Transport - Aktuelle Meldungen

Praxistest Opel Astra Hybrid 1,6T: Stotterbremse und Kurvenschiene
03.06.2022 - Da ist den Rüsselsheimern schon ein großer Wurf gelungen. Der Astra trägt ein wahrlich fesch geschnittenes Kleid. Das Einstiegsmodell der Generation elf kostet 26.650 Euro, zwei Benzinmotorisierungen und ein Diesel sind im Programm, Spitzenmodell ist jedoch der Astra Hybrid 1,6T, der gleich für wenigstens 38.650 Euro beim Händler steht. Sein Akku reicht laut Werksangabe für mehr als 60 Elektro-Kilometer und kann je nach Leistung des Anschlusses in vier bis sieben Stunden aufgeladen werden. Ein paar Sommertage lang sind wir mit dem Plug-in-Hybriden durchs Rhein-Main-Gebiet gecruist, und meistens hat der teilelektrische Opel auch wirklich Spaß gemacht.
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Bei VWN hat die Zukunft begonnnen
02.06.2022 - Volkswagen hat im Nutzfahrzeugwerk in Hannover heute offiziell mit der Produktion des ID Buzz begonnen. Auf den Markt kommt der Elektro-Bulli im Oktober. „Das wird unser Hauptauto“, blickte VWN-Betriebsratsvorsitzender Stavros Christidis nach vorn. Und auch für Produktions- und Logistikvorstand Joserf Baumert ist der ID Buzz der „Zukunftsgarant für den Standort“, an dem noch der Transporter T6.1 und der Multivan vom Band rollen.
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Renault fährt mit Mobilize in die Zukunft der Mobilität
02.06.2022 - Im Allgemeinen konzentrieren sich Automobilkonzerne auf eine Kernaufgabe: Sie wollen Fahrzeuge in möglichst hohen Stückzahlen auf den Markt bringen. Doch die Zeiten ändern sich, und die Industrie orientiert sich angesichts neuer Herausforderungen vom reinen Autohersteller zu einem Dienstleister in Sachen Mobilität.
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Mazda-Werke sollen bis 2035 CO2-neutral werden
02.06.2022 - Auch Mazda will bis zum Jahr 2035 alle Werke CO2-neutral stellen. Um das zu erreichen konzentriert sich das Unternehmen auf Energieeinsparungen in der Fahrzeugproduktion, die Umstellung auf erneuerbare Energien und die Einführung von klimaneutralen Kraftstoffen für den internen Transportbedarf. 15 Jahre später soll dann auch die gesamte Lieferkette klimaneutral funktionieren. (aum)
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Brot und Spiele
01.06.2022 - Wer hat’s erfunden? Die alten Römer. All die Consuln, Senatoren, Cesaren und Imperatoren handelten in schweren Zeiten nach demselben Muster: Brot und Spiele. Das Volk muss satt sein und unterhalten werden. Andere Kulturen haben andere Bilder hinzugefügt wie die volle Reisschale, zu der allerdings keine Spiele gehörten außer dem Dominoeffekt. Seit heute können auch wir Deutschen auf ein weiteres, sehr gelungenes Beispiel für die pragmatische Weisheit der alten Römer verweisen, auf das Neun-Euro-Ticket.
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Stellantis beliefert Toyota mit einem großen Transporter
30.05.2022 - Stellantis und Toyota wollen ihre Partnerschaft weiter ausbauen. Neben der bisherigen Kooperation bei Stadtlieferwagen und Vans soll die Zusammenarbeit künftig auch einen großen Transporter umfassen, einschließlich einer batterieelektrischen Version. Das neue Fahrzeug wird in den Stellantis-Werken im polnischen Gliwice und im italienischen Atessa produziert werden. Der für Mitte 2024 geplante neue große Transporter der „Sprinter“-Klasse markiert den Einstieg von Toyota in das Segment der großen leichten Nutzfahrzeuge in Europa. (aum)
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Praxistest Seat Ibiza 1.5 TSI: Ohne großen Durst munter unterwegs
28.05.2022 - Der Ibiza gehört zum Urgestein von Seat. Er teilt seine Technik mit den Konzernbrüdern VW Polo und Skoda Fabia und hat nach vier Jahren Bauzeit jüngst eine Überarbeitung erfahren, die er sich äußerlich nicht anmerken lässt. Die Linienführung ist auch heute noch aktuell und ansehnlich. Auf der Strecke geblieben sind unterdessen der Kombi, der Zweitürer und die Dieselmotorisierung. Dafür erfreut die opulent ausgestattete FR-Version in Verbindung mit dem neuen 1,5-Liter-TSI-Benziner, der stramme 150 PS liefert. 25.525 Euro verlangt der Seat Händler für diese Version, fast 10.000 Euro mehr als für den Einstiegs-Ibiza. Der aber ist eher frugal ausgestattet und verspricht mit einem 80 PS (59 kW) starken Benzinmotor eher nur verhaltenen Fahrspaß.
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Volkswagen erweckt Raupen-Bulli wieder zum Leben
25.05.2022 - Volkswagen hat ein 60 Jahre zurück in den Neuzustand versetzt: den Raupen-Fuchs. Der T1 war im Mai 1962 im Nutzfahrzeug-Werk in Hannover gebaut worden und zu einem Käufer nach Österreich geschickt worden. Nachdem das Fahrzeug eine kurze Zeit ganz normal genutzt worden war, verwandelte ein Wiener VW-Mechaniker den T1 in einen „Pisten-Bulli“: Kurt Kretzner baute den Bulli zu einem T1 mit vier Achsen um – zwei davon mit einem Kettenantrieb ausgerüstet, zwei per Zwillingsreifen lenkend.
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Ford testet Geofencing in Tempo-30-Zonen
24.05.2022 - In Europa sind je nach Land bis zu 29 Prozent der Verkehrstoten Fußgänger und Radfahrer. Tempo-30-Zonen gelten als eine der wichtigsten Maßnahmen, um in städtischen Gebieten das Unfallrisiko speziell für diese Verkehrsteilnehmer zu senken. Ford testet derzeit in Köln zwei vernetzte Fahrzeuge mit Geofencing-Technologie, die dank digitaler Ortsbestimmung den Fahrer auf die entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam macht und das Fahrzeug bei Tempoüberschreitung auch selbsttätig abbremst.
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Fahrbericht Mercedes-Benz T-Klasse: Der Premium-Gratwanderer
24.05.2022 - Mercedes-Benz hat seinen Kleintransporter Citan zur T-Klasse aufgewertet. Damit wird der Technikzwilling des Renault Kangoo zugleich zum neuen Einsteigermodell in die Pkw-Welt der Marke mit dem Stern. Wobei der Spagat zwischen Image und Wirklichkeit kaum größer sein könnte. Denn de facto ist die T-Klasse ein Exemplar aus der Reihe der praktischen Hochdachkombis, wie ihn VW mit dem Caddy, Opel mit dem Combo Life, Ford Tourneo Connect, Citroen/Peugeot mit Berlingo und Rifter oder eben der französische Entwicklungspartner mit seinem Kangoo im Programm haben. Wie wird also aus einem Familien- und Freizeitfrachter ein „Premium-Small-Van“? Ein Stern auf der Kühlermaske allein reicht da sicher nicht.
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Carit Hop On: Transportkarren für die letzte Meile
23.05.2022 - Er erinnert ein wenig an die alten Gepäckkarren auf dem Bahnsteig: Carit Automotive aus Münster hat einen elektrischen Transportkarren für die letzte Meile entwickelt. Der zwei Meter kurze Hop On bietet eine Nutzlast von 250 Kilogramm. Der Fahrer steht bei dem bis zu 30 km/h schnellen Zustellfahrzeug in einem Führerstand hinter der Ladefläche, die im Standardformat Platz für eine Europalette bietet. Die 3,20 Meter lange Ausführung nimmt zwei Paletten auf.
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Schwere Muldenkipper hängen sich an die Oberleitung
22.05.2022 - Oberleitungsbusse sind vor allem in Osteuropa noch oft zu finden. Die Idee, das Prinzip auch auf den Gütertransport auf der Straße zu übertragen, steckt noch in den Kinderschuhen. In Schweden geht nun ein ganz besonderer Koloss offiziell in den O-Betrieb. Ein zweijähriges Pilotprojekt mündet dort in die erste kommerzielle Anwendung. Vier dieselelektrische Muldenkipper des Typs 795F AC von Caterpillar werden mit dem hauseigenen „Trolley Assist“ nachgerüstet und legen künftig in der Aitik-Mine des Bergbauunternehmens Boliden 700 Meter an der Oberleitung zurück. Lediglich Rangiermanöver und Kurzstreckenfahrten erfolgen dann noch mit Hilfe des fahrzeugeigenen Dieselgenerators.
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