Schiffe - Aktuelle Meldungen

06.07.2020 - Dieser Kombi macht dicke Backen: 40 Millimeter pro Seite verbreitert beherbergen die Radkästen gigantische 22-Zoll-Felgen. Die sind auch nötig, denn bei kleinerem Format passt die Keramikbremse an der Vorderachse nicht mehr unters Horn. Mit dieser Optik gibt Audi Sport seinen Kunden nicht nur Anreize um sich prominent vor der Eisdiele zu platzieren, sondern hält durch die deutlich breitere Spur 2,2 Tonnen stabil im Zaum. So ergeben sich sowohl beim Design als auch bei der Fahrstabilität ungeahnte Vorteile. 600 PS und 800 Newtonmeter werden im RS 6 auf mehreren Ebenen gekonnt verpackt – im Fall unseres Testwagens für schlappe 173.000 Euro.
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03.07.2020 - Mit Statistiken lässt sich über jeden Autoantrieb viel Positives aussagen, man muss nur den richtigen Ansatz finden. So werden oft nur die Abschnitte im Lebenszyklus von Fahrzeugen verglichen, die das jeweils günstigste Licht auf den Favoriten werfen. Von der Energiequelle bis zum Rad, von der Gewinnung der Rohstoffe bis zu deren Entsorgung und Recycling oder nur die Eigenschaften des fertigen Autos im Betrieb? Die Stahl Automotive Consulting (SAC) hat nun ebenfalls die Gesamtbilanz alternativer Antriebsarten nachgerechnet.
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04.06.2020 - Nun ist es raus – das Paket an Hilfsmaßnahmen und Konjunkturhilfen. Es dürfte niemanden überraschen, dass darin eine Kaufprämie für Autos nur für Fahrzeuge mit Hybrid- oder komplett elektrischem Antrieb enthalten ist. Dogmen sind Dogmen, bis die Geschichte sie vergisst. Und das Dogma dieser Tage heißt: Elektro gut, Verbrenner schlecht. Wie immer in Glaubensfragen hat das mit klaren Feindbildern zu tun und nicht mit Wissen. Schon nach kurzem Nachdenken müsste eigentlich jedem klar sein, dass das Schlechte nicht in den Zylindern steckt, sondern im Tank.
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02.06.2020 - Jeder hat seinen Preis – Dieser Einsicht nähert sich jeder in der Hoffnung, sie werde niemals auf die eigenen Lieben und schon gar nicht auf einen selbst zutreffen. Seit Donnerstag ist es vorbei mit der Illusion von der eigenen Unbestechlichkeit. Ich habe bei einem Autohändler in unserer Kleinstadt mein neues Auto abgeholt – ein Elektroauto. Dabei habe ich bisher keine Chance ausgelassen, meiner Umgebung deutlich zu sagen, dass ein Elektroauto solange nicht gut für die Umwelt ist, solange der Strom zu großen Anteilen aus Kohle stammt und die Batterie uns in eine neue Abhängigkeit treibt – Lithium statt Erdöl.
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27.05.2020 - Nach fast einem Jahrzehnt ist gestern wieder in Friedrichshafen ein Goodyear-Luftschiff am Himmel über Europa zu sehen gewesen. Für den Reifenhersteller der so genannte „Blimp“ eine Ikone. Das aktuelle Luftschiff mit Goodyear-Branding ist ein Zeppelin NT, der von der Deutschen Zeppelin-Reederei mit Sitz am Bodensee betrieben wird. Es markiert das jüngste Kapitel in einer fast 100-jährigen Zusammenarbeit von Goodyear und Zeppelin. Mit einer Länge von 75 Metern – das entspricht ungefähr der Drei-Viertel-Länge eines Fußballfeldes – und einer Höhe von 18 Metern ist es das derzeit größte halbstarre Luftschiff.
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28.04.2020 - Weniger um die Vergangenheit als um die Zukunft ging es in dem Gespräch, dass unser Autor mit dem Nestor der Motorentechnik Professor Friedrich Indra führte. Zur Gegenwart bezieht er klare Positionen wie diese zur aktuellen Lage der Automobilindustrie: Während die Neuanschaffungen ausfallen, wollten die Behörden von den Autobauern auch noch Milliarden an Strafzahlungen haben. So gehe diese Industrie kaputt, sagt Indra Voraus. Diese Strafzahlungen müssten verschoben werden. Die Politik habe ihren Selbstbetrug mittlerweile erkannt, meint der Motormann. Jetzt suche sie nach gesichtswahrenden Auswegen.
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03.03.2020 - Es verursacht heftiges Kopfschütteln, wenn man sieht, wie Jürgen Resch, einer der Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), eine Millionenstadt wie Köln mit einem drohenden Fahrverbot für Dieselautos vor sich hertreibt. Zugegeben, mit der Luftqualität, insbesondere, was einst die Stickoxidbelastung angeht, sah es in der Domstadt nicht besonders rosig aus. Der von der EU festgelegte Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter wurde in einigen Vierteln der Stadt deutlich überschritten. Jüngste Messwerte aber zeigen, dass sich die Situation erheblich verbessert hat.
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24.01.2020 - Kritische Stimmen beherrschten den Automobilkongress “Der Antrieb von morgen” der Fachzeitschrift MTZ aus dem Verlag Springer Fachmedien. Bis gestern hinterfragten 140 Entwickler, Forscher und Automanager von Autoherstellern, Zulieferern und Hochschulen im „Congress Park Hanau“ den heutigen Stand der Diskussion um die Beiträge, die der Autoverkehr zum Erreichen der Klimaziele beitragen kann.
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20.01.2020 - Der Referent des Diskussionsabends vertrat eine überzeugend rationale Position: Die Elektromobilität ist gut fürs Klima. Aber nur, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Doch das wird angesichts von weltweit 1,3 Milliarden Straßenfahrzeugen sowie den vielen Flugzeugen und Schiffen zu lange dauern, wenn der Verkehr zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen soll. Wir brauchen schnelle, wenigstens klimaneutrale Alternativen. Doch dann kam der Physiker mit der reinen Lehre.
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12.01.2020 - Soviel Einigkeit scheint in der Politik selten. Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Fraktionen des Bundestags scheinen sich im Prinzip einig zu sein: Synthetische Kraftstoffe sind sinnvoll. Die meisten von ihnen sehen sogar eine Chance für die deutsche Industrie, hier weltweit eine Spitzenstellung zu übernehmen. Sie wollen durchstarten. Aus ihrer Sicht sind die mit Hilfe von Strom hergestellten E-Fuels genau der Stoff, der in Zukunft Flugzeuge in der Luft, Schiffe in Fahrt und Lastwagen in Bewegung halten soll – aber doch bitte keinen Personenwagen. Der soll elektrisch fahren. So ist der Plan.
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11.01.2020 - Wen wundert’s: Auch bei einem Thema wie den synthetischen Kraftstoffen gehen in der Politik die Meinungen weit auseinander: Kein Sprecher der Parteien und auch die Bundesumweltministerin bezweifelt die Machbarkeit. Fast gemeinsam fordern sie, Deutschlands Forschung zu diesem Thema weltweit führend zu positionieren. Der Unterschied steckt in der Bewertung der Herstellung. Die einen bemängeln den hohen Stromverbrauch für deren Herstellung, andere verweisen auf die Zukunft und auf billigere Quellen nachhaltig erzeugten Stroms.
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10.01.2020 - Es scheint paradox, wenn sich große Mineralölkonzerne Gedanken darüber machen, ob und wie eine klimafreundliche Mobilität ohne Kraftstoffe funktionieren kann, deren Ursprung nicht aus fossilen Quellen stammt. Sägen sie etwa selbst ausgerechnet an dem Ast, auf dem sie seit fast eineinhalb Jahrhunderten bequem und ertragreich sitzen? Nein, im Gegenteil.
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