14.12.2021 - Als Alternative zu den voll- und teilelektrischen Fahrzeugen setzt Volkswagen weiterhin auf den Diesel. Das Unternehmen erlaubt jetzt für alle Modelle mit den neuesten Vierzylinder-Dieselmotoren offiziell die Verwendung von paraffinischen Kraftstoffen. Diese neuentwickelten Dieselkraftstoffe mit Anteilen aus Bio-Komponenten ermöglichen im Vergleich zu herkömmlichem Diesel deutliche CO2-Einsparungen von 70 bis 95 Prozent. Darüber wird es sogenannte e-Fuels geben, die mit CO2 und Strom aus regenerativen Quellen erzeugt werden.
14.12.2021 - Ab 2035 will nun auch Toyota ausschließlich emissionsfreie Fahrzeuge in Westeuropa anbieten. Im Kampf gegen den Klimawandel „müssen wir die CO2-Emissionen so weit wie möglich und so schnell wie möglich reduzieren“, erklärt Akio Toyoda, Präsident und CEO der Toyota Motor Corporation. Dabei setzen die Japaner neben batterieelektrischen Antrieben auch auf die Brennstoffzelle.
14.12.2021 - Renault eröffnet sein erstes virtuelles Museum. Auf der Website „The Originals“ (https://theoriginals.renault.com/de) werden in sechs Sprachen 21 historische Automobile der französischen Marke gezeigt, die mittels Photogrammetrie erstellter 3D-Optik ihre Vorbilder bis ins kleinste Detail wiedergeben. Der virtuelle Rundgang führt zu Modellen wie 4CV, Floride, Renault 4, Renault 16, Espace und Twingo, die in einem speziell ausgeleuchteten Studio in 3D gescannt und fotografiert wurden. Ergänzt werden die gestochen scharfen Bilder durch eine kurze historische Einordnung und die wichtigsten technischen Daten.
13.12.2021 - Opel hat den Absatz seiner leichten Nutzfahrzeuge (Light Commercial Vehicles) europaweit in den ersten elf Monaten des Jahres 2021 deutlich gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs der Absatz um 12,1 Prozent auf knapp 100.000 Einheiten. Zu dieser Entwicklung haben wesentlich die Entwicklungen in Märkten wie Deutschland (plus 9,0 Prozent), Großbritannien (plus 8,1 Prozent) und Spanien (plus 6,0 Prozent). Den prozentual größten Zuwachs gab es ausgerechnet in Frankreich, wo traditionell die Konzernschwestern Peugeot und Citroën mit baugleichen Fahrzeugen stark vertreten sind. Dort legte Opel um 25,2 Prozent zu.
13.12.2021 - Volkswagen gründet eine Europäische Aktiengesellschaft (Société Européenne), um Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette der Batterie zu bündeln – von der Rohstoffverarbeitung über die Entwicklung der Volkswagen Einheitszelle bis zur Steuerung der geplanten sechs europäischen Fabriken. Auch neue Geschäftsmodelle rund um die Weiterverwendung ausgedienter Fahrzeugbatterien bis hin zum Recycling der Rohstoffe werden zum Aufgabenbereich gehören.
12.12.2021 - Mit dem zehnten Ford-Report zu den Trends dieser Welt geht es den Zukunftsforschern des US-Unternehmens dieses Mal ums große Ganze. Mit Analysen auf Basis von global durchgeführten Umfragen bemüht sich der diesjährige Report um ein Bild der Welt von morgen, die sich erheblich von der heutigen unterscheiden wird. Deswegen sehen viele Menschen mit Sorge Veränderungen aufkommen, die außerhalb ihrer Kontrolle liegen. Die Corona-Pandemie zeigt aktuell, wie schnell Menschen in solchen Situationen dazu neigen, mit Verweigerung oder Widerstand zu reagieren und positive Entwicklungen ignorieren.
11.12.2021 - Chinesische Automobilbauer versuchen zunehmend in Europa Fuß zu fassen. Hierfür nutzen sie oft starke europäische Partner. So hat sich die Geely-Tochter Lynk & Co bei allen Wartungs- und Serviceleistungen für Schmierstoffe von Castrol entschieden. Das Start-Up bietet ihre Autos zum Kauf, Abo und mitgliedsbasiertem Car-Sharing an.
11.12.2021 - Mit dem Fahrplanwechsel starten am Montag zwei neue europäische Nachtzugverbindungen: Es geht von Wien über München nach Paris und von Zürich über Köln nach Amsterdam. Die beiden Linien bilden den Auftakt einer gemeinsamen Offensive der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), der Deutschen Bahn (DB), der französischen SNCF, der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und in Kooperation mit den Niederländischen Eisenbahnen (NS). Weitere Linien sind bereits geplant. Im Dezember 2023 starten die Verbindungen Berlin–Brüssel und Berlin–Paris.
11.12.2021 - Ist sie die Elektromobilität wirklich die alleinige Mobilitätslösung der Zukunft? An der Antwort auf diese Frage kommt heute niemand mehr vorbei. Spätestens bei der Entscheidung fürs nächste Auto wird ein klares Bekenntnis fällig. Die steigenden Absatzzahlen von E-Autos scheinen auf einen Siegeszug der Elektromobilität hinzudeuten. Doch die Bundesregierung will mehr: nur noch voll batterieelektrische Autos und davon bis 2030 zehn Millionen in Deutschland. Das setzt voraus, dass ab heute jedes zweite neu zugelassene Auto eine fette Fahrbatterie und Elektromotoren an Bord hat.
10.12.2021 - Für kleine Kinder eröffnet oft ein Verkehrsteppich die bunte Welt der Spielzeugstraße, aber irgendwann wird mit zunehmenden Alter dann doch der Ruf nach einem realistischeren Umfeld für das Matchboxauto lauter. Meist kommt dann eine Spielwelt aus Plastik ins Kinderzimmer. Doch es geht auch nachhaltiger.
10.12.2021 - Daimler Truck ist heute an der Börse gestartet. Nach der Abspaltung von der Daimler AG symbolisiert der erste Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse die uneingeschränkte unternehmerische Eigenständigkeit des Nutzfahrzeugherstellers. Kapitalanleger haben künftig die Möglichkeit, unmittelbar in die Aktie des Unternehmens zu investieren. Daimler Truck geht davon aus, dass sie voraussichtlich im ersten Quartal 2022 in den auf 40 Mitglieder erweiterten Börsenindex DAX aufgenommen wird.
10.12.2021 - In den USA werden aktuell Gesetzesentwürfe für Steueranreize beim Kauf von batteriebetriebenen Fahrzeugen diskutiert. Der Verband der Automobilindustrie befürchtet eine Benachteiligung von Fahrzeugen aus deutschen und europäischen Standorten sowie der deutschen Hersteller vor Ort. Die Vorschläge, die aktuell im US-Senat verhandelt werden, binden die Steuererleichterungen beim Kauf an lokale Wertschöpfung und Produktion in den USA und haben eine Vertretung der US-Gewerkschaften in den Unternehmen als weitere Bedingung, kritisiert VDA-Präsidentin Hildegard Müller die einseitige Förderung.