Statistik - Aktuelle Meldungen

Musk, der Zahlenjongleur
01.02.2022 - Er hat es wieder gemacht. Elon Musk, der Glamourboy der amerikanischen Wirtschaft und angeblich der reichste Mensch der Welt, hat für seinen Elektroautokonzern Tesla soeben den Jahresabschluss 2021 veröffentlicht. Ergebnis: 5,5 Milliarden Dollar Gewinn. Die Anleger jubeln, die Presse auch. Wer sich jedoch die Bilanz genau anschaut, der bekommt Zweifel, dass der Gewinn tatsächlich aus dem Autobau und dem Autoverkauf kommt. Denn es ist nicht nur so, dass sich in den 5,5 Milliarden Dollar Gewinn auch knapp 1,5 Milliarden Dollar Einnahmen stecken, die gar nichts mit dem trivialen Bau von Autos zu tun haben. Diese Summe sind so genannte „regulatory credits“, mithin Einnahmen, die aus dem Verkauf von Verschmutzungsrechten an Konkurrenten resultieren, die keine oder wenig Elektroautos im Angebot haben.
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Dieselpreis auf Rekordniveau, Benzin knapp darunter
01.02.2022 - Im Januar sind die Kraftstoffpreise weiter gestiegen. Diesel erreichte mit einem Durchschnittspreis von 1,637 Euro je Liter im bundesweiten Mittel gestern den bisher höchsten Stand überhaupt. Auch der Preis für einen Liter Super E10 erreichte am letzten Tag des Monats seinen Höchststand: Mit 1,707 Euro war Benzin nach Angaben des ADAC nur noch 0,2 Cent vom bisherigen Rekordwert entfernt. Teurer war der Liter E10 bislang nur am 13. September 2012 (1,709 Euro).
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Lexus ist global auf Wachstumskurs
01.02.2022 - Lexus ist auf Wachstumskurs: Toyotas Premiummarke hat im vergangenen Jahr weltweit 760.012 Fahrzeuge verkauft, das sind sechs Prozent mehr als 2020. Mit rund 332.000 Einheiten und einem Plus von zwölf Prozent bleibt Nordamerika der größte Einzelmarkt. In China kletterten die Verkaufszahlen um ein Prozent auf das Rekordniveau von 227.000 Einheiten, während der Absatz in Europa im gleichen Zeitraum um zwei Prozent auf mehr als 72.000 Fahrzeuge gestiegen ist. In Deutschland hat es die Marke aber nach wie vor schwer: Hierzulande wurden vergangenes Jahr 3116 Lexus neu zugelassen, 11,7 Prozent weniger als 2020. Der japanische Heimatmarkt schloss mit einem Zuwachs von einem Prozent auf rund 51.000 Fahrzeuge ab.
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Elektro-Primus China prescht immer noch voran
01.02.2022 - Die weltweiten Neuzulassungen von rein elektrischen Fahrzeugen (Battery Electric Vehicle, BEV) haben sich von zwei Millionen im Jahr 2020 auf 4,5 Millionen 2021 mehr als verdoppelt, was etwa 0,003 Promille des weltweiten Fahrzeugbestands entspricht. Die Automobilhersteller haben je nach Region unterschiedlich stark an diesen Erfolgen teil: Von den meistverkauften BEV-Modellen in China und den USA stammten im vergangenen Jahr mehr als acht von zehn Fahrzeugen von einem asiatischen oder amerikanischen Hersteller.
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Aus Daimler wird Mercedes-Benz
31.01.2022 - Ab morgen ist der Name Daimler Geschichte. Nach der Abspaltung des Lkw-Geschäfts Ende vergangenen Jahres wird sich der Stuttgarter Konzern offiziell in Mercedes-Benz Group AG umbenennen und sich auf das Geschäft mit Pkw und Vans konzentrieren. Am 1. Februar 2022 soll der neue Name offiziell in Handelsregister eingetragen werden.
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Wieder mehr Fluggäste
31.01.2022 - Die Zahl der Flugreisenden in Deutschland ist im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, starteten oder landeten auf den 23 größten Verkehrsflughäfen (ab 150.000 Passagiere) rund 73,6 Millionen Menschen. Das waren 27,3 Prozent mehr als im ersten Corona-Jahr 2020, aber 67,6 Prozent weniger als im Rekordjahr 2019.
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Alpine baut sein erstes Elektromodell GT X-Over in Dieppe
29.01.2022 - Alpine wird sein erstes vollelektrisches Modell GT X-Over ab 2025 im Werk Dieppe produzieren. Dies kündigten Renault-Konzernchef Luca de Meo und Alpine-CEO Laurent Rossi anlässlich eines Besuchs des französischen Wirtschafts- und Finanzministers Bruno Le Maire am Traditionsstandort der Sportwagenmarke an. Die Produktionsstätte soll außerdem in „Manufacture Alpine Dieppe Jean Rédélé“ umbenannt wird. Jean Rédélé war der Gründer von Alpine im Jahr 1955.
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Toyota bleibt größter Autobauer der Welt
28.01.2022 - Toyota hat im vergangenen Jahr weltweit fast 10,5 Millionen Fahrzeuge verkauft. Trotz Halbleiter-Knappheit und fortwährender Corona-Pandemie bedeutet das eine Absatzsteigerung von 10,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit bleibt der japanische Konzern, zu dem neben Lexus und Daihatsu auch die Nutzfahrzeugtochter Hino gehören, der weltweit größte Autobauer der Welt, noch vor Volkswagen, die im vergangenen Jahr nur 8,88 Millionen Fahrzeuge absetzen konnten.
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So schneiden E-Autos bei ihrer ersten Hauptuntersuchung ab
28.01.2022 - Elektrofahrzeuge schneiden bei ihrer ersten Hauptuntersuchung (HU) nach drei Jahren insgesamt durchwachsen ab. Eine Sonderauswertung der Ergebnisse des TÜV-Verbands der vier beliebtesten E-Autos der vergangenen Jahre, BMW i3, Renault Zoe, Smart Fortwo Electric Drive und Tesla Model S zeige „Licht und Schatten“, sagte Geschäftsführer Joachim Bühler. Grundlage der Beurteilung sind 1142 Hauptuntersuchungen des BMW i3, 1939 des Renault Zoe, 1645 des Smart Fortwo Electric Drive und 812 des Tesla Model S. Auf dieser Basis sei eine vorläufige Bewertung der technischen Sicherheit der jeweiligen Fahrzeugmodelle möglich, so Bühler.
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Skoda baute im vergangenen Jahr über 800.000 Autos
27.01.2022 - Obwohl die Covid-19-Pandemie sowie der Halbleitermangel auch Skoda traf, hat der tschechische Automobilhersteller im vergangen Jahr weltweit über 800.000 Fahrzeuge produziert. Mehr als die Hälfte davon liefen im Stammwerk in Mladá Boleslav vom Band. Zu den am häufigsten gefertigten Baureihen gehören der Octavia (172.000 Einheiten), der Kamiq (111.000 Stück) und der Karoq (109.000 Exemplare).
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Dieselpreis erreicht neue Höhen
26.01.2022 - Für einen Liter Diesel müssen die Autofahrer in Deutschland derzeit mit durchschnittlich 1,611 Euro so viel bezahlen wie noch nie. Laut ADAC ist der Preis damit gegenüber der Vorwoche um einen Cent gestiegen. Der Preis für ein Liter Super E10 stieg im bundesweiten Schnitt ebenfalls um knapp einen Cent auf 1,681 Euro. Vom bisherigen Höchstwert im September 2012 ist das nur 2,8 Cent entfernt.
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198 Verkehrstote im November
21.01.2022 - 198 Menschen sind im November in Deutschland bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das sieben Personen mehr als im November 2020. Die Zahl der Verletzten stieg um 15 Prozent auf rund 26.900.
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