Sicht - Aktuelle Meldungen

24.10.2021 - Mit zwölf Jahren gehört der Bundesverband Elektromobilität zu den jungen Organisationen, und in seinem Gründungsjahr hatte die Elektromobilität auch noch einen überschaubaren Kreis von Akteuren. Das hat sich inzwischen geändert. Heute gehören rund 350 Mitglieder zum Verband, die aus allen Bereichen der Industrie kommen. Allerdings, und das bedauert BEM-Präsident Kurt Sigl, „gehört noch kein deutscher Automobilhersteller zu unseren Mitgliedern“.
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21.10.2021 - Hyundai startet einen neuen Versuch, im Markt der leichten Nutzfahrzeuge Fuß zu fassen. Nachdem der Transporter H350 mangels Lieferfähigkeit nicht mehr angeboten wird, kommt jetzt eine kleinere Version unter dem Namen Staria in der Topversion Signature mit allen nur erdenklichen Ausstattungen zum Komplettpreis von 56.150 Euro auf die Straßen. Sieben Sitze sind an Bord, für Vortrieb sorgt ein 2,2-Liter-Diesel mit 177 PS.
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21.10.2021 - Diesmal wird alles anders: Nachdem Mercedes für den ersten Kleintransporter Citan als schnell und lieblos zurechtgedengelte Renault Kangoo-Kopie massive Kritik einstecken musste, waren die Stuttgarter bei der Neuauflage diesmal von Anfang an mit Knowhow und Herzblut dabei. Ob Design, Interieur, Fahrwerksabstimmung oder Ausstattungen, überall konnten die Schwaben bei ihrer erneuten Zusammenarbeit mit „dem Entwicklungspartner“ die eigenen Duftmarken setzen. Einstanden ist so nicht nur ein echter Mercedes, sondern erstmals auch ein ernstzunehmender Konkurrent für den Platzhirsch VW Caddy.
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20.10.2021 - Unfallforscher schätzen das Risiko, bei einem Baumunfall tödlich zu verunglücken, als hoch ein. Doch nur wenige Autofahrer sind sich der Gefahr bewusst, die von Hindernissen am Straßenrand ausgehen. Die Statistik scheint ihnen recht zu geben, denn seit 1995 ging die Zahl der auf Landstraßen bei Baumunfällen Getöteten um 78 Prozent zurück. Die Unfallforschung der Versicherer (UDV) stellte aber 2019 fest, dass fast jeder vierte bei einem Unfall auf Landstraßen Getötete durch einen Baum ums Leben kam. Der Deutsche Verkehrssicherheitsrats (DVR) berichtet 2020 von 466 Toten bei Baumunfällen.
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19.10.2021 - Aus Citroën AMI wird Opel Rocks-e. Zumindest in Deutschland, wo die Franzosen entgegen früheren Absichten ihren vollelektrisch angetriebenen „Freund“ nun der Rüsselsheimer Stellantis-Konzernschwester überlassen, die ihn Ende des Jahres in optisch leicht veränderter Aufmachung in den Verkauf bringt. Das Konzept des Elektro-Zweisitzers, der seit Juli 2021 auch bundesweit von 15-Jährigen mit dem (Roller-)Führerschein der Klasse AM gefahren werden kann, bleibt unverändert: 2,41 Meter kurze und 1,39 Meter schmale Kunststoffkarosse, batterie-elektrisch angetrieben und bis zu 45 km/h schnell. Bei Opel heißt das Ganze dann allerdings SUM, für „Sustainable Urban Mobility“.
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19.10.2021 - Ab 1. Januar 2022 werden die Förderrichtlinien in Deutschland für Plug-in-Hybridfahrzeuge (PHEV) verschärft. Um weiterhin mit 6759 Euro beim Kauf förderfähig zu sein, dürfen sie ab 2022 entweder höchstens 50 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren oder müssen statt bis 40 km nun eine rein elektrische Mindestreichweite von 60 Kilometern (gemäß WLTP) vorweisen. Die sechs Volkswagen Plug-in-Modelle Golf eHybrid1, Golf GTE2, Tiguan eHybrid3, Arteon eHybrid4, Arteon Shooting Brake eHybrid5 und Passat GTE Variant6 erfüllen die neuen Vorgaben des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
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19.10.2021 - Erstaunlich viele Autofahrer unterschätzen die Gefahr der kalten, nassen und glatten Jahreszeit. Sie vernachlässigen die Vorbereitung ihres Autos auf den Winter. Das fand eine Umfrage des Autozubehör-Anbieters Heyner unter 1029 Pkw-Besitzern in Deutschland heraus. Demnach prüft ein Drittel der Befragten weder die Beleuchtung noch die Scheibenwischer. Knapp die Hälfte kontrolliert die Batterie nicht. Aber immerhin mehr als 75 Prozent der Pkw-Besitzer wechseln auf Winterreifen, 84 Prozent prüfen das Wischwasser und 88 Prozent legen Eiskratzer, Schneebesen und Antibeschlagtuch ins Auto.
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18.10.2021 - Cupra hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Wie der sportliche Seat-Ableger jetzt bei der Vorstellung seines jüngsten Modells im Barcelona verkündete, soll sich der Fahrzeugabsatz bis 2023 verdoppeln. Mindestens. Schon 2020 wuchs die Zahl der Zulassungen allein in Deutschland um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 15.232 Exemplare, weltweit brachte das Unternehmen 27.400 Autos unter die Leute. Von neuen Märkten wie etwa Australien erwarten die Spanier weiteren Zuwachs. Eine wesentliche Rolle soll dabei der Neuling übernehmen, das erste voll-elektrisch batteriebetriebene Modell namens Born.
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17.10.2021 - Ein viersitziger Kleinwagen und Reisemobil im Miniformat war der von Claudius Dornier Jr. initiierte „Rollermobil“-Prototyp Dornier Delta: Die Passagiere konnten von vorne und hinten einsteigen, um dann Rücken an Rücken zu sitzen. Der Delta war entstanden, weil die Alliierten Flugzeugbau verboten hatten und Claude Dornier sich deswegen nach anderen Produkten für seine Werke umsehen musste. Er war erfolgreich mit Webstühlen und mit Innovationen für den Automobilbau. Serienreife erlangte das ungewöhnliche Delta-Fahrzeugkonzept allerdings erst als Janus beim Nürnberger Motorradhersteller Zündapp.
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17.10.2021 - Normalos werden davon nichts mitbekommen haben. Weitgehend unbemerkt von einer Öffentlichkeit hat die Bundesregierung Pflöcke für die Zukunft eines wichtigen Themas in den Boden gerammt: Im Sommer wurde mit dem Gesetz zum autonomen Fahren der regulatorische Rahmen für führerloses Fahren geschaffen. Als erstes Land der Welt. Das Gesetz, veröffentlicht am 27. Juli 2021 im Bundesanzeiger, trägt die sperrige Überschrift „Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und des Pflichtversicherungsgesetzes – Gesetz zum autonomen Fahren“. Darin wird festgelegt, was der Roboter am Steuer künftig können muss und welche Rolle er spielen wird.
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16.10.2021 - Als Anfang des Monats an den großen Tankstellen erstmals der „Energiekostenvergleich für Personenkraftwagen“ ausgehängt werden musste, ergab sich eine verräterische Diskussion um die Aussagekraft der Zahlen. Bei den hatte das Bundeswirtschaftsministerium den Preis fürs Laden des Elektroautos daheim angesetzt. Das sei ungerecht, weil Laden anderswo deutlich teurer sei, hieß es auch bei uns. Das Ministerium erwiderte: 80 Prozent aller Ladevorgänge finden doch sowieso an der eigenen Wallbox statt.
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