11.12.2025 - Nissan und Wayve haben eine Vereinbarung für autonomes Fahren unterzeichnet: Der japanische Autohersteller integriert die Wayve-Technologien mit ihrer auf künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Software in die nächste Generation seines Pro Pilot. Sie soll auch im städtischen Raum abseits der Autobahnen eine zuverlässige Fahrassistenz bieten. Im September hat Nissan bereits einen ersten Prototyp mit der KI-Software „Wayve AI Driver” und der eigenen „Ground Truth Perception”-Technologie vorgestellt, die Lidar nutzt. Ein entsprechend ausgestattetes Serienmodell will Nissan im Geschäftsjahr 2027 (1. April 2027 bis 30. März 2028) in Japan auf den Markt bringen.
09.12.2025 - Die Vision Zero von einem Straßenverkehr ohne Todesopfer dürfte in diesem Jahr in Deutschland einen leichten Dämpfer bekommen. Das Statistischen Bundesamt (Destatis) schätzt auf Basis der Daten für den Zeitraum von Januar bis September mit rund 2810 Menschen, die bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen. 2024 waren es 2770 Todesopfer. Ihren bisherigen Tiefststand hatte die Zahl der Verkehrstoten im Corona-Jahr 2021 mit 2562 Personen erreicht.
02.12.2025 - Mercedes-Benz will die G-Klasse wieder um ein Cabriolet ergänzen. Anders als früher
wird es sich dabei aber nicht um eine offene Variante des Viertürers handeln, da der Zweitürer schon seit über zehn Jahren nicht mehr gebaut wird. Aktuell absolvieren Prototypen die ersten Testkilometer. Das Verdeck muss sich dann später auch noch bei weiteren Erprobungsfahrten unter Winterbedingungen in Schweden bewähren. (aum)
25.11.2025 - Im September sind in Deutschland 282 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Das waren 14 Personen mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Rund 35.100 Menschen wurden verletzt, das sind annähernd so viele wie im September 2024 (35.200 Verletzte). Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, wurden der Polizei insgesamt etwa 216.500 Verkehrsunfälle gemeldet, das waren ein Prozent bzw. 1300 mehr als im Vorjahresmonat.
19.11.2025 - Nach einer Reihe von Elektromodellen bringt Kia mit dem K4 wieder einen klassischen Verbrenner. Den Einstieg bildet ein 1,0-Liter-Motor mit 115 PS (85 kW) als Mildhybrid, wahlweise auch mit Doppelkupplungsgetriebe. Darüber rangiert ein 1,6-Liter-Benziner mit wahlweise 150 PS (110 kW) oder 180 PS (132 kW). Die Preise für das kompakte Schrägheckmodell beginnen bei 29.900 Euro. Gebaut wird das 4,44 Meter lange Fahrzeug in Mexiko, die ersten Fahrzeuge sollen noch diesen Monat zu den Händlern rollen.
10.11.2025 - Nissan will mit Hilfe künstlicher Intelligenz (KI) die Fahrzeugentwicklung beschleunigen, um schneller neue Modelle auf den Markt zu bringen und den Einsatz physischer Test zu reduzieren. Die auf diesem Gebiet bereits bestehende strategische Partnerschaft mit dem KI-Entwickler Monolith ist jetzt um drei Jahre verlängert worden. Auch die betriebliche Effizienz und die Innovationsstärke sollen davon profitieren.
07.11.2025 - Der „Harley-Davidson Bagger World Cup“, der im kommenden Jahr seine Premiere feiert, nimmt allmählich Formen an. Mittlerweile wurden das offizielle Logo für die Serie und auch der Prototyp einer Rennmaschine vorgestellt. Auch die ersten Teams wurden benannt. Gefahren wird im Rahmen von sechs Moto GPs, darunter auch je einer in den Niederlanden und in Österreich (Finale). Das erste Rennen startet am letzten März-Wochenende in Austin, Texas. Der Rest findet in Europa statt. Es gibt jeweils zwei Läufe.
07.11.2025 -
Aufgrund der deutlich gestiegenen Unfallzahlen bei Leichtkrafträdern fordert die Deutsche Verkehrswacht (DVW) die geltenden Regelungen für den vereinfachten Erhalt einer Fahrerlaubnis für diese Fahrzeugklasse wieder zurückzunehmen. Seit 2020 können Inhaber eines Autoführerscheins der Klasse B mit wenigen Unterrichtsstunden und ohne weitere Prüfung die Erlaubnis zum Führen Leichtkrafträdern und -rollern mit 125 Kubikzentimern Hubraum (Klasse A1). Sie leisten bis zu 15 PS (11 kW) und sind in der Regel rund 100 km/h schnell. Dokumentiert wird die Zusatzfahrerlaubnis mit der Schlüsselzahl 196 im Führerschein.
06.11.2025 - Das Automobil, egal ob ein Elektromotor oder ein Verbrenner als Antrieb dient, wird immer komplexer. Die zunehmende Vernetzung und Digitalisierung der Fahrzeuge ist nur ein Grund. Auch ständig wachsende Ansprüche unter anderem des Umweltschutzes und der Verkehrssicherheit erfordern immer mehr Aufwand bei der Entwicklung neuer Modelle. In einem gemeinsamen Design- und Entwicklungszentrum haben die koreanischen Schwesternmarken Hyundai und Kia bereits seit 2003 ihre europäischen Aktivitäten in Rüsselsheim am Main gebündelt, jetzt wird die Liegenschaft um einen zusätzlichen Gebäudekomplex mit einer Vielzahl von Laboren und Testflächen im Freien erweitert.
05.11.2025 - Ducati setzt die Erneuerung seiner V2-Modelle fort und präsentiert auf der EICMA (–9.11.) die neue Hypermotard mit dem 890-Kubik-Motor. Er leistet hier 120 PS (88 kW). Mit 13 Kilogramm (bzw. 14 kg bei der SP) ist die Hypermotard V2 deutlich leichter als die Vorgängerin 950. In der SP-Ausführung bietet sie unter anderem ein Carbon-Vorderradschutzblech, das goldene Öhlins-Fahrwerk und kräftigere. Mit einer speziellen Lackierung erinnert sie außerdem an den ersten Prototyp der ersten Hypermotard, der 1100, vor 20 Jahren.
05.11.2025 - BSA stellt auf der EICMA (–9.11.) auf Basis der gerade erst eingeführten Bantam den Prototyp der Thunderbolt vor. Das Adventure-Bike mit dem 334 Kubikzentimeter großen Einzylinder und 29 PS (21 kW) soll Mitte nächsten Jahres auf den Markt kommen. Die Thunderbolt hat einen 15,5-Liter-Tank, drei ABS-Modi und eine Traktionskontrolle sowie Bluetooth-Konnektivität samt Turn-by-Turn-Navigation. Vorne ist ein 21-Zoll-Rad montiert. Vorne sollen es 20 Zentimeter Federweg sein, hinten 18 Zentimeter.
04.11.2025 -
Auch die Antriebsbatterien von Plug-in-Hybriden, deren Beliebtheit derzeit wächst, büßen im Laufe ihrer Nutzungsdauer an Leistungsfähigkeit ein. Der ADAC hat zusammen mit Aviloo – einem Anbieter für unabhängige Batterietests – rund 28.500 Messergebnisse der Batteriegesundheit (State of Health, SoH) von Autos sechs verschiedener Hersteller ausgewertet. Der SoH gibt an, wie viel der ursprünglichen Kapazität einer Batterie noch verfügbar ist. Die Daten zeigen, dass die Alterung der Batterien je nach Hersteller und elektrischem Fahranteil sehr unterschiedlich verläuft. Grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass bei einem Großteil der ausgewerteten Fahrzeuge die Antriebsbatterie ein durchschnittliches Fahrzeugleben lang halten wird. Generell gilt aber auch: Ein höherer elektrischer Fahranteil bedeutet mehr Ladezyklen und führt damit im Schnitt zu einer stärkeren Degradation des Akkus.