Oberleitung - Aktuelle Meldungen

Teststrecke für induktives Laden von Lastwagen während der Fahrt
06.06.2025 - Auf der Autobahn 6 in Fahrtrichtung Nürnberg, wenige Minuten von der Rastanlage Oberpfälzer Alb Nord entfernt, wird künftig das induktive Laden von Elektro-Lastwagen während der Fahrt getestet. Derzeit werden die Spulen in der Fahrbahn verlegt. Sie sollen einen Wirkungsgrad von über 90 Prozent haben. Erste Fahrversuche auf der mehrere hundert Meter langen Probestrecke zwischen den Anschlussstellen Sulzbach-Rosenberg und Amberg-Westsollen in der zweiten Jahreshälfte beginnen.
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Feldversuch beendet: Oberleitung geht vom Netz
13.01.2025 - Der Feldversuch eines Oberleitungssystem für Lastwagen auf den Autobahn 5 bei Frankfurt und A 1 bei Lübeck sowie auf einem Teilstück der B 462 in Baden-Württemberg geht nach fünf Jahren planmäßig zu Ende. Insgesamt waren rund 25 Kilometer stromführende Leitung jeweils in beiden Richtungen über den rechten Fahrspuren errichtet worden, die eigens hierfür ausgerüstete Lastwagen mit elektrischer Energie versorgt hatten. Die Fahrzeuge verfügten auf dem Dach über einen automatisch ausfahrenden Stromabnehmer und bezogen darüber auf dem so genannten E-Highway Energie für den Vortrieb mithilfe eines Elektromotors sowie zum Laden der Batterien. War der Strom aufgebraucht, fuhren die Trucks ganz normal mit Diesel weiter. Eine abschließende Beurteilung der Zukunftschancen dieser Technik wird die TU Darmstadt im Juni dieses Jahres veröffentlichen. (aum)
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Neue Wasserstoffallianz bahnt sich an
20.09.2024 - Der Hyundai-Konzern und die Skoda Group haben während des koreanisch-tschechischen Wirtschaftsgipfels in Prag eine Absichtserklärung zum gemeinsamen Aufbau eines Ökosystems für Wasserstoffmobilität unterzeichnet. Geplant sind zunächst Studien über die Einführung von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen und -technologien für Mobilitätsprojekte und -produkte. Untersucht werden soll zudem die Wertschöpfungskette über die Mobilität hinaus. Zudem soll geprüft werden, wie die Brennstoffzellentechnik von Hyundai für die Skoda Group zugänglich gemacht werden kann, die Straßenbahnen, Züge und Oberleitungsbusse sowie Steuerungs- und Antriebssysteme für Verkehrssysteme herstellt. Die Skoda Group – nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Autohersteller – beschäftigt 10.000 Mitarbeiter an mehreren Produktionsstandorten in Tschechien, Finnland und der Türkei. Die Gruppe hat auch Geschäftseinheiten iunter anderem in Deutschland, Österreich und Belgien. Hyundai wiederum betreibt im tschechischen Nosovice ein Werk mit einer jährlichen Produktionskapazität von 350.000 Fahrzeugen. (aum)
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High-Tech-Servicejets ersetzen Diesel-Rettungszüge
17.05.2024 - Die Österreichischen Bundesbahnen haben bei Stadler 18 so genannte Servicejets für Rettungs- und Lösch- sowie Instandhaltungsarbeiten geordert. Es handelt sich um Züge mit Elektro-Hybrid-Antrieb. Sie ersetzen nach und nach die bisherige dieselbetriebene Rettungsflotte. Die Fahrzeuge können im Brandfall löschen und mehr als 300 Personen evakuieren, aber sie verfügen auch über genügend Leistung, um Züge mit bis zu 2000 Tonnen abzuschleppen – auch ohne Strom aus der Oberleitung – oder um einen defekten Zug mit Strom zu versorgen. Zudem ist der Servicejet im täglichen Betrieb für Instandhaltungsarbeiten vorgesehen.
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Elektro-Highway in Hessen um sieben Kilometer verlängert
29.08.2023 - Der sogenannte „eHighway“ auf der A5 in Hessen wurde gestern um sieben Kilometer verlängert. Auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Langen-Mörfelden und Weiterstadt stehen laut Autobahn GmbH ab sofort nun in Fahrtrichtung Darmstadt rund zwölf Kilometer und in Fahrtrichtung Frankfurt fünf Kilometer Versuchsstrecke mit Oberleitungen zur Verfügung. Auf denen können Lkw mit Stromabnehmer elektrisch fahren und zugleich ihre Batterien aufladen.
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RWTH Aachen demonstriert Praxistauglichkeit von E-Lkw mit Stromabnehmer
01.07.2023 - Der PEM-Lehrstuhl (Production Engineering of E-Mobility Components) der RWTH Aachen schließt nach mehrjähriger Erprobung das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt „LiVePLuS“ am 31. Juli planmäßig ab. In dessen Rahmen sind unterschiedliche Prototypen von Elektro-Lkw für den Schwerlastgüterverkehr entstanden, die je nach Anwendungszweck eine Antriebsbatterie mit einem E-Motor und einem Oberleitungsstromabnehmer kombinieren. Deren Praxistauglichkeit hat der RWTH-Lehrstuhl jetzt auf der „Siemens Mobility“-Teststrecke in Groß Dölln nahe Berlin bei einer Demo-Fahrt mit umkonfigurierten Sattelzugmaschinen unter Beweis gestellt.
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Nutzfahrzeuge: Noch viel zu tun bis zur Emissionswende
14.02.2023 - Die straßenbezogenen CO2-Emissionen müssen runter. Bis 2030 sollen sie, verglichen mit dem Referenzjahr 1990, um 48 Prozent auf 85 Millionen Tonnen gesenkt werden. Einen besonderen Anteil daran hat der Nutzfahrzeugverkehr. Das PEM (Production Engineering of E-Mobility Components) an der Universität Aachen hat in einer Studie die Möglichkeiten ausgelotet, wann Lastwagen wie am effizientesten unterwegs sind. Wasserstoff, Batterie, Anhänger mit Antriebsachse, synthetische Kraftstoffe oder Oberleitung – die Möglichkeiten zur Schadstoffbegrenzung sind vielfältig und haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind allesamt teuer.
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Eine Straße unter Strom
09.01.2023 - Kein Suche nach eine Ladesäule, keine Angst vor leerem Akku: Elektrifizierte Straßen könnten Elektroautos während der Fahrt laden. Ab 2025 soll eine erste Teststrecke für diese Art des induktiven Ladens in Bayern in Betrieb gehen. Unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) nehmen an dem Projekt VIA IMC, die Autobahn GmbH, Electreon, Risomat und die TH Nürnberg teil. Administrativ begleitet wird es vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt. Das Konsortium hat dafür zunächst Investitionen von rund acht Millionen Euro eingeplant.
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Solaris liefert 100 O-Busse nach Rumänien
03.01.2023 - Solaris wird 100 Oberleitungsbusse nach Rumänien liefern. Die Fahrzeuge vom Typ Trollino 12 gehen an die städtischen Verkehrsbetriebe in Bukarest. Der Auftrag hat ein Volumen von knapp 100 Millionen Euro. Die Auslieferung soll Ende 2024 abgeschlossen sein.
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ÖBB nimmt weltweit erste Bahnstrom-Windenergieanlage in Betrieb
10.11.2022 - Die Österreichischen Bundesbahnen haben die nach eigenen Angaben weltweit erste Bahnstrom-Windenergieanlage errichtet. Sie steht in Höflein in Niederösterreich und hat eine Leistung von rund drei Megawatt. Sie liefert pro Jahr Energie für rund 1400 Zugfahrten auf einer Strecke von Wien nach Salzburg. Die erzeugte Energie wird direkt in die Oberleitung der Bahn eingespeist. Die Blattspitzenhöhe des Windrades beträgt circa 200 Meter. Der Rotor hat einen Durchmesser von 112 Metern und ist damit länger als ein Fußballfeld. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf etwa sechs Millionen Euro. (aum)
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Die Bahn investiert bis 2030 Rekordsumme in neue Fahrzeuge
21.09.2022 - Die Deutsche Bahn startet das bisher größte Modernisierungsprogramm für ihre Fahrzeugflotte. Bis zum Jahr 2030 wird der Konzern mehr als 19 Milliarden Euro in neue Lokomotiven und Züge investieren. Dies gab die DB heute anlässlich der Eisenbahnfachmesse „InnoTrans“ in Berlin bekannt. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender Deutsche Bahn AG: „Wir investieren jetzt in die Züge der Zukunft.“ Mit den Investitionen schaffe die Bahn die Kapazität für eine höhere Nachfrage, denn moderne Fahrzeuge machten die Bahn nicht nur klimafreundlicher, sondern auch zuverlässiger und kundenfreundlicher, sagte der Bahn-Chef.
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Strom aus Oberleitung, Batterie oder Brennstoffzelle
22.07.2022 - Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen hat den europaweit ersten Prototypen eines reinen Elektro-Lkw mit Oberleitungsstromabnehmer erfolgreich realen Bedingungen ausgesetzt. Das Fahrzeug kam dazu auf dem fünf Kilometer langen „eHighway“ von Siemens in der Nähe von Berlin zum Einsatz.
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