Pötsch - Aktuelle Meldungen

Volkswagen mit neuer Aufgabenverteilung im Konzern
01.09.2022 - Der Aufsichtsrat der Volkswagen AG hat beschlossen, mit Wirkung vom 1. September den Konzernvorstand zu verkleinern und die Aufgaben neu zuzuschneiden. Der neue Vorstandsvorsitzende Oliver Blume wird sich dabei auf Strategie, Qualität, Design sowie die Software Tochter Cariad konzentrieren. Zudem werden neben den Markengruppen Volumen, Premium sowie Sport & Luxury die zentralen Vorstandsbereiche Finanz, Personal und Truck & Bus, Integrität und Recht, IT, Technik sowie China weiterhin im Konzernvorstand vertreten sein.
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24.09.2020 - Der Ex-VW-Manager Prof. Dr. Martin Winterkorn muss sich vor der Justiz nicht nur wegen Betrugs, sondern nun auch wegen Marktmanipulation verantworten. Das geht aus Medienberichten am heutigen Donnerstag hervor. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Anleger vorsätzlich zu spät über die illegalen Abschalteinrichtungen und das steigende finanzielle Risiko informiert zu haben. Der Fall wird vor dem Braunschweiger Landgericht verhandelt. Zusammen mit vier weiteren Personen sitzt Winterkorn außerdem wegen gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs auf der Anklagebank.
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31.07.2020 - Betragen: 6. Diese Note hatte der Bundesgerichtshof (BGH) dem Volkswagen-Konzern im Zusammenhang mit dem Diesel-Gate ins Zeugnis geschrieben. Bildlich gesprochen. Die Manipulationen, die der Automobilhersteller an seinem Dieselmotor vom Typ EA 189 vorgenommen und über Jahre verschwiegen hatte, bezeichneten die obersten deutschen Richter „objektiv als sittenwidrig“, „besonders verwerflich“ und „arglistige Täuschung“. Größer, eindeutiger und beschämender hätte der Tadel kaum ausfallen können.
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19.05.2020 - Gegen eine Geldauflage von neun Millionen Euro wird kein Strafverfahren gegen VW-Konzernchef Herbert Diess und den Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch einleiten. Im Zusammenhang mit der Dieselaffäre hatte die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen die beiden Spitzenmanager erhoben. Ihnen war vorgeworfen worden, von der Manipulation der Abgassoftware in den USA gewusst zu haben, ohne die Aktionäre frühzeitig zu informieren. Die Rechtsanwälte seitens Volkswagen hatten diesem Vorwurf widersprochen. Die Anleger seien rechtzeitig ins Bild gesetzt worden. Die Dimension der Affäre sei erst nach und nach sichtbar geworden. Diese Einschätzung vertritt auch Volkswagen selbst. Der Konzern will Medienberichten zufolge daher die Geldauflage von 4,5 Millionen Euro pro Kopf auch selbst übernehmen. Mit der Zahlung wird es kein Gerichtsverfahren geben.
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24.09.2019 - Die Staatsanwaltschaft Braunschweig erhebt Anklage wegen Marktmanipulation gegen den Ex-VW-Chef Martin Winterkorn, den VW-Aufsichtsratsvorsitzenden Hans Dieter Pötsch und den VW-Vorstandsvorsitzenden Dr. Herbert Diess. Der Aufsichtsrat des Wolfsburger Automobilhersteller wird deshalb morgen zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen kommen.
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