Schwerlastverkehr - Aktuelle Meldungen

06.02.2026 - Im Jahr 2024 emittierte Deutschland drei Prozent weniger Treibhausgase als 2023. Dies zeigen die Ergebnisse der Berechnungen, die das Umweltbundesamt (UBA) am 15. Januar 2026 an die Europäische Kommission übermittelt hat. Insgesamt wurden 2024 in Deutschland rund 650 Millionen Tonnen Treibhausgase freigesetzt – 20 Millionen Tonnen weniger als ein Jahr zuvor. Dabei entwickelten sich die einzelnen Sektoren unterschiedlich.
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EU fördert Megawatt-Ladenetz für Lkw
26.11.2025 - Eon hat gemeinsam mit den Partnern Voltix und Greenway eine Förderzusage der Europäischen Union für das Infrastrukturprojekt HDV-E erhalten. Ziel des Projekts ist der Aufbau eines grenzüberschreitenden Megawatt-Ladenetzes, das die Elektrifizierung des europäischen Schwerlastverkehrs entscheidend beschleunigt. Die Europäische Union will das Konsortium mit 70,3 Millionen Euro unterstützen.
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Brennstoffzellen-Truck macht Station bei Mahle
13.10.2025 - Der Brennstoffzellen-Innovations-Truck des Lehrstuhls „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen machte am Freitag Station am Mahle-Hauptsitz in Stuttgart gemacht. Der Besuch diente dem Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Technologie-Entwicklern in der Industrie. Mahle entwickelt seit Jahren Komponenten für Brennstoffzellenantriebe in Pkw und Nutzfahrzeugen. Komponenten des Technologiekonzerns stecken in allen elektrifizierten Trucks.
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VDA-Präsidentin: Regulierung allein ist noch keine Politik
03.07.2025 - Die deutsche Autohersteller äußern Zweifel an den verkündeten neuen Klimazielen der EU. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) stehe zu den Pariser Zielen eines klimaneutralen Europa bis 2050, erklärte VDA-Präsidentin Hildegard Müller und stellt fest: „Wie die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2040 europaweit um 90 Prozent reduziert werden können, sei – auch unter Berücksichtigung des 2030er Ziels von -50 Prozent – aktuell nicht erkennbar.“
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Uniti: Vorschlag zur Lkw-Mautbefreiung greift zu kurz
02.07.2025 - Die EU-Kommission hat einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der es den Mitgliedsstaaten ermöglichen soll, die Mautbefreiung von emissionsfreien Lkw auf nationaler Ebene bis 2031 zu verlängern. Aus Sicht von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand greift der Vorschlag deutlich zu kurz. Er sei nicht geeignet, „die Defossilisierung des Straßengüterverkehrs spürbar voranzubringen“.
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Toyota startet mit Coca-Cola Testprogramm für Wasserstoff-Lkw
25.07.2024 - Toyota hat gemeinsam mit Coca-Cola ein Testprogramm ins Leben gerufen, bei dem ein wasserstoffbetriebener Brennstoffzellen-Lkw ab sofort Teil der Lieferkette des Getränkeherstellers wird. Den Wasserstoff für dieses Projekt liefert Air Liquide. Diese Kooperation unterstreiche die Bedeutung der parallelen Entwicklung von Fahrzeugen und Infrastruktur, um eine nachhaltige Wasserstoffgesellschaft zu installieren, heißt es in einer Pressemeldung des deutschen Importeurs. Im Straßen-Schwerlastverkehr, der gemessen an Tonnenkilometern ein Viertel des gesamten europäischen Güterverkehrs ausmacht, bilde Wasserstoff als Energieträger eine zentrale Säule auf dem Weg in Richtung CO2-Neutralität.
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Im Rückspiegel: Immer wieder Impulsgeber für den Lkw
16.06.2024 - In diesem Jahr wird DAF 75 Jahre alt. Während die kleinen Pkw mit dem Variomatic-Getriebe, die theoretisch genauso schnell rückwärts fahren konnten wie vorwärts, längst Geschichte sind, werden immer noch Lastwagen gebaut. Mit der jüngsten Lkw-Generation nutzte der Hersteller aus den Niederlanden sogar als erster die Möglichkeiten neuer Gestaltungsmöglichkeiten durch die EU.
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Eon eröffnet Testzentrum für E-Mobilität
11.01.2024 - Eon investiert in das Geschäft mit Elektromobilitätslösungen. In Essen eröffnete der Energiekonzern heute ein Test- und Innovationszentrum für Ladetechnologien und nachhaltige Energielösungen. Auf einer Fläche von rund 10.000 Quadratmetern stehen mehr als 25 Prüfstationen und digitale Testumgebungen für Untersuchungen an Fahrzeugen, Ladestationen, Wallboxen und Zubehör bereit. Darüber hinaus verfügt das Testlabor über fünf spezielle Klimakammern. Mit ihnen lässt sich das Ladeverhalten von Elektroautos bei Temperaturen zwischen minus 40 und plus 50 Grad Celsius untersuchen. Kunden wie etwa Automobilhersteller können dadurch Kosten für Tests in realer Umgebung sparen.
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CES 2024: Parken und laden lassen
10.01.2024 - Gemeinsam mit Cariad hat der Stuttgarter Zulieferer Bosch das Automated Valet Charging entwickelt, das auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas in dieser Woche erstmals vorgestellt wird: Die Technik übernimmt den Service und lädt das Elektroauto während des Parkens automatisch.
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Elektro-Highway in Hessen um sieben Kilometer verlängert
29.08.2023 - Der sogenannte „eHighway“ auf der A5 in Hessen wurde gestern um sieben Kilometer verlängert. Auf dem Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Langen-Mörfelden und Weiterstadt stehen laut Autobahn GmbH ab sofort nun in Fahrtrichtung Darmstadt rund zwölf Kilometer und in Fahrtrichtung Frankfurt fünf Kilometer Versuchsstrecke mit Oberleitungen zur Verfügung. Auf denen können Lkw mit Stromabnehmer elektrisch fahren und zugleich ihre Batterien aufladen.
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Von e-Killerargumenten und e-Verschwörungstheorien
24.03.2023 - Die Technik ist beliebt: Der Interviewer auf der Straße hält so lange jedem Passanten das Mikrofon vors Gesicht, bis er endlich die Meinungen im Kasten hat, die er hören wollte. Beim Fernsehen läuft das professioneller: Da kennt man seine Experten. So liefert bei kritischen Themen zum Beispiel Professor Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des privatwirtschaftlichen CAR-Center Automotive Research in Duisburg, sekundengenau das erwartete Statement ab. Bei Umweltthemen bekommt die Klimaökonomin Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und Professorin in Lüneburg gern den Bildschirm.
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Wortklauberei (45): Schwarmintelligenz
07.03.2023 - Beinahe wäre der Beweis erbracht worden, dass der Schwarm doch nicht so intelligent ist, jedenfalls nicht der Schwarm der Politiker. Um ein Haar wären alle in die Falle des Frans Timmermans gelaufen, der es als Stellvertreter von Ursula von der Leyen und zuständiger Kommissar für Umwelt nur allzu gern „vergessen“ hätte, den Auftrag des Rates abzuarbeiten. Denn der Ersatz fossiler Kraftstoffe im Verkehr hätte eigentlich nicht nur mit batterieelektrischen Fahrzeugen, sondern auch durch Verbrenner mit klimaneutralen Kraftstoffen erreicht werden sollen. Diese Option sollte Timmermans Mannen untersuchen.
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