Oberleitung - Aktuelle Meldungen

12.01.2020 - Soviel Einigkeit scheint in der Politik selten. Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Fraktionen des Bundestags scheinen sich im Prinzip einig zu sein: Synthetische Kraftstoffe sind sinnvoll. Die meisten von ihnen sehen sogar eine Chance für die deutsche Industrie, hier weltweit eine Spitzenstellung zu übernehmen. Sie wollen durchstarten. Aus ihrer Sicht sind die mit Hilfe von Strom hergestellten E-Fuels genau der Stoff, der in Zukunft Flugzeuge in der Luft, Schiffe in Fahrt und Lastwagen in Bewegung halten soll – aber doch bitte keinen Personenwagen. Der soll elektrisch fahren. So ist der Plan.
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16.12.2019 - Der Schienenfahrzeughersteller Skoda Transportation aus Pilsen liefert 26 Straßenbahnen nach Bonn. Zu dem Auftrag gehört auch die exklusive Erstzteilversorgung für 25 Jahres sowie die Option auf zwölf weitere Fahrzeuge. Das Gesamtvolumen kann so bei umgerechnet bis zu 157 Millionen Euro liegen. Die ersten Straßenbahnen des Typs Forcity Smart werden 2022 geliefert. Sie sind 30 Meter lang und bieten Platz für 180 Fahrgäste.
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02.12.2019 - Norwegen geht als Musterland der Elektromobilität in Europa: Dennoch gibt es mit Bergen nur noch eine Stadt im Land, in der noch Oberleitungsbusse verkehren können. Zehn neue Fahrzeuge hat der Betreiber Keolis nun beim polnischen Hersteller Solaris geordert. Der Auftrag hat ein Volumen von acht Millionen Euro. Es handelt sich um den O-Gelenkbus Trollino 18 auf Basis des neuen Solaris Urbino. Er soll Ende nächsten Jahres auf der 7,5 Kilometer langen Linie eingesetzt werden.
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25.07.2019 - Angesichts des politischen Versprechens, die EU bis 2050 als ersten Kontinent beim Kohlendioxid (CO2) neutral wirtschaften zu lassen und die Rede von Ursula von der Leyen nach ihrer Wahl zur Präsidentin der EU-Kommission noch im Ohr, wird klar: Dies sind keine Aktivitäten, um Medien übers Sommerloch zu helfen. Es geht ums Klima – ums meteorologische und um das in unserer Gesellschaft.
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09.05.2019 - Die Prognose, die Nikolas Iwan von H2 Mobility Deutschland auf der Hannover Messe Anfang April wagte, klang düster. "Wir geraten in Gefahr, in fünf Jahren bei der Brennstoffzelle genau da zu stehen, wo wir uns heute mit der Batterie befinden. Dann laufen wir nämlich in Bezug auf die wesentlichen Komponenten den Asiaten hinterher."
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