Svenja Schulze - Aktuelle Meldungen

18.06.2021 - Das hohe Lied des Wasserstoffs singen außer Umweltministerin Svenja Schulze inzwischen immer mehr Politiker. Dass der flüchtige Energieträger auch als umweltfreundlicher Treibstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge geeignet ist, wurde längst bewiesen. Doch es fehlen die Autos. Neben Hyundai hat nur Toyota ein solches Fahrzeug im Angebot. Um die Brennstoffzellen-Limousine mit politischem Rückenwind aufzuladen, startete der japanische Hersteller jetzt eine Deutschland-Tournee.
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30.09.2020 - Es ist wirklich kümmerlich, welchen Anteil der zur Verfügung stehenden erneuerbaren Energien Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ab 2030 dem Verkehr zugestehen will: gerade mal 14 Prozent. Das berichtet jetzt das in Düsseldorf erscheinende „Handelsblatt“, dem der „Referentenentwurf des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote“ (RED II = Renewable Energies Directive II“) vorliegt. Diese Richtlinie der Europäischen Union trat Ende 2018 in Kraft und muss bis Mitte 2021 von den Mitgliedsländern in nationales Recht umgesetzt werden.
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10.07.2020 - Bis Ende des Jahrzehnts soll in Deutschland der Ausstoß von klimaschädlichen Abgasen wie zum Beispiel Kohlendioxid (CO2) um 55 Prozent zurückgehen, unter anderem forciert mit der Einführung von CO2-Gebühren, zu zahlen von Unternehmen, die mit Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel handeln. Sie müssen ab 2021 Zertifikate kaufen, deren Preise Jahr für Jahr steigen und den Verbrauchern zur Last gelegt werden. Das dürfte klimaschädliches Heizen und Autofahren in Zukunft spürbar teurer machen.
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13.05.2020 - In der EU soll der Kraftstoffverbrauch von neuen Pkw und damit auch deren CO2-Ausstoß weiter sinken – und zwar deutlich. Gleiches gilt für leichte Nutzfahrzeuge wie Lieferwagen und Kleinbusse. Vorgesehen ist, dass sich die Kohlendioxidemissionen über die gesamte Modellpalette einer Marke ab dem kommenden Jahr bis 2030 im Durchschnitt um 37,5 Prozent verringern sollen. Für leichte Nutzfahrzeuge ist eine Reduktion um 31 Prozent vorgegeben. Herstellern, die die neuen CO2-Grenzwerte nicht einhalten, drohen empfindliche Strafen. Und viele Marktbeobachter gehen davon aus, dass es der Branche schwerfallen wird, die von der EU vorgeschriebenen Ziele zu erreichen – zumal ihnen die Corona-Krise einen Strich durch die Planungen machte.
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12.01.2020 - Soviel Einigkeit scheint in der Politik selten. Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Fraktionen des Bundestags scheinen sich im Prinzip einig zu sein: Synthetische Kraftstoffe sind sinnvoll. Die meisten von ihnen sehen sogar eine Chance für die deutsche Industrie, hier weltweit eine Spitzenstellung zu übernehmen. Sie wollen durchstarten. Aus ihrer Sicht sind die mit Hilfe von Strom hergestellten E-Fuels genau der Stoff, der in Zukunft Flugzeuge in der Luft, Schiffe in Fahrt und Lastwagen in Bewegung halten soll – aber doch bitte keinen Personenwagen. Der soll elektrisch fahren. So ist der Plan.
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11.01.2020 - Wen wundert’s: Auch bei einem Thema wie den synthetischen Kraftstoffen gehen in der Politik die Meinungen weit auseinander: Kein Sprecher der Parteien und auch die Bundesumweltministerin bezweifelt die Machbarkeit. Fast gemeinsam fordern sie, Deutschlands Forschung zu diesem Thema weltweit führend zu positionieren. Der Unterschied steckt in der Bewertung der Herstellung. Die einen bemängeln den hohen Stromverbrauch für deren Herstellung, andere verweisen auf die Zukunft und auf billigere Quellen nachhaltig erzeugten Stroms.
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22.04.2019 - Diesem Schlusssatz gab Bundesumweltministerin Svenja Schulze den beiden „Spiegel“-Redakteure für das Interview in der Osterausgabe des Nachrichtenmagazins mit auf den Weg: „Aber was wäre eigentlich so schlimm daran, wenn man in den Großstädten nicht mehr mit stinkenden Verbrennungsmotoren fährt, sondern mit Elektroautos? Wir hätten weniger Abgase. Und was die meisten vergessen: Es würde auch ruhiger werden und das Leben in den Städten besser machen.“ Was für eine schöne Vorstellung, gerade passend zum Frühling und zur Feier der Auferstehung.
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27.03.2019 - Die Berliner Verkehrsbetriebe beginnen mit der Umstellung des kompletten Buslinienverkehrs auf Elektroantrieb. Geplant ist in einem ersten Schritt die Anschaffung von insgesamt 225 Elektrobussen. Die BVG übernimmt die Kosten, die für vergleichbare Dieselbusse angefallen wären. Die Mehrkosten gegenüber konventionellen Dieselbussen werden vollständig durch Fördermittel des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) sowie dem Land Berlin getragen.
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