Situation - Aktuelle Meldungen

31.03.2021 - Der Straßenverkehr stellt für nicht wenige Menschen heutzutage eine erhebliche Herausforderung dar. Muss man darin mit einer körperlichen Einschränkung zurechtkommen, wachsen die Anforderungen noch einmal um ein Vielfaches. Besonders schwierig ist es für Menschen mit einer Sehbehinderung und für Blinde, sich im öffentlichen (Verkehrs-)Raum unbeschadet zu bewegen. Für sie lauern – trotz Hilfen wie entsprechenden Leitsystemen oder Ampeln mit akustischen Signalen – auf unseren Straßen etliche Gefahren.
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30.03.2021 - Mit dem LF-Z gibt Lexus einen tiefen Ausblick in die automobile Zukunft der Japaner. Das rein elektrische SUV soll mit einer Batteriefüllung bis zu 600 Kilometer weit fahren. Außerdem gibt die knapp 4,90 Meter lange coupéhafte Silhouette des LF-Z erste Hinweise auf das künftige Design bei der Toyota-Nobeltochter. Ob es hierbei die versenkbaren Türgriffe und die Kamera-Außenspiegel in Serie schaffen, bleibt zwar abzuwarten, aber alles sei durchaus vorstellbar. Fest steht schon jetzt: Der LF-Z ist und bleibt ein Showcar, welches nie die Serienreife erlangen wird.
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29.03.2021 - Das wird ein Massenauftritt der Schlauberger – nicht in der Bevölkerung, sondern unterm Autoblech. Denn ab Baujahr 2022/2024 müssen allerlei elektronische Heinzelmännchen serienmäßig in die Neuwagen eingebaut werden. Hintergrund ist der Punkt Verkehrssicherheit in der EU, denn jedes Jahr gibt es auf Europas Straßen rund 25.000 Verkehrstote und 135.000 Verletzte zu beklagen. 90 Prozent aller Unfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. Weil es so nicht weitergehen darf, soll der Schwachpunkt Mensch im Alltagsverkehr irgendwann ganz ausgeschaltet und wesentliche Entscheidungen an den Computer übergeben werden.
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29.03.2021 - Als vor ihm auf der A33 ein Sattelzug von der Straße abkam und mit der Böschung kollidierte, leistete Berufskraftfahrer Jegor Kiske dem 72-jährigen litauischen Lenker des Trucks umgehend Erste Hilfe und unterstützte die Rettungskräfte, indem er dessen russische Aussagen übersetzte und den unter Schock stehenden Mann beruhigte. Für seinen durchdachten und mutigen Einsatz haben Goodyear und der Automobilclub von Deutschland (AvD) Jegor Kiske zum „Held der Straße“ des Monats Januar 2021 gekürt.
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28.03.2021 - Mitsubishi ist zurück und war gar nicht richtig weg. Noch vor kurzem hat die japanische Traditionsmarke erwogen, sich vom deutschen Markt zurückzuziehen. Nun wurden andere Entscheidungen getroffen. Mit Hilfe der Allianz mit Renault und Nissan soll das Modellangebot sogar erweitert werden. Den Auftakt macht die Plug-in-Hybridversion des Eclipse Cross, dessen Grundmodell jetzt zu Preisen von unter 40.000 Euro auf die Straßen kommt. Abzüglich der Innovationsprämie kostet die Ausführung dann attraktive 30.890 Euro. Die vollausgestattete Spitzenvariante kostet 47.590 Euro, bleibt dank Bezuschussung dann aber immer noch unter 40.000 Euro.
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25.03.2021 - Gaffer, die in ihrer Mischung aus Neugier und Sensationslust Einsatzkräfte behindern oder Aufnahmen von Verunglückten oder Toten machen, müssen seit diesem Jahr mit empfindlicheren Strafen als bisher rechnen. Denn die Bundesregierung hat den Paragraph 201a des Strafgesetzbuches geändert und darin härtere Maßnahmen gegen die Schaulustigen ergriffen. Damit wird das Fotografieren und Filmen von Unfallopfern bestraft: Es drohen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe. Allein das Gaffen kann als Ordnungswidrigkeit bis zu 1000 Euro kosten.
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10.03.2021 - Rund zehnmal am Tag wird statitistisch gesehen ein Rettungs- oder Notarztwagen im Einsatz in einen Unfall verwickelt. Damit liegt diese Quote etwa drei- bis viermal so hoch wie bei normalen Autos. Für die Polizei gibt es zwar keine entsprechenden offiziellen Zahlen, doch Experten gehen davon aus, dass es hier bei den Unfällen während einer Sonderfahrt keine großen Unterschiede zu anderen Rettungseinsätzen gibt. Und das, obwohl Polizisten solche Einsatzfahrten speziell trainieren. Doch das hilft wenig, wenn andere Verkehrsteilnehmer die Vorschriften für mit Blaulicht und Martinshorn herannahende Fahrzeuge nicht kennen oder einfach ignorieren.
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08.03.2021 - Audi nutzt erstmals hochpräzise Schwarmdaten zur Verbesserung seines Car-to-X-Dienstes „Lokale Gefahreninformation“. Bei der neuen Version kommt eine Car-to-Cloud-Anwendung zum Einsatz, die auf einem neuartigen Verfahren zur Schätzung des Reibwerts anhand des Radschlupfs basiert. Die Technologie kann kleinste Veränderungen der Fahrbahn-Haftung erkennen, die Daten zur Verarbeitung in die Cloud hochladen und nachfolgende Fahrer nahezu in Echtzeit zum Beispiel vor Straßenglätte warnen. Die patentierte Lösung stammt vom schwedischen Unternehmen Nira Dynamics.
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03.03.2021 - Die Volvo-Tochter Autonomous Solutions wurde im Januar 2020 gegründet, um die Entwicklung autonomer Fahrsysteme der schwedischen Marke zu beschleunigen. Damit die eigenen Produkte nun überprüft werden können, kooperiert die Firma mit Foretellix. Das israelische Start-Up hat mit der „Open Measurable Scenario Description Language“ eine Beschreibungssprache für mögliche Verkehrsszenarien entwickelt, die es ermöglicht, Millionen von Fahrsituationen digital darzustellen und mit den autonomen Systemen prüfen zu lassen. Fehler und Grenzfälle können so erkannt werden, ohne das System in der Realität testen zu müssen.
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03.03.2021 - Daimler ist ein weites Feld. Und der große Acker wird sich bald weiter gliedern in den für Pkw samt Vans und den für Nutzfahrzeuge. Auch im Feld der Pkw ist die Fruchtfolge beeindruckend. Neben Mercedes-Benz gedeihen hier Mercedes-AMG, auch wieder Maybach und als jüngster Spross Mercedes EQ. Die „Electric Intelligence“ – eben EQ – eröffnet die Grüne Woche in Stuttgart mit dem Modell EQA 250.
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26.02.2021 - Beim koreanischen SUV-Spezialisten Ssangyong stehen die Bänder still, weil Zulieferer auf Bezahlung warten und sich deshalb weigern, Teile zu liefern, und der Mehrheitseigentümer keine Lust verspürt, frisches Geld zu investieren. Zum zweiten Mal seit 2010 steht der viertgrößte koreanische Hersteller offenbar vor dem Aus. Bereits im vergangenen Dezember hatte das Unternehmen bei Gericht ein Sanierungsprogramm in Eigenregie beantragt. Der stark verschuldete Konzern war damals nicht in der Lage, eine Kreditlinie in Höhe von umgerechnet 44,5 Millionen Euro zu bedienen.
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