Twingo zu seinem Namen kam
22.01.2026 - Irgendwann Anfang der 1990er Jahre klingelte bei Manfred Gotta das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war ein Renault-Mitarbeiter. Der französische Konzern suchte damals nach einem Namen für einen neuen Kleinwagen, und Manfred Gotta hatte sich damals bereits einen Namen als Entwickler für Produktnamen gemacht. „Ich war damals überrascht, denn die Franzosen hatten bis dahin keinen Kontakt zu mir aufgenommen“, sagt er. Nach einem ersten Gespräch mit dem damaligen Chefdesigner Patrick Le Quément durfte Gotta im Allerheiligsten des Konzern, dem Technocentre bei Paris, das neue Modell in Augenschein nehmen.
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Yugo kommt zurück
17.02.2025 - Sympathieträger, Exportschlager, robuster Begleiter: Der Yugo genießt inzwischen Kultstatus. Vor fast 45 Jahren kam der kantige Kleinwagen auf den Markt, basierend auf modifizierter Fiat-Technik und montiert in den Zastava-Werken in Kragujevac. Nach der erfolgreichen Einführung auf dem damaligen jugoslawischen Heimatmarkt ging er auch in den Export, wo er weit mehr als Achtungserfolge erzielte.
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Chinesisches Gericht stellt Insolvenz von Borgward fest
08.12.2022 - Der Neustart der Bremer Traditions-Automarke Borgward in China ist endgültig gescheitert. Ein Gericht in Peking hat jetzt die vom chinesichen Automobilhersteller Foton wiederbelebte Marke für insolvent erklärt. 2016 waren in China erste Modelle unter der Marke auf den Markt gekommen. Die Absätze blieben jedoch weit hinter den Erwartungen zurück.
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ADAC erwirbt Markenrechte der DTM
03.12.2022 - Der ADAC wird ab dem kommenden Jahr die DTM ausschreiben und hat dazu die Markenrechte der Rennserie von dem bisherigen Rechtehalter, die Berger Motorsport AG, erworben. Keine Marke stehe so für den deutschen Motorsport und sie genieße auch weltweit einen hervorragenden Ruf, sagt Club-Sportpräsident Gerd Ennse. „Dem ADAC geht es darum, die DTM zu erhalten, denn sie ist motorsportliches Kulturgut.“
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29.07.2021 - Damit der Marke kein Kuckuckskind untergeschoben werden kann, gibt es bei Bugatti seit 2020 das Programm „La Maison Pur Sang“ (Vollblut). Wohl kaum legt sich jemand einen der mehrere Millionen Euro teuren Supersportwagen als täglich fahrbaren Untersatz zu, um damit zur Arbeit zu fahren. Ein Bugatti ist eine Geldanlage und für manchen besonders wohlhabenden Eigner ein Sammlerstück.
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12.07.2021 - Von wegen Rentenalter: Mit 67 Jahren startet Friedhelm Wiesmann nochmal im Autogeschäft durch. Im bayerischen Welden bei Augsburg hat er im vergangenen Jahr gemeinsam mit Harald Käs und dessen Sohn Michael die Boldmen Automobile GmbH gegründet. Noch in diesem Sommer soll der erste Boldmen CR4, ein klassischer Roadster, aus der Produktionshalle rollen.
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16.07.2020 - Die ASA Group darf seine Kompressorkits in Zukunft nicht mehr unter dem gleichen Markennamen anbieten. Ein Rechtsstreit ging zum Nachteil des Tuners aus, so dass die Systeme nur noch bis Montag unter dem seit 20 Jahren bekannten Namen verkauft werden dürfen. Zur kürzlich gegründeten GmbH, die den gleichen Namen nutzt, hat die ASA Group keine Verbindungen. Die Kompressoren in der Final Edition sind nur noch bis zum 20. Juli 2020 unter dem alten Namen erhältlich. (ampnet/deg)
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01.06.2020 - Der Legende nach skizzieren unkonventionelle Geister ihre neuen Ideen oftmals auf ungewöhnlichem Material. So soll vor ein paar Jahren eine Steuerreform auf einem Bierdeckel das Licht der Welt erblickt haben, und so manche Tischdecke in Nobelrestaurants war angeblich Grundlage für Brückenkonstruktionen oder Stadtpläne – so wird zumindest erzählt. Was allerdings 1997 auf einer Zugfahrt im „Shinkansen“ Express zwischen Tokio und Nagoya in Japan auf einem Briefumschlag entstand, ist kein Märchen, sondern mit dem entsprechenden Dokument belegt: die Entwicklung eines 18-Zylinder-Motors für den späteren Bugatti Veyron 16.4.
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22.09.2019 - Gelegentlich hat der Großmeister der knappen Worte tatsächlich große Worte gemacht. Die waren allerdings im ersten Moment oft nicht zu begreifen. So antwortete der kürzlich verstorbene Ferdinand Piëch 2011 auf die Frage eines Reporters der Tageszeitung „Die Welt“, wann denn endlich das Ein-Liter-Auto auf den Markt käme, ultraknapp dies: „In 13“. Einen Moment später schob er ein weiteres dürres Wort hinterher: „Großserie!“ Sollte heißen: Von 2013 an wird VW ein Ein-Liter-Auto im Angebot haben, das wie der Golf zu Tausenden vom Band laufen wird. Einen Wagen also, der nicht mehr als einen Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht. Ohne Zweifel super Aussichten – wenn es so gekommen wäre. Dann hätte der Konzern vermutlich heute noch ein Auto im Programm, das hervorragend in diese von Klimagebrüll geprägte Zeit passen würde.
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